Richtige Männer – dringend gesucht!

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Loading... Fast täglich erreichen mich Emails und Fragen, die alle in die gleiche Richtung gehen: „Er hat Interesse und spricht mich nicht an!“, „Er küsst mich nicht!“, „Wieso musste ich seine Hand nehmen und nicht umgekehrt!“ und etwas allgemeiner gesprochen: „Wieso gibt es keine richtigen Männer mehr?“ Das Schlimme dabei ist, dass die Frauen hier völlig recht haben! Es gibt fast nur noch die netten, freundlichen und verständnisvollen Männer – und eigentlich ist das doch genau das, was Frauen wirklich suchen, oder?

Nein, ist es nicht!

Egal was uns die Medien, andere Männer, unsere Mütter und fast alle anderen Frauen so erzählen – ein Mann, der sich nicht männlich verhält, ist einfach weniger attraktiv. Dies wird früher oder später unausweichlich zu Konflikten führen: Frauen sind zum Teil schon am Anfang einer Beziehung völlig verzweifelt, weil sich der jeweilige Mann einfach zu passiv und unmännlich verhält – und da dies natürlich mit der Zeit auch nicht besser wird, sind hier Konflikte vorprogrammiert.

Der nette, passive Mann wird sich hier denken: „Moment mal! Ich versuche sie zu respektieren und frage nach ihrer Meinung, lasse ihr den Vortritt und möchte sie auf keinen Fall einengen! Ich verhalte mich also richtig und sogar sehr gut – das kann doch kein Fehler sein!“

Doch – und sogar ein ganz großer!

Männer beachten hier nämlich nur die halbe Wahrheit: Betrachten wir uns die Attraktivitätsmerkmale eines Mannes, so finden wir natürlich auch die oben genannten guten Eigenschaften, die eine gute Person auch besitzen sollte. Was völlig außer Acht gelassen wird, ist die andere Seite der Medaille: Ein „richtiger“ Mann, der für Frauen attraktiv wirkt, braucht auch andere Eigenschaften wie Stärke, aktives (aggressives) Verhalten und die Persönlichkeit eines Anführers und Beschützers.

Interessanterweise fallen die letzten genannten Eigenschaften in die Kategorie „peinlich“ – so ein Verhalten ist doch antiquiert und „aus dem letzten Jahrhundert“, nicht wahr? Falsch! Denn egal, was die Gesellschaft vom „modernen Mann“ heute zu fordern scheint – Frauen haben nach kurzer Zeit schon Probleme mit ihm oder beachten ihn in den meisten Fällen kaum. Es sei denn natürlich, er sieht gut aus. Spätestens nach dem (zu netten!) Sex sind sie dann jedoch wieder weg.

Lustigerweise bekommen die „richtigen“ Männer heute immer noch die Frauen ab – während die netten Typen nur dastehen und zusehen, wie die Freundin mit dem unsympathischen Machotypen davonzieht. Das muss nicht sein.

Männer dürfen durchaus nett sein und ihre gute Persönlichkeit behalten – es wird nur Zeit, dass sie dies unter den Vorzeichen der Männlichkeit tun und einfach nicht vergessen, was zu einem „richtigen Mann“ noch dazu gehört.

Hier steht genau beschrieben, wie das auszusehen hat und hier ist die Anleitung dazu, wie man wieder ein richtiger Mann wird. Es gibt keine Ausreden mehr!

Moralische Bedenken? Einwände wie „Aber ich will doch so bleiben wie ich bin!“  oder „Aber ich will doch andere Menschen nicht manipulieren!“ Alles Ausreden, um sich nicht anstrengen zu müssen und an sich zu arbeiten. Auf geht’s!

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32 Kommentare zu Richtige Männer – dringend gesucht!

  1. Thomas sagt:

    @Thomas Hoffmann

    Ich bin ehrlich gesagt eher von einem geringeren Singleanteil allgemein ausgegangen. Aber insgesamt gibts in meiner Altersgruppe doch deutlich weniger Singelfrauen.

    MIt der MGTOW-Bewegung habe ich nichts zu tun. Ich habe mich bisher nur über die Bewegung informiert.

    Wo soll man denn 30 Frauen im passenden Alter finden in einer Kleinstadt?
    Wenn man keinen Erfolg hat, wie soll man dann selbstbewusst um Frauen werben?

    Ich kann viel Geduld bei Dingen aufbringen, wo ich jeden Vorwärtsschritt sehen kann. Ich sehe da allerdings keine Vorwärtsschritte, sondern nur Rückschritte oder Stillstand. Es ist einfach total unlogisch immer wieder bei Frauen das gleiche zu versuchen und zu hoffe ein anderes Ergebnis würde heraus kommen.

    Eine Leidenschaft für Dating, vergleichbar mit dem Schriftsteller Stephen King habe ich nicht. Wenn man etwas leidenschaftlich macht, dann gibt es auch keine Grenzen. Ich sehe Dating eher als notwendiges Übel an, wie ein Bewerbungsgespräch. Wobei diese doch deutlich mehr Erfolg versprechen und man sich gut vorbereiten kann. Kann man beim Dating auch, aber am Ende hat man doch keinen Erfolg.

    Im moment macht es mir Spaß zu Tanzen mit Frauen, auch wenn die Damen bereits mindestens 46 Jahre alt und älter sind. Dort versuche ich auch mich immer wieder zu verbessern in Führung und Figuren. Man sieht dort aber auch jeden Schritt und jede Entwicklung und bekommt Feedback von Tanzlehrern.

    Mir wurde immer beigebracht, dass man selbstkritisch sein muss und sich auf nichts ausruhen darf. Überhebliche Menschen kann ich nicht leiden, vorallendinge keine Männer, die glauben sie könnten jede Frau haben. Wenn die Damen so doof sind und sich blenden lassen, sind sie selbst schuld wenn es nachher auseinander geht.

    Unter „Spielchen“ verstehe ich z.B. Frauen, die es zu einem Date zusagen und dann ohne ein Grund absagen und sich nicht mehr melden.

    Oder Frauen, die auf Datesversuche negativ, oder gar nicht reagieren, aber dann immer wieder mit dem Mann danach von sich aus flirten.

    Oder Frauen, die grundsätzlich zu jedem Date eine halbe bis 3/4 Stunde zu spät kommen.

    Männer zappeln lassen ist etwas für den Kindergarten. Es sollte in einer Beziehung nicht um Machtspielchen gehen. Und passive Frauen sind soetwas von uninteressant in der Beziehungsanbahnung. Wenn es passt, dann gibts nur einen Weg.

