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Das erste Date – Erfolgreich flirten beim ersten Kennenlernen


Mit dem Date- und Flirt-Ratgeber mehr Erfolg beim ersten Date

Jugendwahn, Schönheitswahn und ähnlicher Mist

Flirt- und Datingtipps  für MännerFlirt- und Datingtipps für Frauen Es wird mal wieder Zeit für einen “bösen” Blogbeitrag. Ich habe mir doch glatt die Mühe gemacht und „Wahn“ im Wörterbuch – ok, ok, bei Wikipedia – nachgeschaut und da steht tatsächlich „schwere inhaltliche Denkstörung“. Was mir gleich sehr gut gefallen hat, denn in Sachen Schönheits- und Jugendwahn liegt wirklich eine schwerwiegende inhaltliche Denkstörung vor – jedoch nicht da, wo das die meisten vermuten würden. Der weiterführende Satz bei Wikipedia lässt nämlich sehr interessante Schlüsse zu: „Der Wahn ist eine die Lebensführung behindernde Überzeugung, an welcher der Patient trotz der Unvereinbarkeit mit der objektiv nachprüfbaren Realität unbeirrt festhält.“ (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wahn; 25.07.2014)

In Sachen Jugend- und Schönheitswahn ist das ganz wunderbar zu beobachten, denn der „Patient“ (in unserem Falle alle Personen, die behaupten, es gäbe einen solchen Wahn) wird tatsächlich in seiner Lebensführung behindert, da er die Realität schon sein Leben lang beobachtet, jedoch unbeirrt an einer Meinung festhält, die sachlich falsch ist. Die objektiv nachprüfbare Realität – übrigens von der Wissenschaft seit Jahrzehnten immer wieder und immer nachhaltiger bestätigt: Männer stehen auf junge Frauen und auf schöne Frauen (inklusive diejenigen, die mit schöner Kleidung, geschicktem Makeup und kleinen Dingen wie beispielsweise Haarewaschen ein bisschen „schummeln“). Die dazugehörige, die Lebensführung behindernde, Überzeugung: Das ist nicht so und darf auch auf keinen Fall so sein. Dass dies so ist, lässt sich leicht an der Realität beobachten – man muss nur mit offenen Augen durch die Welt gehen und Beweise sammeln. Wer seinen eigenen Augen nicht traut, darf hier gerne die Wissenschaft bemühen und findet schon bei einer oberflächlichen Suche bei Google heraus, was die Wissenschaft (insbesondere die Psychologie) zu diesem Thema zu sagen hat. Es ist also tatsächlich so. Ganz objektiv und jederzeit nachprüfbar.

Darf es aber so sein? Natürlich darf es das. Denn kein Gesetz verbietet Männern, schöne und/oder junge Frauen attraktiv zu finden. Wieso gibt es dann aber diese seltsamen Klischees in unserer Gesellschaft, die einer ganz natürlichen Denk- und Verhaltensweise so konträr gegenüberstehen? Dieser Sache kommt man recht schnell auf den Grund, wenn man sich überlegt: Wer hat denn Interesse daran, Männern in deren persönlichem, naturgegebenem Geschmack zu beeinflussen und sie zu einem gegenteiligen Verhalten zu drängen? Die (leichte) Antwort: Frauen! Da Jugend eines der wichtigsten Attraktivitätsmerkmale für Frauen ist, und diese jedoch mit jeder vergehenden Minute verloren geht – und damit auch die „Schönheit“ – sucht man sich Strategien, welche dafür sorgen, dass die objektive Realität verzerrt, belächelt oder peinlich gemacht wird, sodass sich Männer gefälligst nicht die junge, schöne Frau suchen, sondern sich damit zufrieden geben, was ihnen so präsentiert wird. Und das sieht ja bekanntlicherweise in Deutschland ziemlich lau aus. Also muss man hier besonders stark dafür sorgen, dass Männer sich nicht nachteilig verhalten. In anderen Ländern gibt es diese Klischees viel weniger stark und sie treten meist nur in Verbindung mit feministischen Ideen auf.