    • Thomas Hoffmann sagt:

      Nach ihrem Beitrag habe ich immer noch mehr Lust „If It Makes You Happy“ von Sheryl Crow auf meinen Kopfhörern zuhören und einfach mal das Leben zu feiern. Ich empfehle ihnen diese negativen Ansichten einzustellen und sich das Buch Sex, Spaß, Beziehung von Dr. Jochen Konrad zu schnappen. Kommen sie doch mal richtig aus sich raus – das Leben bietet so viel mehr als alles immer so düster zu sehen. Und glauben sie mir, ich bin jemand der auch mal richtig Schiss vor Niederlagen haben kann – da sitzen wir beide doch im selben Boot. Und ich finde es richtig toll dass sie Spaß haben, am Tanzen mit Frauen – Respekt! … aber danach gleich wieder der Satz „aber am Ende hat man doch keinen Erfolg“ Wieso diese Gedanken? Irgendwann liegt man auf dem Friedhof oder ist kurz davor… ich versteh sie ja dass sie vielleicht richtig enttäuscht sind – aufgrund einer blöden Vergangenheit und das kann sich richtig Scheiße anfühlen – habe ich auch so erlebt und ich will da kein Besserwisser sein. Aber ich hab den Wunsch, dass ich bei ihnen einen tollen Mann erkennen kann der richtig gut drauf ist, lacht, positiver schreibt und das Leben genießt – auch wenn sie mir gleich wieder egal sind, weil ich anderen Sachen nachgehe, aber gerade wo ich das schreibe, möchte ich halt nicht dass sie glauben in Sachen Frauen wäre absolut nichts drin! Es gibt viele Ursachen dafür warum man einfach bei Frauen nicht landen kann – man darf es aber nicht persönlich nehmen , man muss immer daran glauben dass man seine Persönlichkeit in eine tolle Richtung entwickeln kann und daran festhalten. So wie sie schreiben halte ich sie keineswegs für einen dummen Menschen und auch nicht für einen, wo irgend ein Zug abgefahren ist und so ein Unsinn – ich wünsche mir sehr dass ihre innere kritische Stimme irgendwann eine ist, die sich selbst gerne hinterfragen kann.

      Für sie noch zwei Zitate zur Motivation:

      „Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen“ – Dietrich Bonhoeffer“

      „Glaube nicht alles, was du über dich denkst“ – Byron Katie

      Buchempfehlungen: „Leben Kann Auch Einfach Sein“ – Stefanie Stahl, „Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls“ – Nathaniel Branden – „Wecke Was In Dir Steckt! – Chili-Impulse zur Persönlichkeitsentwicklung“ – Ewald Kugler. „Jetzt! Die Kraft der Gegenwart“ – Eckhart Tolle / „Die Gesetze der Gewinner“ – Bodo Schäfer / „Feeling Good – Depressionen überwinden“ – David Burns / „Zu Nett Für Diese Welt“ – Wer Nein Sagen Kann, Hat Mehr vom Leben“ – Jacqui Marson / „Wie Man Freunde Gewinnt“ – Dale Carnegie

      Ganz liebe Grüße!

      Thomas (:

      • Thomas sagt:

        Ich denke Sie sind ein guter Kerl und möchten mich aufbauen, vielen Dank.
        Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Frauen keine Fehler verzeihen. Es gibt schon Frauen, die sich für mich interessieren, es sind aber in meinen Augen die Falschen. Ich möchte keine strengreligiöse Frau, Zicken oder eine, die fremdgeht oder eine die ihre Aggressionen nicht im Griff hatte und immer Zuhause bleiben wollte. Wieso interessieren sich genau nur solche Frauen für mich?

  2. mgtow sagt:

    Das was hier als „richtiger Mann“ beschrieben wird, macht den größten Teil der MGTOWs aus. Bei MGTOW geht es weniger um Frauen oder um das Frauenbild, sondern viel mehr um den Mann und das Männerbild.
    Es geht um die Frage, was ist mir als Mann wichtig und nicht darum, was Frauen oder die Gesellschaft von mir erwartet.
    Wenn man sich diese Frage beantwortet, kommt man zu dem Schluß, dass sich in den meisten Fällen der Aufwand für eine Frau nicht lohnt (selbst wenn der Aufwand gegen null geht). Das hat nichts mit Frauenhass zu tun und ist auch kein Rückzug. Es werden nur andere Prioritäten gesetzt.

    Wie es Woddy Allen es so schön sagte:
    „Eine Beziehung zu führen bedeutet Gemeinsam Probleme zu lösen, die man allein nicht hätte“

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      Hallo mgtow,

      also irgendwie „riecht“ das aber trotzdem nach Rückzug. Das ist nur das Spiegelbild zum Feminismus – dort braucht man zum Teil ja auch keine Männer mehr, weil man andere „Prioritäten“ hat. Gefällt mir alles gar nicht so gut. Weder die eine noch die andere Seite.

      Da hilft auch kein Zitat.

      Beste Grüße,

      Dr. K

      • Thomas Hoffmann sagt:

        Woody Allen hatte übrigens trotz des Zitates immer Frauen in seinem Leben.

        • MGTOW sagt:

          Hallo Thomas Hoffmann,

          habe ich als MGTOW auch. Es geht nicht darum Frauen zu bestrafen, indem man sich im Zweifel von ihnen fernhält, sondern einfach darum sich über seine individuelle Ziele bewusstzuwerden. Und wenn für jemanden Frauen eher zur Nebensache geworden sind, heisst das nicht automatisch, dass man keine Frauen im Leben hat oder haben könnte.
          Es heisst eigentlich nur, dass man sich persönlich eine Grenze gesetzt hat, ab der man sich das Spiel nicht mehr antut und ob der Einsatz den Gewinn beim Spiel rechtfertigt.
          Sind Frauen wirklich so toll und macht Sex so glücklich? Gemittelt komme ich zu dem Ergebnis: Ja ganz nett, aber lohnt sich da die Energie, die man reinsteckt oder gehe ich vielleicht in meinen zwei Stunden Freizeit am Tag lieber angeln und bin vielleicht zufriedener. Oder kombiniere ich beides vielleicht nach meinen Vorstellungen? Dann bin ich wieder bei MGTOW.

          • Thomas Hoffmann sagt:

            „Sind Frauen wirklich so toll und macht Sex so glücklich?“

            Indem ich erst gar nicht solche Fragen stelle und erwarte dass es mich glücklich macht, macht es mich glücklich – weil es einfach ohne Bedingungen ist – ohne Gegenleistung – ich arbeite an mir selbst und hab dann auch automatisch Spaß an äußeren Faktoren. Wer sein Selbstwertgefühl von Frauen und Sex abhängig macht und merkt „Mist ich spüre ja eine innere Leere obwohl ich Frauen hatte und habe – jetzt schließe ich mich dieser Männerbewegung an“ der hat aus meiner Sicht einfach zu wenig das Selbstwertgefühl aus dem Inneren gezogen und nur an externen Faktoren gemessen – das kann dazu führen, dass man am Ende lieber sagt die Frauen und der Sex sind nicht so toll – dabei finde ich es ist besser erst gar nicht zu erwarten dass es toll und erfüllend sein MUSS – und zwar in dem Sinne dass mein Selbstwertgefühl dadurch den höchstmöglichen Stand erreichen würde. Das sollte keine Unterstellung sein. Nur eine mögliche psychologische Gedankenkonstruktion.

            “ Ja ganz nett, aber lohnt sich da die Energie, die man reinsteckt oder gehe ich vielleicht in meinen zwei Stunden Freizeit am Tag lieber angeln und bin vielleicht zufriedener“

            Im Leben ist es nicht selten, dass man auf die Idee kommt Spaß an mehreren Sachen zu haben – die Abwechslung macht mir auch Spaß ohne dass ich mich zu einer speziellen Männerbewegung hingezogen fühle. Für mich ist es eine Bewegung von Männern die persönliche unterschiedliche psychologische Einstellungen haben und einfach eine gewisses Meinungsbild nach Außen tragen – dass ich persönlich auch nicht unbedingt teilen muss.

            Der Mensch neigt dazu lieber Umständen und anderen die Schuld für das eigene Unglück in die Schuhe zuschieben – sollten dort Männer in der Bewegung sein die das tun, wäre diese Bewegung von vorne herein nicht mehr mein „Geschmack“.

          • MGTOW sagt:

            Lieber Thomas Hoffmann,

            ich möchte niemanden von MGTOW überzeugen, da es auch gar nicht möglich ist.
            Es ist eine persönliche Einstellung sein Leben zu führen. Daher kann man MGTOW auch gar nicht genau allgemein definieren, ausser vielleicht:
            1. Frauen spielen keine besonders große Rolle
            2. Der Kosten-Nutzen-Faktor einer Ehe ist für den Mann im Moment in der Regel zu schlecht.

            Was mir allerdings schon wichtig ist, ist andere Menschen davon zu überzeugen, dass MGTOW zu 100% keine (Männer)Bewegung ist. MGTOW und RedPiller sind nicht das selbe. Das heißt ein MGTOW macht für das Beschreiten seines Weges nicht zwingend eine Frau oder gar alle Frauen verantwortlich. Es ist eher eine Frage der Selbstoptimierung.
            Ich in meinem Fall sehe keine Notwendigkeit mich beim Flirten oder beim Abschleppen zu optimieren, da für mich Frauen beiläufig und nebensächlich sind. Nicht weil ich erfolglos bin sondern weil eine Optimierung kein wesentliches Plus in Zufriedenheit und/oder Selbstwert für mich bedeutet. Wenn ich Lust habe zu flirten mache ich das einfach, mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg.
            Ich drehe und musste an anderen Stellschrauben drehen.

            Weshalb ich mich hier überhaupt nur eingeschaltet habe, ist die Frage woher die Meinung stammt, dass MGTOW zwangsläufig eine frauenhassende Loser-Bewegung ist, die alle keine Frau abkriegen und mit ihrem Handeln die Gesellschaft verändern wollen.
            Ich bin seit 8 Jahren MGTOW -habe also fast die Anfänge mitbekommen- und kann sagen, dass von MGTOWs kaum Aussendarstellung kommt.
            Bis irgendwann mal jemand ein Bild gezeichnet hat, dass immer wieder repliziert wird.

      • MGTOW sagt:

        Es riecht deswegen nach Rückzug, weil es unvorstellbar zu sein scheint „Frauen“ nicht als höchste Priorität zu haben. Es ist kein Spiegelbild des Feminismuses, weil MGTOW keine Bewegung mit Zielen ist. Die einzelnen Strömungen des Feminismuses aber sehr wohl, weil sie das Ziel haben die allgemeine Rolle des Mannes zu verändern. MGTOW ist eine individuelle Lösung auf individuelle Situationen.
        Pick-up- Anhänger werden MGTOW aber einfach nie verstehen. Weil das Handeln immer darauf ausgerichtet ist Frauen zu gefallen.
        Darf ich Sie fragen warum es Ihnen nicht gefällt andere Prioritäten zu haben?

        • Dr. Jochen Konrad sagt:

          Lieber MGTOW,

          „Es riecht deswegen nach Rückzug, weil es unvorstellbar zu sein scheint „Frauen“ nicht als höchste Priorität zu haben.“ Nein. Eher, weil sich da zurückgezogen wird. –> Rückzug

          „Es ist kein Spiegelbild des Feminismuses, weil MGTOW keine Bewegung mit Zielen ist.“ Nein, es finden sich große Überschneidungen. Nur weil man behauptet man wäre unglaublich individuell, geht man eben doch in eine ganz eindeutige und klare Richtung.

          „Pick-up- Anhänger werden MGTOW aber einfach nie verstehen. Weil das Handeln immer darauf ausgerichtet ist Frauen zu gefallen.“ Das ist sowohl sachlich falsch, als auch ziemlich arrogant, denn eine Aussage „A wird B nie verstehen, weil xyz“ immer von einem Pseudo-Position herkommt, in der man sich überlegen fühlt, aber sachlich daneben liegt. Das ist ein bisschen wie bei Religion, die zwar nach der eigenen internen Logik funktioniert, sich aber an der Realität die Zähne ausbeißt. Und – oopsy – das erinnert mich doch wieder mal sehr stark an Feminismus.

          „Darf ich Sie fragen warum es Ihnen nicht gefällt andere Prioritäten zu haben?“ Dürfen Sie, aber da könnte ich Sie auch fragen, wieso Sie Hundewelpen so sehr hassen. Die Frage ist völlig aus dem Blauen gegriffen, zielt darauf die andere Person schlecht aussehen zu lassen und sie in eine bestimmte Ecke zu drängen, UND trägt nichts zur gegenwärtigen Diskussion bei.

          Beste Grüße,

          Dr. K

          • MGTOW sagt:

            Nur weil man behauptet man wäre unglaublich individuell, geht man eben doch in eine ganz eindeutige und klare Richtung.

            Was sollte die eindeutige Und klare Richtung bei MGTOW sein? Das einzige klare und eindeutige bei MGTOW ist per Definition die Verweigerung der Ehe. Alles andere ist individuell, aber lassen Sie mich doch bitte an Ihrem Wissen Teilhaben.

          • Thomas Hoffmann sagt:

            „Pick-up- Anhänger werden MGTOW aber einfach nie verstehen. Weil das Handeln immer darauf ausgerichtet ist Frauen zu gefallen“

            Frauen gefallen zu wollen ist von vorne herein wertend – weil es suggeriert als würden „Pick-Up-Artisten“ ihr Selbstwertgefühl von Frauen abhängig machen – was aus meiner Sicht ein Fehlschluss ist, weil du von Anfang an einer Gruppe etwas „unterstellst“ was nicht sein muss (Strohmann-Argument).

            Man muss sein Selbstwertgefühl nicht von Frauen abhängig machen und kann gleichzeitig an der Attraktivität seiner Persönlichkeit arbeiten – ein Torwart zum Beispiel integriert auch Verhaltensbausteine in seinen Persönlichkeitsschatz um zum Beispiel mehr Erfolg im Fußball zu haben – d.h. aber nicht, dass er aber sein „Leben“ davon abhängig macht ob er nun gewinnt oder verliert. Es könnte ihm auch einfach nur Spaß machen sich zu verbessern. So geht es mir mit „Pick-Up“.

          • MGTOW sagt:

            „Es könnte ihm auch einfach nur Spaß machen sich zu verbessern. So geht es mir mit „Pick-Up“.“

            Pick-up ist mir nicht fremd. Auch wenn es früher nicht soviele unterschiedlichen Schulen gab. Ja es macht Spaß sich zu verbessern. Ja es kann durchaus hilfreich sein.
            Was mich von Pick-Up weggetrieben hat sind 2 Punkte.

            1. Meiner Meinung nach basieren die meisten Schulen auf der Red- und BluePill These. Diese These ist nicht nur frauenunfreundlich sondern auch männerunfreundlich. Die Einteilung in Alpha und Beta-Männern halte ich an dieser These für Quatsch.
            Vielleicht hat sich ja auch seit ein paar Jahren etwas in der Pick-Up-Szene getan. Ich weiß es nicht.