Also nochmal ganz deutlich: „Jugendwahn“ und „Schönheitswahn“ gibt es objektiv nicht, denn das würde bedeuten, dass hier Denkfehler seitens der Männer bzw. der ganzen Gesellschaft vorliegen. Tun sie aber nicht. Jugend- und Schönheitswahn ist (wie interessanterweise die berühmte „Midlife-Crisis“) eine Konstruktion unserer Gesellschaft, die dazu dient, Männer zu einem Verhalten zu drängen, welches Frauen begünstigt. Das betrifft nicht nur ältere Frauen, die Angst haben, ihre Partner an jüngere und schönere Frauen zu verlieren, sondern auch jüngere Frauen, welche zumindest unbewusst wissen, dass sie auch eines Tages in die gleiche Gefahr geraten werden. Und nicht zu vergessen die Männer, welche politisch korrekt sein wollen und vorsichtshalber alles nachplappern, was Ihnen von Medien, „besten“ Freundinnen und ihren Müttern vorgegaukelt wird.

Mein Tipp an Männer: Pfeifen Sie auf die gängigen Meinungen und stehen Sie zu Ihrem wirklichen Geschmack.

Mein Tipp für Frauen: Sollten Sie hier richtig böse geworden sein, wird es allerhöchste Zeit sich mit der Realität auseinanderzusetzen. Sie unterliegen hier nämlich einem Wahn, der Sie in Ihrer Lebensführung behindert! Sie könnten eigentlich so richtig glücklich und zufrieden sein – und müssten nicht an Ihren persönlichen Wahnvorstellungen leiden.

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Die Wahrheit über Männer, die sich plötzlich nicht mehr melden

Flirt- und Datingtipps für Frauen Ich habe ja schon viel – siehe hier und hier – über die seltsame Tatsache geschrieben, dass sich Männer nach einem Date – das eigentlich richtig gut verlaufen ist – plötzlich nicht mehr melden. Die häufigste und beste Erklärung ist, dass der Mann einfach das Interesse verloren hat und sich nicht mehr melden will. Vielleicht hat er ja genau das bekommen was er wollte – beispielsweise Sex – und hat die Lust verloren, sich nochmals zu melden. Das passiert immer genau dann, wenn er kein wirkliches Interesse an der Frau hatte, jedoch meinte, ihr großes Interesse vorzuspielen zu müssen.

Andere Erklärungen liegen auch klar auf der Hand: Er hatte einfach wenig Interesse; hat andere Frauen, die ihm besser gefallen; ist verheiratet und hat kalte Füße bekommen; meint, dass sie kein großes Interesse an ihm hatte und hat einfach aufgegeben, weil er wie die meisten Männer, die Flirtsignale der Frauen nicht klar genug verstanden hat; usw. Die Gründe sind also vielfältig und meistens wird man als Frau nie herausfinden, warum er sich nicht mehr meldet.

Interessanterweise bekomme ich jedoch täglich Anfragen von Frauen, die gerne wissen wollen, was da genau falsch gelaufen sein kann, und einfach nicht verstehen wollen, warum er sich nicht mehr meldet. Auffällig dabei: Solche Anfragen kommen zu 100% von Frauen. Noch NIE hat mich ein Mann gefragt, wieso sich eine Frau nach einem Date, das eigentlich sehr gut verlaufen ist, nicht mehr meldet! NIE!!! Kein einziges Mal!

Hier die Wahrheit zu Männern, die sich plötzlich nicht mehr melden: Sie machen genau das gleiche wie Frauen! Jedoch wundern sie sich nicht, warum sich Frauen nicht mehr melden, sondern nehmen einfach an, dass die jeweilige Frau einfach kein Interesse hatte – und geben auf! Frauen verschwinden nämlich mindestens genauso oft und auf die gleiche Art nach einem Date, wie Männer. Sie melden sich nicht mehr, werden immer uninteressierter und ignorieren sämtliche Kommunikationsversuche. Die Gründe sind hier ebenso vielfältig wie im umgekehrten Fall.

Mein Tipp für beide Geschlechter ist immer der gleiche: Einfach nach ein paar Tagen, oder sogar Wochen, noch einen Versuch der Kontaktaufnahme starten. Wenn dann immer noch nichts zurück kommt, wird es einfach Zeit aufzugeben und sich nach neuen potenziellen Partnern umzusehen. So einfach ist das!

Sollte man hier böse oder verzweifelt sein und sich ganze Nächte schlaflos Gedanken machen, was hier falsch gelaufen sein könnte, sollte man einfach davon ausgehen, dass er einfach kein Interesse hatte und die Gründe dafür nicht bei einem selbst liegen, sondern bei der anderen Person. Man kann nie vorhersehen, ob und wie man zu einer anderen Person passt und oft – sogar in den meisten Fällen – passt die Sache einfach nicht gut genug, um weiter verfolgt werden zu müssen. Schweigen ist hier einfach viel leichter, als zu sagen „Es war zwar ganz nett mit Dir, aber irgendwie passt das nicht gut genug und ich schaue mich lieber nach einer anderen Person um!“. Das trauen sich die wenigsten Leute – und daher wird sich an diesem Verhalten nichts ändern. Das gilt ganz besonders für die Zeiten des Internet, wo es nicht nur leicht geht, jemanden schnell kennenzulernen, sondern ebenso leicht, die Person wieder „abzuschießen“. Entsprechend macht das heute fast jeder – Frauen genauso wie Männer. Man sollte sich erst dann Gedanken machen, wenn dies immer wieder passiert.

Man kann als Frau jedoch das Nicht-Melden vorbeugen, indem man eine Frau ist, bei der sich Männer immer wieder gerne melden wollen – ganz freiwillig und völlig begeistert. Wie? Schauen Sie sich einfach mal meine Bücher an.

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Lebensabschnittspartner, Erlebnisgemeinschaft und alle machen mit?

Flirt- und Datingtipps  für MännerFlirt- und Datingtipps für Frauen Vor kurzem erreichte mich eine Email mit den Ergebnissen einer Umfrage unter Singles (!), wie diese sich ihre Partnerschaften vorstellen. Das Ergebnis zusammengefasst: Der Trend geht zum Lebensabschnittspartner, weg von der Ehe und hin zu einer „freien, emanzipierten Erlebnisgemeinschaft“ – außerdem „hegen trotz eines deutlichen Trends zur seriellen Monogamie interessanterweise 77% der Befragten den Wunsch mit ihrem (zukünftigem) Partner den Rest ihres Lebens zu verbringen.“ Den ganzen Artikel finden Sie hier: http://www.edarling.de/ratgeber/singleleben-partnersuche/zukunft-partnersuche

Um das mal so zu formulieren, dass dies auch Sinn macht: Die deutschen Singles träumen von der Partnerschaft fürs Leben, der großen Liebe mit Anspruch auf Treue, wollen aber gleichzeitig frei und ungebunden sein, vom Partner völlig unabhängig, und dabei auch noch eine gehörige Portion Entertainment bekommen – aber bitte ohne sich dabei groß einbringen zu müssen. Und wehe da passt nicht alles, sonst ist man ruckzuck weg.

Dies passt auch wunderbar zu den Ergebnissen der Soziologie, die unsere Gesellschaft schon lange als „Erlebnisgesellschaft“ entlarvt hat, in der das Erwachsenwerden einem kindlichen Spiel- und Erlebnistrieb weichen musste – mit allen Konsequenzen für soziale Kompetenzen, Lebensführung und Partnerschaften. In Sachen Beziehung haben wir hier also eine gehörige Portion erwachsen aussehender Kinder, welche bis locker über 30 einer Sucht nach Erlebnissen und Kicks erliegen, heimlich aber vom Traumpartner und der großen Liebe träumen.