            2. Die meisten Schulen propagieren eben diese Verbesserung. Das ist bei Einigen fast sektenmässig zum Zwang geworden.
            Wonach wird die Verbesserung denn gemessen? Nach dem Erfolg! Das heißt , dass das eigende Handeln sehr wohl ausgerichtet wird, Frauen zu gefallen.
            Was an sich völlig ok ist und nichts Negatives ist.
            Jeder für sich muss sich halt die Frage stellen, wie gut er denn werden möchte und ob es noch Spaß macht.
            Mir hat es eben irgendwann keinen Spaß mehr gemacht bzw. habe ich es als Mühe empfunden.

          • Dr. Jochen Konrad sagt:

            Lieber MGTOW,

            also ich verstehe schon irgendwie was Sie meinen vonwegen Frauen, die Mühe, die man auf diesem Gebiet hat und das Kosten-Nutzen-Verhältnis, welches durchaus richtig schlecht ausfallen kann. Selbst wenn man sich richtig ins Zeug legt und alles ziemlich richtig macht.

            Was ich aber nicht verstehe ist, dass Sie MGTOW so derart verteidigen wollen, als wäre das keine (Männer)Bewegung. Dabei steht doch schon „Mann“ im Namen (ja ja, da könnte man „Mensch“ übersetzen, aber ich glaube, das wäre ziemlich albern). Dann haben SIE sich hier MGTOW als Namen ausgesucht (sich da also zugeordnet) und Sie verteidigen das ganze dann auch noch in so vielen Kommentaren. Wenn das also nicht eine Bewegung bzw. eine Gruppe wäre, die eigene Ziele usw. besitzt, dann gäbe es doch nichts zu verteidigen. Das ist ein bisschen so, als würden Sie jeden Sonntag zur Kirche gehen, Jesus-Tshirts und -Tattoos tragen, immerzu darüber sprechen, wie Sie im christlichen Glauben die Wahrheit gefunden haben, und DANN aber sagen, „Nein nein nein, das ist keine Religion, sondern nur ein lockerer Zusammenschluss spiritueller Menschen!“

            Wer so stark auf die Abgrenzung der eigenen Sache (in Ihrem Fall MGTOW) pocht, der GEHÖRT dazu, und die SACHE ist klar abzugrenzen – sonst gäbe es da nichts zu verteidigen! ;-)

            Gruß,
            Dr. K

          • Thomas Hoffmann sagt:

            @ MGTOW „Die Einteilung in Alpha und Beta-Männern halte ich an dieser These für Quatsch“

            Sie ist ja nicht die einzige These und sie muss auch nicht zwingend vertreten werden. Ich persönlich halte es für sinnvoller „Klienten“ zu sagen, dass in jedem Mann Alpha-Anteile vorhanden sind – d.h. ich vertrete eher den psychologischen Ansatz. „Du hast bereits alle Ressourcen in dir, die du brauchst, um das zu werden, was du sein willst“. Wenn ein PUA suggeriert, dass einem etwas fehlt und er extern erst Werkzeuge braucht von ihm, um Erfolg bei Frauen zu haben, dann gebe ich dir Recht dass dies durchaus kontraproduktiv und demotivierend sein kann, denn es fehlt ja nichts, es ist ja im neuronalen Netzwerk vorhanden, wenn auch nur in Form eines „möglichen Potentials“. Das Gegenteil würde z.B. ein guter Hypnosetherapeut zum Beispiel nie sagen.

            Es kommt natürlich auch darauf an, was man unter Alpha versteht. Wenn man damit meint dass Frauen sich einen Mann auswählen der Status verkörpert und Eigenschaften mitbringt die eine hohe soziale Rangordnung gewährleisten könnten, dann hat das mehr mit Evolution als mit einer Erfindung aus dem Pick Up zu tun. Es wurde dann lediglich übernommen. Natürlich finde ich viele „Alpha“ und „Beta“-Definitionen auch stark übertrieben. Es kommt auf den Kontext an. Wenn ich nun Eigenschaften aufzähle die auf Frauen attraktiv wirken, kann ich das auch Alphamann nennen, also auch gleichzeitig das Wort Beta für unattraktive Verhaltensweisen verwenden.

            „Vielleicht hat sich ja auch seit ein paar Jahren etwas in der Pick-Up-Szene getan. Ich weiß es nicht“

            So wie ich mich informiert habe, bewegen sich viele Szenen gar nicht mehr in die selbe Richtung und entfernen sich teilweise von älteren Konzepten, wie die von Mystery. So dass es „Den“ PUA nicht mehr gibt, genauso wie es nicht mehr „DIE“ politische Partei gibt. Einige vertreten noch ältere Regelwerke – z.B. der Blogger Christian Schmidt von allesevolution – der allerdings auch mit diesem Thema sachlicher und differenzerter umgeht, als so manche Nutzer aus den gesamten PUA-Foren, wo auch viel Blödsinn drinsteht. Es kommt eben auf die Perspektive an und was man unter PUA versteht. Im Prinzip ist es recht einfach. Man schaut einfach was beim Flirten klappt und erklärt vielleicht noch warum es klappt – und das kann man PUA nennen, wenn man es denn so nennen will.

            „Die meisten Schulen propagieren eben diese Verbesserung. Das ist bei Einigen fast sektenmässig zum Zwang geworden“

            Es muss ja nicht sektenmäßig gelehrt werden. Es gibt z.B. im Satanismus auch ganz normale Satanisten die keine Blutrituale ausführen oder Fledermäusen den Kopf abbeißen – jedoch gibt es dort auch Sekten. Pick-Up ist genauso.

            „Wonach wird die Verbesserung denn gemessen? Nach dem Erfolg! Das heißt , dass das eigende Handeln sehr wohl ausgerichtet wird, Frauen zu gefallen“

            Verhaltensweisen sind zweckgebunden. Wenn du für ein Bewerbungsgespräch lernst und trainierst, dann weil du einen erfolgreicheren Job haben möchtest oder dein Geld verdienen willst – sprich Erfolg. Aber das ist ja auch nur der Zweck an sich und nicht mehr. Das deckt weitere innere Einstellungen wie „Ich muss Frauen unbedingt gefallen, sonst bin ich total der Loser“ nicht unbedingt ab. Also nicht nur Zweck, sondern auch die richtige Einstellung.

            „Mir hat es eben irgendwann keinen Spaß mehr gemacht bzw. habe ich es als Mühe empfunden“

            Ich finde wenn man es richtig macht ist es eher mit Klarheit und Aha-Effekten verbunden. Kannst du eine Beispielsituation nennen die dir viel Kraft gekostet hat?

          • Thomas Hoffmann sagt:

            Aus meiner Sicht ist Pick-Up u.a. eine Antwort auf den modernen Feminismus. Quasi eine Bewegung verunsicherter Männer die sich die Frage stellen warum sie keinen Erfolg haben, obwohl sie sich an soziale und politisch-korrekte Regeln halten. Indem evolutionäre Instinkte systematisch ausgeschlossen werden, alles nur ein sozial-angelerntes Konstrukt ist, entsteht der Eindruck als gäbe es beim Flirten eben keine Regeln – schüchterne, liebe, süße, nette, hilfsbereite Männer die alles für sie tun werden und sie ständig auf ein Podest heben – können auch belästigend wirken durch ihre Bedürftigkeit – werden aber in einem romantischen Weltbild nicht hinterfragt – höchstens Psychologen reden von emotionaler Abhängigkeit die auf das andere Geschlecht unattraktiv wirken könnte, was aber mehr oder weniger eine Info ist, die gar nicht durchkommt. Stattdessen ist am Ende immer der Macho das Problem – selbst wenn er mehr Erfolg hat bei Frauen – der Macho könnte eventuell ein Paradebeispiel dafür sein dass die Natur unglaublich anders ticken könnte, als die sozialen Moralvorstellungen. Und das darf nicht sein – das würde feministische Ideologien von hier auf gleich in Frage stellen, da die Evolution hier politisch keinen Platz hat und ausgeschlossen wird.

            Folge: Der Mann sucht sich Pick-Up-Bücher raus und betreibt „Feldforschung“ am Weibchen und merkt – aha! – es ist ja doch nicht so schlimm wenn ich die Frau etwas früher küsse, mmmh… kooomiiisch… mir wurde immer erzählt …

            lg Thomas

          • MGTOW sagt:

            „Du hast bereits alle Ressourcen in dir, die du brauchst, um das zu werden, was du sein willst“.

            Coole Einstellung! Das sehe ich nicht anders!

          • MGTOW sagt:

            „Kannst du eine Beispielsituation nennen die dir viel Kraft gekostet hat?“

            Nö! Kraft ist das falsche Wort. Kraft würde ich aufbringen müssen, wenn ich als Don Quijote gegen Windmühlen kämpfen müsste.
            „Mühe“ ist eher Aufmerksamkeit,zu der ich nicht bereit bin, wenn ich im Gespräch merke, dass er mich langweilt. O.k. hört sich arrogant an, aber ist eben so.

          • Thomas Hoffmann sagt:

            Ehrlich gesagt verstehe ich die MGTOW-Bewegung immer noch nicht so ganz.

            Und zwar wegen folgenden Punkten:

            1.Ersetzen wir mal das Wort Frau durch Freunde. Nicht nur zwischen Mann und Frau – auch z.B. unter Mann und Freunden entstehen Konflikte, Beziehungen etc. . Bräuchte man nicht strenggenommen eine MGOTW-Bewegung – wo man aussagt „Ich entkoppel mich von der Bestätigung meiner Freunde und folge nun eigenen Interessen“. – Nach dem Motto: „Freunde spielen nun mal eben keine besondere Rolle“. als Äquivalent zu deinem Original-Zitat: „Frauen spielen nun mal keine besondere Rolle“. Für viele Männer entwickelt sich aber auch eine Liebe zu Frauen wie zu eigenen Freunden. Man kann unabhängig sein , frei sein, sich nicht unterordnen müssen – alles okay – aber in diesem Fall nicht nur was Frauen angeht, sondern auch was Freunde angeht.

            2. Punkt: Wie definiert man Unabhängigkeit? Ich zum Beispiel will Frauen kennenlernen, ich will Bindungen eingehen, ich will entscheiden können inwieweit Frauen wie viel Platz in meinem Leben einnehmen. Kurz: Mir ist es nicht egal . Das alles ist jedoch unabhängig davon was ich brauche – Wollen ist nicht brauchen . ich will Frauen, aber ich brauche sie nicht. „Ich will, aber ich brauche nicht“ bedeutet für mich „Ich habe ein Bedürfnis , einen Wunsch aber wenn diese beiden Sachen nicht eintreten bin ich nicht weniger wert“. Was ist nun an der MGOTW anders? Schließen sie auch das Will aus? Oder schließen sie das Will nicht aus? Wo ist der Unterschied zwischen „Ich will Unabhängigkeit“ und „Ich will keine vollständige Unabhängigkeit?“ Was ist der Unterschied zwischen „Ist mir egal?“ und „Ist mir nicht egal, aber falls es nicht so ist, bin ich trotzdem gut so wie ich bin!“.

          • MGTOW sagt:

            Lieber HErr Thomas Hoffmann,

            ich möchte Ihnen kurz ihre zwei Fragen beantworten.

            1. Wenn man das Wort Frau mit Freund austauschtauscht….

            Das ist etwas schwierig, da ich keiner meiner Freunde poppen will. Und nein ich habe mit meinen Freunden keine Konflikte, die einen Aufwand erfordern, der das Wort Konflikt rechtfertigt.

            Ich habe natürlich auch ein paar weibliche Freunde. Das sind Frauen, die aus meiner Sicht das oben genannte erfüllen.

            2. Nein es gibt keinen Unterschied.
            Ich behaupte auch nicht, dass Sie nicht unabhängig sein können. Oder ich unabhängiger bin als sie. Ich sage nur, dass ich nichts weiter dafür tun muss, sie aber sehr wohl.

          • Thomas Hoffmann sagt:

            1. Wieso geht denn der Mann in der Bewegung den eigenen Weg? Weil es sich nicht lohnt um den Erhalt von Sex zu werben?

            2. Ich habe ja schon meine Position dazu geäußert – ich will Frauen, ich brauche aber keine. Übrigens habe ich natürlich auch kein Problem mich ein bisschen schick zu machen um Frauen zu gefallen – mir persönlich macht es nämlich richtig viel Spaß positive weibliche Reaktionen zu erhalten. Wieso nicht der MGTOW-Bewegung? Gehen die mehr von „Zicken“ aus als ich?

  3. Einer sagt:

    Wenn Frauen fragen, wieso es keine richtigen Männer mehr gibt, dann ist die Antwort ziemlich einfach:

    Sie sind überall! Nur nicht gerade da, wo du bist. Du bist das Problem und verdienst einfach keinen!

    Nein, ich bin kein Frauenhasser, obwohl das hier wahrscheinlich so rüberkommt. Das hier soll euch aufwecken und helfen!

    Die MGTOW-Bewegung wächst stetig! Die meisten Männer in meinem Umfeld (Anfang/Mitte 20) haben kein Interesse an Frauen und brauchen Sie auch nicht. Das liegt daran, dass die wenigsten Frauen heutzutage noch weibliche Eigenschaften aufweisen, die Sie als Partnerin/Gefährtin rechtfertigen würden. Sie sind meist total verzogen und eingebildet, obwohl Sie überhaupt nichts zu bieten haben. Was einem manche außerdem als „richtigen Mann“ verkaufen möchten, ist es, die eierlegende Wollmilchsau zu sein. Wer hat da heute noch Lust darauf? Wer möchte sich das freiweillig antun? Kann man Männern wirklich verübeln, dass Sie sich da zurückziehen und passiv bleiben? Es ist Ihre erste (traurig aber wahr) erwachsene Entscheidung.

    Lieber Doc,
    ich finde Sie sollten einen extra Beitrag zum Thema MGTOW schreiben. Sie decken ja schon vieles mit den Artikeln zu passiven Männern, warum deutsche Frauen Nachteile beim Dating haben und Sie nicht mehr nett sind ab. Aber ich glaube das reicht noch nicht. Es werden sich immer mehr Männer zurückziehen, wenn sich nichts ändert. So ein Artikel könnte die Frauen aufwecken, an sich zu arbeiten und etwas zu verändern! Dann hätten die Männer auch wieder einen Grund männlicher aufzutreten. Ich hoffe auf positive Antwort!