Kein Wunder, dass solche Menschen keine erfüllenden Beziehungen bewerkstelligen können – wer nur nach Erlebnissen sucht, und auf der Jagd nach kurzen starken Eindrücken im Leben ist, nimmt sich selbst die Chance zu lernen, wie man eine Partnerschaft führt: Wer den Partner nur als Mittel zum Zweck zur egoistischen Suchtbefriedigung (nach den tollen Erlebnissen) sieht, kann auch nicht lernen, wie die lang anhaltenden Beziehungen funktionieren, von denen man trotz aller Erlebnisgier ja träumt. Denn die Liebe fürs Leben liefert einem höchstens manchmal einen interessanten Kick – ansonsten spielt sich diese auf ganz anderen Ebenen ab, die man natürlich nie erreichen kann, wenn man den Partner nur als Objekt behandelt, welches man wie ein langweilig gewordenes Spielzeug durch ein spannenderes ersetzen kann.

Kinder handeln so, Drogensüchtige und beziehungsunfähige Serien-Dater – Erwachsene jedoch nicht.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Jeder darf sein Leben so gestalten, wie er will (solange das im Rahmen des Gesetzes bleibt), und das ist hier auch nicht der Kern der Sache. Vielmehr ist die Träumerei um den Partner fürs Leben eben nicht mit einer erlebnisbasierten Lebensführung erreichbar.  Wer erfüllende und lang anhaltende Beziehungen sucht, muss sich auch mit diesen wirklich auseinandersetzen – und die Fähigkeiten eine solche Beziehung zu führen kommt nur durch entsprechende Übung. Wer nach dem Erlebnisprinzip lebt, nimmt sich jede Gelegenheit, Erfahrungen auf dem Gebiet der wirklichen Partnerschaft zu sammeln. Wer also auf den Traumprinzen wartet, wird das vergeblich tun – oder ihn für einen kurzen Augenblick halten können, bevor er merkt, wen er da vor sich hat und weiterziehen muss.

Wir sind da fast wie kleine Kinder geworden, die – berechtigterweise – auf den Weihnachtsmann warten. Natürlich kommt der auch – bis wir unsere Eltern beim Lügen erwischt haben. Wenn Sie bis hierher gelesen haben, und auf einen Traumpartner gewartet haben, jedoch immer nur kurzfristige Beziehungen hatten, die irgendwie nicht „funktioniert“ haben, dann sind Sie genau bei diesem Punkt angelangt: Jemand (ich) hat den Weihnachtsmann als Lüge enttarnt. Jetzt können Sie entscheiden: Wollen Sie weiter warten und hoffen, dass er doch irgendwie noch auftaucht, oder wollen Sie einfach mal damit beginnen, in Sachen Beziehung erwachsen zu werden, und sich auf eine andere Person wirklich einlassen – mit Haut und Haaren, und all den tollen Erlebnissen und großen Enttäuschungen, die dies mit sich bringt.

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Wer will ins Fernsehen?

Reife Frauen und junge Männer gesucht!

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Wie merke ich, dass ein Mann Interesse an einer richtigen Beziehung hat?

Flirt- und Datingtipps für Frauen Ich bekomme immer öfter Anfragen von Leserinnen, die wissen wollen, wie sie denn herausfinden können, ob ein Mann wirklich Interesse an einer festen Beziehung hat, oder ob er vielleicht doch nur auf das „Eine“ aus ist. Gleich vorweg: Das merkt man meistens erst dann, wenn man mit ihm eine richtige Beziehung führt. Viele Frauen machen immer wieder die Erfahrung, dass ein Mann zunächst wie ein richtig guter Kandidat für eine Beziehung aussah, nur um nach dem ersten Sex mit ihm zu merken, dass er plötzlich distanziert und uninteressiert wird, und sich plötzlich gar nicht mehr meldet. Leider ist das ganz normales Männerverhalten.

Dies kommt von der traurigen Tatsache, dass Männer, die Frauen belügen einfach viel schneller zum Erfolg kommen. Viele Männer meinen also, dass Sie lügen müssen, weil sie einfach die Erfahrung gemacht haben, dass sie mit der Unwahrheit – über sich, den Job, das Aussehen, Hobbies etc. – einfach wesentlich attraktiver wirken, als wenn sie „nur“ versuchen sie selbst zu sein. Immer wieder bekomme ich Zuschriften von Männern, die mir genau das berichten: Wenn Sie nett sind und versuchen mit ihrem guten Charakter zu punkten – also sich genauso verhalten, wie Frauen das von ihnen offiziell verlangen – dann führt das zu vielen Misserfolgen. Wenn sie lügen, kriegen sie eine Frau zumindest in Bett.

Wie kann man dann als Frau sicher stellen, dass er es ernst meint? Der sicherste Faktor ist hier die Zeit: Bleibt ein Mann länger als nur einige Tage an einer Frau interessiert und meldet sich trotzdem weiterhin, obwohl er nicht gleich Sex bekommen hat, dann kann es sein, dass er wirklich Interesse an ihr hat. Ihn auf Sex warten zu lassen hilft also, die „schlimmsten“ Fälle relativ schnell loszuwerden. Gleichzeitig erhöht man hier den eigenen Wert in seinen Augen, da Männer treue Frauen mögen, und man durch langes Warten auf den ersten Sex den Eindruck erweckt, dass man eher eine treue Person ist – egal ob dies nun stimmt oder nicht.

Aber Vorsicht! Dies ist noch lang kein Indiz für wirkliches Interesse seinerseits. Es gibt genügend Männer, die aufgrund früherer Erfahrungen meinen, dass sie Frauen nur dann ins Bett bekommen, wenn sie ihnen Interesse an einer Beziehung vorspielen. Solche Männer werden zum Teil monatelang an einer Frau „arbeiten“, bis sie es geschafft haben, nur um sich dann auch plötzlich nicht mehr zu melden. Diese Männer haben oft mehrere derartige Beziehungen am Laufen und verschieben ihren „Erfolg“ also nur zeitlich versetzt weiter nach hinten.

Was also tun, um herauszufinden ob er wirklich Interesse an einer Beziehung hat? Ihn auf Sex warten lassen und genau beobachten, ob er wirklich Interesse hat. Je frustrierter und ungehaltener er ist, wenn man ihm den schnellen Sex verweigert, umso eher ist dies ein schlechtes Zeichen. Meldet er sich dann weniger und „probiert“ es danach einfach ein paarmal halbherzig wieder, dann darf man ihn getrost vergessen. Ist er jedoch wirklich interessiert, hört zu, ist freundlich und aufmerksam, so gibt es da eine gute Chance auf eine Beziehung.

Die Wahrheit kommt aber meistens nach dem ersten (zweiten oder dritten) Mal Sex – ist er noch da, so schaut die Sache gar nicht so schlecht aus.
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Das deutsche Problem mit dem Nettsein

Flirt- und Datingtipps  für MännerFlirt- und Datingtipps für Frauen Nach meinem letzten Beitrag über das Recht zum „Scheiße-sein“ habe ich mir einige Gedanken zu dessen Gegenteil gemacht: Dem Nettsein! Die Logik dahinter: Wer sein Recht darauf, scheiße zu sein, derart verteidigen muss, hat offenbar ein gestörtes Verhältnis zur Nettigkeit!

Dabei ist „nett“ doch etwas völlig positives: Eine nette Person ist freundlich, hilfsbereit, positiv, liebenswert usw. – da kann ja nichts Übles dran sein, nicht wahr? Scheinbar doch. Denn schließlich ist „Nett die kleine Schwester von Scheiße“, wie uns ein Buch erzählen will. Und in den Kommentaren bei Amazon, fühlte sich eine Person von diesem Titel „sehr angesprochen“! Wirklich? Sogar „sehr“ angesprochen? Da ist doch was faul!