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      Lieber Einer,

      vielleicht schreibe ich ja wirklich mal einen Artikel über MGTOW. Der wird Ihnen aber leider nicht so gefallen, wie Sie das eigentlich vermuten. Ich glaube nämlich schon, dass jemand der Frauen „aufwecken und helfen“ möchte, indem er sich von diesen zurückzieht, ganz klar sagt „mir passt nicht wie Ihr seid, also rede ich nicht mehr mit euch“. Die Gründe dafür sind völlig nebensächlich. Viel wichtiger ist, dass es eben doch eine starke Abneigung gegenüber Frauen ist, also durchaus „Frauenhass“.

      Ebenso glaube ich nicht, dass Sie und die Männer in Ihrem Umfeld kein Interesse an Frauen haben – ganz im Gegenteil. Ich denke dass Sie und Ihre Freunde als Männer um die 20 bis zum Rand voller Hormone stecken und liebend gerne so richtig viele Frauen abschleppen würden. Tun Sie aber nicht, weil Sie davor Angst haben und/oder nicht können. Sie haben sich also für den Waschlappenweg entschieden: Jammernd (siehe die MGTOW-Bewegung, Ihren Kommentar usw.) davonlaufen, statt sich den Frauen zu stellen und etwas zu tun. „Mi mi mi, die Frauen sind böse zu mir, jetzt rede ich mit denen nicht mehr!“

      Verstehen Sie mich nicht falsch, Ihre Beobachtungen zu Frauen bzgl. deren Verhalten, Einstellung zu Männern usw., sind ja ziemlich richtig. Nur führt Ihre Strategie leider genau zum Gegenteil: Die Situation wird schlimmer. MGTOW-Männer tragen aktiv dazu bei, dass die Situation zwischen den Geschlechtern immer schlimmer wird. Das ist ein bisschen so wie im Krieg, wenn man zu einer Armee gehört und die Hälfte immer jammernd davonläuft, wenn der Feind auftaucht. Dann hat man schon vor der Schlacht verloren und man wird Stück für Stück schwächer und verliert Territorium.

      Also um das mal ganz unverständlich zu formulieren: SIE und Ihre Freunde tragen aktiv dazu bei, dass Frauen sich so verhalten, wie Sie das hier beschreiben. Durch Ihr passives Verhalten und ständiges Jammern, schwächen Sie alle Männer. Sie schreiben, dass ich einen wohlgesonnenen Artikel gegen Frauen verfassen soll, denn „So ein Artikel könnte die Frauen aufwecken, an sich zu arbeiten und etwas zu verändern! Dann hätten die Männer auch wieder einen Grund männlicher aufzutreten.“ Nein! Ihre Logik ist verdreht. Frauen verändern sich NUR DANN in die Richtung, wie Sie das gerne hätten, wenn Männer sich endlich wieder männlich verhalten.

      Frauen sind ja in Wirklichkeit nicht unfreundlich, hart und gemein – das werden sie aber, wenn sie immer mehr Waschlappen-Vereine wie beispielsweise MGTOW sehen. So sehr wie Sie sich freundliche und weibliche Frauen wünschen, wünschen sich Frauen männliche Männer. Also: Schluss mit dem Rumheulen und ran an die Frau, mein Lieber! :-)

      Beste Grüße,
      Ihr Dr. K

      • Normaler Mann sagt:

        MGTOW ist ziemlich vielfältig. Die Bewegung reicht von purem Frauenhass über Trauer durch negative Erfahrungen bis hin zu einfacher Selbstoptimierung/-verwirklichung. Beachten Sie das bitte und schieben Sie diese Männer nicht gleich in die Waschlappenschublade!

        • Dr. Jochen Konrad sagt:

          Lieber Normaler Mann,

          leider weiß ich nicht genug über MGTOW – der vorherige Kommentar ließ da leider nur Schlimmes vermuten. ;-)

          Ich bin ja wirklich grundsätzlich total auf Ihrer Seite – nur finde ich nicht, dass ein Rückzug und Frauenhass hilfreich ist. Ich erlebe die Sache mit den negativen Erfahrungen jedoch täglich mit meinen männlichen Klienten und das ist schon eine schlimme Lage im Moment. Daher verstehe ich zwar, dass es leichter ist, sich völlig zurückzuziehen, aber ich denke auch, dass die Strategie niemandem wirklich helfen kann – und dass dies die Gesamtlage nur verschlimmert.

          Selbstoptimierung/-verwirklichung ist natürlich super! :-)

          Beste Grüße,
          Ihr Dr. K

          • Thomas Hoffmann sagt:

            Ich persönlich halte gar nichts davon sich von Frauen zurück zuziehen, wenn man nur den kleinsten Anschein in sich verspürt sich doch wenigstens mal wieder mit einer hübschen Frau in ein Cafe zusetzen. Dann sollte man ehrlich zu sich selbst sein – an sich arbeiten und auf seine Bedürfnisse und nicht auf seine Ausreden hören.

            Das sieht dann immer so aus, als würde man sein pessimistisches Theoriegebäude in seinem Kopf höher bewerten, als die potentielle Realität, dass eine Frau auf ein Ansprechen doch positiv reagieren könnte. Meiner Meinung nach stapeln sich da Männer viel zu tief – sie sehen bei Frauen Null Chancen obwohl es im Widerspruch dazu steht, was sie tatsächlich versuchen – nämlich entweder zu wenig, schlimmstenfalls nichts oder sie geben zu früh auf. Und falls sie massenweise Körbe bekommen, dann oft, weil negative Glaubensmuster die Ausstrahlung negativ beeinflussen. Fazit: Es ist immer noch einfacher auf alle Frauen zu schimpfen, als den Arsch hochzukriegen.

          • Thomas sagt:

            Hallo Herr Hoffmann,

            ich stimme ihnen soweit zu, dass sich ein zurück ziehen von Frauen nicht positiv auf den Einzelnen auswirkt.

            Frauen sind bestimmt von einem Kompliment geschmeichelt und freuen sich über ein Gespräch. Aber in der Realität sind Frauen ab einem bestimmten Alter entweder vergeben oder ziemlich kompliziert oder zickig. Wer darauf steht gerne, aber ich sehe da für mich keine hohe Chancen eine passende Partnerin zu finden, weil Frauen immer einen Grund finden, warum man nicht der passende Partner ist.

            Ich habe es häufig genug versucht und es geht mir tierisch auf die Nerven. Ich sehe auch nicht, dass Männer Ihre Chancen bei Frauen zu gering einschätzen, sondern durch die Bank als zu hoch bewerten.

            Auf Spielchen habe ich kein bock, wenn es nicht läuft wie ich mir das vorstelle, dann breche ich den Kontakt ab. Ich habe es nicht nötig Frauen hinterher zu laufen. Ich möcht eine Frau die sich natürlich verhält und keine Schauspielerin.

            Fazit: Sie machen es sich leicht, indem Sie den Männern die Schuld zuweisen.