„Nett“ benutzen wir in Deutschland gerne ironisch: Wie war der Abend? „Ganz nett“ – also langweilig! Hier haben wir das freundliche Pendant zu „nicht schlecht“, was ja „einigermaßen gut“ bedeutet. Nicht fantastisch, aber ganz ok. Wir haben uns „nett“ also über viele Jahre zu etwas geformt, das nicht mehr ohne ironischen Überbau daherkommt. „Der Typ gestern war ja ganz nett …“, hat uns also nicht vom Hocker gehauen, sondern war eher langweilig.

Dabei haben sich viele Menschen, besonders die Männer, das Nettsein zur zentralen Lebensphilosophie gemacht: Vorsichtig, freundlich und unverbindlich werden da Dates bestritten, die meistens darin enden, dass sich Frauen langweilen und am nächsten Tag der besten Freundin mit einem enttäuschten Gesicht vom „netten Typen“ berichten. Das liegt einerseits daran, dass Männer keine Ahnung haben, wann und wie das Nettsein angebracht ist. Andererseits liegt es am deutschen Problem mit „nett“: Es ist einfach nicht gut genug, wenn man eine nette Person ist. Nett bedeutet nämlich auch „schwach“, „lauwarm“ und „unmännlich“.

Mit unserem Alltagsgebrauch von nett, haben wir uns ein seltsames Problem geschaffen: Eine nette Person zu sein, ist scheinbar nicht einmal mehr wünschenswert! Der nette Mensch ist der langweilige Verlierer – völlig unattraktiv und naiv. Daher bemühen wir uns oft lieber um das Gegenteil, indem wir versuchen, nicht nett zu sein, und damit alles freundliche, warme und gute Verhalten anderen Menschen gegenüber einstellen, schließlich wollen wir ja gewinnen und gut aussehen. Wir verhalten uns oft lieber nicht „nett“ – was wiederum dazu führt, dass ein mit „scheiße“ zu bezeichnendes Verhalten als die richtige Option erscheint.

Das Ergebnis: Freundliches, nettes Verhalten zu finden, ist in Deutschland wie ein nicht enden wollendes russisches Roulette – mit viel Glück findet man nette Leute. Ein gehöriger Anteil ist lieber scheiße, und holt sich Rat in Büchern und Zeitschriften, die das Scheiße-sein erlauben! Womit wir in einem Teufelskreis gelandet sind: Selbst die netten überlegen sich, ob es sich überhaupt noch lohnt, gegen den täglichen Shit-Storm anzukämpfen – viele haben da schon aufgegeben.

Dabei wünschen wir uns alle, freundliche (nette!) Menschen um uns zu haben – selbst diejenigen, die sich für schlechtes Verhalten entscheiden, wünschen sich das, scheitern jedoch am schlechten Image von „nett“ in unserer Gesellschaft. Ein Trauerspiel!

Interessanterweise kenne ich da einige Ausnahmen: Personen, die sich ganz klar dafür entschieden haben, „gute“ Menschen sein zu wollen und dies zu 100% auch so leben. Diese Menschen sind nachhaltig glücklicher und führen ein wesentlich besseres Leben – insbesondere in ihren Beziehungen – als der Rest, der versucht vorsichtshalber scheiße zu bleiben.

Nett ist also eine gute Sache – dies gilt insbesondere für Frauen, denn Männer stehen auf nette Frauen. Das ist im Attraktivitätsmerkmal „gute Muttereigenschaften“ versteckt und essenziell wichtig für eine gute Beziehung mit einem guten Partner.

Für Männer gilt ganz klar: Nettsein ist wichtig und auf keinen Fall etwas Schlechtes – aber bitte zum richtigen Zeitpunkt!

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Schluss mit der ewigen Selbstkritik

Flirt- und Datingtipps  für MännerFlirt- und Datingtipps für Frauen Das ist das aktuelle Titelthema der Frauenzeitschrift „Brigitte“ Putzig, nicht wahr? Ebenso wie das unglaublich schlechte Buch „Ich bleib so scheiße wie ich bin“ – Menschen bekommen hier den „guten“ Rat, jegliche Selbstkritik aufzugeben und einfach so weiter zu machen, egal wie scheiße sie sind oder sich fühlen.

Das passt natürlich in unsere Zeit, in der wir derart beschäftigt damit sind, unser Leben zu organisieren, dass wir einfach keine Zeit mehr für uns selbst haben. Wir wissen, dass wir einige Dinge im Leben haben, die einer Verbesserung bedürften – von der Diät, über die Art, wie wir andere Menschen behandeln, bis hin zu eindeutigen Charakterschwächen. Etwas daran zu ändern ist jedoch mit Zeit und Aufwand verbunden – und das geht „natürlich“ nicht. Daher freut es viele Menschen, wenn sie die Erlaubnis erhalten, einfach nichts mehr tun zu müssen. „Ich bin scheiße, aber das ist schon ok so!“ Ist es nicht.

Ist man nämlich scheiße, so ist man scheiße! … und das ist nicht ok!

Einerseits wirkt sich das schlecht auf unsere Umwelt aus – auf andere Menschen und die Beziehungen die wir zu ihnen pflegen. Was ja gar nicht so schlimm wäre, denn dann wären wir einfach schlechte Menschen, mit denen kaum jemand etwas zu tun haben will. Auf der anderen Seite haben wir jedoch ständig Zweifel an uns selbst, denn wir wissen ja, dass wir scheiße sind – und egal wie sehr wir anderen gegenüber behaupten, das wäre völlig in Ordnung (so sind wir eben!): Das komische Gefühl im Bauch will einfach nicht verschwinden … und wir finden uns weiterhin scheiße!

Egal wie sehr wir nämlich vor anderen und uns selbst versuchen, unser beschissenes Dasein zu verbergen und zu verschleiern – oder über Rechtfertigungen aus Zeitschriften oder den Medien darin bestätigt werden – unser Bauchgefühl sagt uns da etwas ganz anderes.

Hier die Wahrheit über Menschen, die scheiße sind:

  1. Keiner mag solche Menschen.
  2. Solche Menschen mögen sich selbst nicht – daher verringern sie automatisch die Wahrscheinlichkeit, gemocht zu werden.
  3. Egal was die Medien solchen Menschen raten: Es ist nicht ok, scheiße zu sein!
  4. Sämtliche Ausreden dieser Menschen, sind nur dafür da, sich nicht ändern zu müssen.
  5. Solche Menschen nerven sich und ihre Umwelt und tragen aktiv dazu bei, das jeweilige soziale Klima nachhaltig zu vergiften.

Wieso das alles auf einer Seite zum Thema „Dating“ und „Beziehungen“? Die offensichtlichen Auswirkungen habe ich schon erwähnt. Was jedoch weniger offensichtlich ist: Für Frauen ist es sehr attraktiv, wenn ein Mann an sich arbeitet – sich also ständig verbessern möchte und dies auch aktiv angeht. „Schluss mit der ewigen Selbstkritik“ bedeutet daher nicht weiter als „Schluss mit dem Attraktivsein!“ Dies gilt etwas abgeschwächter auch für Frauen.

Kein Mann hat Lust auf eine Frau, die nicht positiv und glücklich wirkt. Wer mies gelaunt ist, kann selbstverständlich einen Mann für ein bisschen Sex abbekommen. Männer können erstaunlich viel ertragen, wenn am Ende des Abends Sex als Belohnung herausspringt. Wirklicher Erfolg bei Männern sieht jedoch ganz anders aus. Wer scheiße ist, darf sich also nicht wundern, warum sich Männer nicht mehr melden!

Daher nochmal ganz deutlich: Wer scheiße ist, braucht sich über die Konsequenzen nicht wundern, und sollte dringend beginnen an sich zu arbeiten!

PS: Ich mag mein Blog, weil ich hier so oft „scheiße“ schreiben darf, wie ich will! Finden Sie scheiße? „Ich bleib trotzdem einfach so scheiße wie ich bin!“ ;-)
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