          • Thomas Hoffmann sagt:

            „Aber in der Realität sind Frauen ab einem bestimmten Alter entweder vergeben oder ziemlich kompliziert oder zickig. Wer darauf steht gerne, aber ich sehe da für mich keine hohe Chancen eine passende Partnerin zu finden“

            Laut einer ElitePartner-Studie sind 29 Prozent der Deutschen Single. 29 Prozent der Frauen im Alter von 25 bis 29 Jahren sind ohne Partner. „Ab einem bestimmten Alter sind sie entweder vergeben…“ lasse ich also rein statistisch nicht gelten. Quelle: https://www.elitepartner.de/magazin/singles-in-deutschland.html

            Wenn nämlich jede dritte Frau Single ist, dann kann man also theoretisch 30 Frauen ansprechen und trifft im Schnitt auf 10 weibliche Singles – dass unter den 10 Frauen eine geeignete Partnerin ist, ist möglich. Das heißt eine „Dating-Bewegung“, also das Vorhaben viele Frauen zu daten, wäre aus der Statistik ableitend, meiner Meinung nach sinnvoller als eine MGTOW-Bewegung, wo man von vorne herein sagt, dass man ja eh nicht den passenden Partner findet und auf alles keinen Bock hat. Und Spielchen nicht mag und alles satt hat und es ja so oft versucht hat.

            Eine wichtige Frage ist, ob diverse MGTOW-Mitglieder nicht SELBST zu hohe Ansprüche an Frauen stellen. Auch klingt dieser Unterton „Ich hab da echt keine Lust mehr auf den Mist“ in meinen Ohren nicht besonders glücklich – und es ist wohl auch schwer auf dieser Basis eine positive Ausstrahlung zu entwickeln die eben beim Flirten Vorteile hat.

            Nur mal als Randnotiz.

            Das Vorhaben viele Frauen zu daten, fällt ja mit dem Gedanken weg, nicht mehr so viel Zeit in eine potentielle Partnerin zu investieren – das heißt man schubst sich selbst aus der Statistik raus, irgendwann doch an eine gute Partnerin zu kommen. Daher würde mir es gar nichts bringen einen eigenen Weg zu gehen, sondern eher zu akzeptieren, dass eine Partnersuche eben auch viel Geduld mit sich bringen kann. Geduld bedeutet eben, dass man realisiert, dass einige Lebensbereiche einfach mehr Zeit brauchen. Und in der Partnerwahl auch akzeptiert, dass es eben auch häufig schlechte Angebote auf dem Flirtmarkt gibt.

            Ich vergleiche dies immer mit Erfindern und Autoren die erst einmal richtig viel Geduld und Zeit brauchen , damit ihr Produkt auf dem Markt anerkannt wird. So hatte der Horror-Schriftsteller Stephen King anfangs überhaupt gar keinen Erfolg und brauchte mehrere Anläufe damit es endlich klappt.

            Hier mal etwas über Stephen Kings erste Gehversuche in seiner Karriere:

            „Von 1966 bis 1970 studierte King Englisch an der Universität von Maine, wo er Tabitha Spruce kennenlernte, die er am 2. Januar 1971 heiratete. Ab 1971 − nach Abschluss seines Studiums − unterrichtete er in der Stadt Hampden in Maine als Englischlehrer. Sein Einkommen reichte jedoch kaum aus, um seine Familie zu ernähren, weswegen er nachts nebenbei als Bügler in einer Wäscherei arbeitete. So blieb ihm nur wenig Freizeit. Diese nutzte er, um Kurzgeschichten zu schreiben. Obwohl es ihm hin und wieder gelang, eine Geschichte zu verkaufen, war er noch weit davon entfernt, seinen Lebensunterhalt allein durch die schriftstellerische Tätigkeit bestreiten zu können. Vor seinem ersten Erfolg schrieb King mehrere Romane, die aber von den Verlegern nicht angenommen wurden. Diese Frühwerke überarbeitete er und veröffentlichte sie später unter dem Pseudonym „Richard Bachman“.

            In einem gemieteten Wohnwagen begann King, seinen Roman Carrie zu schreiben. Wie King in Das Leben und das Schreiben verriet, hielt er das Carrie-Manuskript beim Durchlesen für schlecht und beförderte es in den Mülleimer. Seine Frau fand es dort, fischte es heraus und spornte King dazu an, den Roman zu vollenden. King tat es, und 1973 akzeptierte der Verlag Doubleday den Roman.

            Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_King#Leben_vor_dem_ersten_Erfolg

            King hätte natürlich sofort aufgeben können und ähnlich wie ein MGTOW-Mitglied argumentieren können. „Ich habe keinen Bock mehr so viele Kurzgeschichten und Romane zu schreiben – das hat alles keinen Zweck – mir ist das Schreiben mittlerweile egal geworden, da die meisten Verlage viel zu hohe Ansprüche haben“

            Und die Wahrscheinlichkeit in eine Beziehung zu gelangen die einem gut gefällt ist meiner Meinung nach höher als einen guten Buchverlag zu finden.

            „Ich habe es häufig genug versucht und es geht mir tierisch auf die Nerven. Ich sehe auch nicht, dass Männer Ihre Chancen bei Frauen zu gering einschätzen, sondern durch die Bank als zu hoch bewerten“

            Ich finde dass „Selbstüberschätzung“ sich beim Flirten eher häufig auszahlt. Jemand der seine Flirt-Fähigkeiten hoch einschätzt könnte in vielerlei Hinsicht schneller Dominanz und Status repräsentieren.

            Mal eine Studie zur Nützlichkeit von Selbstüberschätzung: Zitat Text /“Auch wenn Selbstüberschätzung in unserer Gesellschaft häufig kritisch gesehen wird, bürgt sie für den einzelnen Vorteile. Johnson und Fowler (2011) von der University of California betrachteten Selbstüberschätzung unter dem Aspekt natürlicher Selektion. Sie boten jeweils zwei Personen erstrebenswerte Objekte wie Geld oder Essen an. Diese konnten nun Ansprüche auf das Objekt erheben oder verzichten. Zeigten beide Interesse, kam es zu einem Wettstreit. Erhob nur eine Person Ansprüche, hatte diese das Objekt sicher“

            Quelle:http://www.psyheu.de/1874/selbstueberschaetzung-ausdauer-selbstbewusstsein/

            Auch positive Glaubenssätze wie „Ich bin gut mit Frauen“ „Frauen stehen auf mich“ „Frauen sind toll“ können sich positiv auf die eigene sich-selbst-erfüllende Prophezeiung auswirken. Man hat einen positiven „Frame“ aufgesetzt, der ein selbstsicheres Auftreten garantiert und daher für viele weibliche positive Reaktionen sorgt.

            Natürlich gibt es auch Selbstüberschätzungen mit Nachteilen, wenn es dementsprechend mit Bedürftigkeit und Bestätigungssuche zusammenhängt. Oder eben mit Aufdringlichkeit – aber ich finde dass man sich ja dann gut informieren kann wo genau die Fehler liegen.

            Ich gehe aber vom Gegenteil aus, also dass die meisten Männer ihren potentiellen Erfolg bei Frauen oft nicht ausschöpfen, weil sie schüchtern, ängstlich sind und sich nicht für gut genug oder attraktiv halten. Ich zitiere hierbei mal den Autor Giacomo Materna aus seinem Buch „Das Spielprinzip“. Quelle: Seite 226.

            Zitat: Text:

            „Sobald der nervöse Durchschnittsmann eine schicke Tussi sieht, wird er vollends zum Flattermann. Seine Stimme versagt, sein Puls prescht vorwärts, seine Schweißdrüsen schalten auf Dauerproduktion. Der übervorsichtige Mann wird augenblicklich schachmatt gesetzt. Es steht völlig außer Frage: Mit dieser Frau wird er nicht auf Tuchfühlung gehen. Der kümmerliche Rest seiner maskulinen Libido ist – beim Anblick dieser gottgleichen Engelsgestalt – zur apathischen Salzsäure erstarrt. Man könnte ihn fragen, warum er diese Lady (die ihm ganz offensichtlich gefällt) nicht in ein Gespräch verwickelt. Und seine Antwort wäre simpel, entwaffnend : Die Frau spielt in einer anderen Liga“ Text Ende.

            Mal etwas psychologisches über die Angst vor Körben, welche Ursachen dahinterstecken und wie sie sich ausdrückt , kann man hier nachlesen: https://www.psychotipps.com/angst-vor-einem-korb.html

            Ich zitiere: „Sofort und automatisch kommen Ihnen negative Phantasien und Gedanken in den Sinn. Diese basieren auf schmerzliche Vorerfahrungen und rühren von einem geringen Selbstvertrauen her“

            „Wenn sie mir einen Korb gibt, bedeutet es, dass etwas mit mir nicht stimmt“

            Ich finde also das Konzept des „geringen Selbstvertrauens“ und dass diese Flirt-Fähigkeiten einschränken, für die häufigere Form. Also dass Männer zu schüchtern sind und demnach den Erfolg bei Frauen eher unterschätzen.

            „Auf Spielchen habe ich kein bock, wenn es nicht läuft wie ich mir das vorstelle, dann breche ich den Kontakt ab“

            Da wäre es interessant was man unter „Spielchen“ verstehen kann, vor allen Dingen in Zusammenhang mit dem Satz „Wenn ich mir das nicht so vorstelle“. Eine Frau die einen eifersüchtig machen will? Zappeln lässt? Oder sich erst 2 Tage später meldet? Oder eine die eben zunächst Shit-Tests anwendet oder etwas herausfordernder flirtet , damit sie den Mann auf seine Hartnäckigkeit prüfen kann , z.B. das Wegdrehen des Kopfes beim Kussversuch? Wenn man eine gewisse Passivität oder weibliche Bewährungsprobe nicht akzeptiert (weil man sich das gefälligst anders vorstellen will) , kann man dadurch natürlich seine Partnerwahl ziemlich einschränken, wenn die oben genannten Dinge wie Passivität, Indirektheit, Shit-Tests etc. eben hauptsächlich zum Flirtschatz der durchschnittlichen Frau gehören und in der Kennenlernphase einfach eben am häufigsten auftreten im Umgang mit Frauen.
            Das heißt, oft sind nicht die Frauen kompliziert – sondern nicht allen Männern ist bewusst wie die Sache zwischen Mann und Frau funktioniert.

            Übrigens möchte ich hier ja gar nicht den Männern nur die Schuld geben und die Frauen freisprechen. Aber da wo ich einen männlichen Fehler benenne , muss ich ja nicht unbedingt auch im Gegenzug einen weiblichen nennen – ich schildere es ja auch aus der Sichtweise eines Mannes der sich eher mit Flirttipps für Männer beschäftigt – und dort wird auch eher thematisiert was die männlichen Fehler sind – bei Flirttipps für Frauen lese ich dann eher die weiblichen Fehler.

          • MGTOW sagt:

            „King hätte natürlich sofort aufgeben können und ähnlich wie ein MGTOW-Mitglied argumentieren können. „Ich habe keinen Bock mehr so viele Kurzgeschichten und Romane zu schreiben – das hat alles keinen Zweck – mir ist das Schreiben mittlerweile egal geworden, da die meisten Verlage viel zu hohe Ansprüche haben“

            Lieber Thomas Hoffmann,

            vorab könnte King auch auf der Höhe seines Erfolges wie ein -wie sie so schön sagen- MGTOW Mitglied argumentieren können. Er könnte jederzeit mit dem Schreiben aufhören und seinen eigen Weg mit anderen Prioritäten wählen.

            Sie waren doch Derjenige, der den Vergleich zu einem Torwart gezogen hat, oder? Dem Torwart muss es nicht um den Erfolg gehen, sondern er hat Spass sich im Fußball zu verbessern. Das war doch so, oder?

            Ich fande diesen Vergleich sehr einleuchtend. Den Spaß an einer Tätigkeit nicht am absoluten sondern am relativen Erfolg zu messen, geht eben auch – wenn man ihn messen möchte. Der Weg ist das Ziel.

            Ich verstehe ihren Vergleich oben nicht! Der einzige Satz, den ich so unterschreiben würde ist : „Ich habe keinen Bock mehr so viele Kurzgeschichten und Romane zu schreiben“. Ich möchte lieber öfter etwas anderes machen. Das entspricht MGTOW.
            Weshalb ich mich dafür entschieden habe, weniger bis gar nicht mehr zu schreiben, spielt bei MGTOW keine Rolle. Vielleicht, weil er schon das Maximum rausgeholt hat, vielleicht aber auch, weil er ständig und lange auf dem Minimum ist und bleibt.
            Auch hier ist der Weg das Ziel.

            Ich verstehe nicht, was daran nicht verstanden werden kann?
            Was ist daran so schwer, das etwas differenzierter zu sehen?

          • Thomas Hoffmann sagt:

            Ich finde dass sich beides ja nicht ausschließen muss. Stephen King gab nicht auf , wurde aber dann einer der erfolgreichsten Schriftsteller. Das Selbe gilt auch für die Erfinder von Google – Yahoo hat dieses Vorhaben sogar belächelt! Tja, heute lächelt eher Google über Yahoo. So ähnlich könnte es doch auch einem Torwart ergehen – der auch nicht aufgibt und dann immer besser wird. Der Torwart war ja nur ein Beispiel für den Einwand „Flirtcoaches machen ihr Selbstwertgefühl von Frauen abhängig“ z.B. weil sie sich für Verhaltensweisen-Aneignung interessieren, die sie potentiell attraktiver macht. Das andere war ja nur im Sinne von „Gib nicht sofort auf“.

  4. Nihi sagt:

    Jawohl. Das sehe ich auch so. Richtige Männer sind in meinen Augen Männer, die eine Persönlichkeit haben, die mit beiden Beinen im Leben stehen, die wissen wer sie sind und was sie können.

    Aber wo sind diese Männer? Ich musste fast zehn Jahre lang suchen bis ich jemanden gefunden habe der diese Eigenschaften hat. Jemanden der einfach Selbstbewusst ist ohne das er Angeben muss damit.

    Ich bin immer wieder an Narzissten oder Persönlichkeitsgestörte Männer herangeraten (davon gibts wirklich viel!)
    Das waren kleine Kinder, die man als Frau auch noch beschützen musste, unglaublich!
    Diese Männer hatten werder ihre Finanzen noch Körperpflege im Griff. Bei allem musste man helfen.

    Innerlich habe ich mir immer einen richtigen Mann gewünscht. Richtige Männer könne ihre Meinung offen sagen und sagen auch meistens direkt wenn ihnen etwas nicht passt. Richtige Männer lesen der Frau auch nicht jeden Wunsch von den Augen ab und vergessen sich selbst dabei, sondern wollen auch ihre eigenen Wünsche erfüllt bekommen.
    Richtige Männer holen sich das, was sie gerne haben wollen.

    Natürlich ist es eine gute Mischung aus Respekt der Frau gegenüber aber auch Respekt sich selbst gegenüber.
    Ein Mann der alles für eine Frau tut hat selbst keine Persönlichkeit!

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