Würgegefühle beim Wort „Gender“? Ihr Immunsystem funktioniert!

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Loading... Gerade bin ich mal wieder über einen Müll-Artikel (http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/gleichstellung-die-gender-allergie-a-1154683.html) zum Thema Gender gestolpert. Sie wissen schon: Das übliche Gejammer und Rechtfertigen von Leuten, die wissen, dass sie sachlich falsch liegen, sich aber laut und frech empören müssen, um nicht in einer Identitätskrise zu landen. Putzig war an der ganzen Sache nur die Überschrift des Artikels: „Die Gender-Allergie“. Drei Wörter, die den ganzen Gender-Bullshit wunderbar entlarven.

Wenn Sie ein bisschen in den Kommentaren auf dieser Seite geschmökert haben, dann haben Sie sicher gemerkt, dass ich kein besonders großer Fan der Gender-„Wissenschaft“ bin. Das liegt zum einen daran, dass diese „Wissenschaft“ eigentlich keine ist. Eine einzelne Einzelwissenschaft – also ein „Fach“ – wie es Gender gerne sein möchte, muss sich daran messen lassen, ob es sich an die allgemeinen Regeln hält, wie Wissenschaft funktioniert. Beispielsweise versagt Gender schon bei den Vorgaben von „Neutralität“ und „Wertefreiheit“.

Viel schlimmer – und schon fast skandalös – ist das Ignorieren eines ganz essenziellen Bestandteils JEDER wissenschaftlichen Arbeit: Man baut auf das vorherige Wissen auf – also auf bekannte und gut erforschte Fakten. Ordentliche wissenschaftliche Arbeit baut also auf einem starken Fundament bestehend aus Fakten ein logisches Gebäude auf. Danach wird probiert, ob dazu nicht vielleicht die eine oder andere neue (gut bewiesene) Tatsache passt und auf diesem Gebäude stehen kann. Das darf man sich gerne wie eine Pyramide aus Steinblöcken vorstellen: Starkes Fundament und nach oben hin wird die Sache immer dünner, weil da die neuen Steine eingefügt werden. Möchte man diese Pyramide verbessern und vergrößern, so baut man sowohl in die Höhe, indem man neue Fakten hinzufügt, als auch in die Breite, denn damit erhält man ein starkes Fundament. Sollte beispielsweise durch Nachlässigkeit ein „schlechter“ Stein irgendwo eingebaut sein, so macht das einer ordentlichen Pyramide wenig aus. Es kommt maximal zu kleinen Einbrüchen. Insgesamt jedoch bleibt das Gebäude unglaublich stabil.

Das trifft nicht für „schlechte“ Wissenschaften zu, die sich durch reine Politik an die Unis gemogelt haben. Solche Wissenschaften – in unserem Falle „Gender“ – besitzen nämlich kein Fundament. Sie basieren auf reinen Annahmen – also Dinge, die als Fakten verkauft werden, jedoch nicht überprüft wurden oder überprüft werden können. Oder noch schlimmer: Es werden Fakten (inklusive unumstößlicher Tatsachen) ignoriert, bzw. weggelassen. Das Fundament einer solchen „Wissenschaft“ ist also bestenfalls (!) unglaublich wackelig. Viel besser kann man sich dieses Fundament als eine Pyramide vorstellen, die auf ihrer Spitze balanciert und jederzeit umfallen kann. Schon das leiseste Wahrheitswindchen wird sie umblasen. Die Gender-„Wissenschaft“ arbeitet genau auf diese Art und Weise. Es werden Jahrzehnte an Forschung aus der richtigen (sauber arbeitenden, mit starkem Fundament) Wissenschaft ignoriert oder als sachlich falsch (obwohl sachlich völlig richtig) verworfen. Das bedeutet dann natürlich auch, dass sämtliche Dinge, die auf einem so konstruierten Fundament stehen, automatisch mit umfallen.

So kann jeder eine Wissenschaft erfinden. Mit genügend Lautstärke und politischem Einfluss kann man sich dann sogar an Universitäten breitmachen, obwohl man da nichts verloren hat. Das Ganze ist dann technisch gesehen auch höchstens einen Schritt von sämtlichen Verschwörungstheorien entfernt – die funktionieren nämlich fast genauso.

Wikipedia schreibt unter „Werte der Wissenschaft“: Die Arbeit beleuchtet alle Aspekte eines Themas neutral und ehrlich, nicht nur vereinzelte vom Autor herausgepickte Aspekte. Dadurch bekommt der Leser einen breiten und vollständigen Überblick. Auch an Selbstkritik sollte es nicht fehlen. (Quelle: Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaft) „Gender“ verstößt auch hier gegen alle Regeln.

Was hat das alles mit unserem Immunsystem zu tun? Schauen wir nochmal nach, was Wikipedia zum Thema „Allergie“ schreibt: Als Allergie wird eine überschießende krankhafte Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte normalerweise harmlose Umweltstoffe (Allergene) bezeichnet. (Quelle: Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Allergie)

Wie wir gerade gesehen haben, ist die Gender-„Wissenschaft“ kein harmloses Ding in unserer Umwelt, sondern eine ganz schädliche Sache – denn damit werden nur weitere Kämpfe zwischen den Geschlechtern ausgelöst und angefeuert, statt an wirklichen Lösungen gearbeitet. Und weil hinter „Gender“ leider auch „Wissenschaft“ steht, bekommt der Durchschnittsbürger den Eindruck, als hätten die Forschungsergebnisse irgendetwas Wahres an sich.

Würgegefühle, Bauch- und Kopfschmerzen sind somit keineswegs eine Überreaktion Ihres Immunsystems (also eine Allergie), sondern Anzeichen dafür, dass Ihr Immunsystem ziemlich gut auf Gefahren und Bullshit reagiert.

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3 Kommentare zu Würgegefühle beim Wort „Gender“? Ihr Immunsystem funktioniert!

  1. Thomas Hoffmann sagt:

    Was ich wirklich sehr schade finde ist, dass man in der Genderpolitik ja schon ausrastet, wenn man Fakten benennt, was im Schnitt kulturunabhängig auf Geschlechter attraktiv wirkt – also quasi wenn man die Biologie so sehr an den Rand drängt, dass auch Partnerwahlkriterienforschung verbannt wird. Wütend genug bin ich ja, aber ich finde es auf einer gewissen Seite, ganz ehrlich sogar „traurig!“. Weil darunter keine Flirtkultur wachsen kann, die sowohl Männer als auch Frauen glücklich macht. Wenn wir eine Kultur hätten, wo wir wissen würden, was das andere Geschlecht schön findet und sich jeder überall auf in der Praxis funktionierende Flirts freuen würde und genau DAS auch ohne sich zu empören verinnerlicht – dann wäre das ein gewaltiger und schöner Fortschritt! Es wäre mehr Harmonie in der Gesellschaft. Ich z.B. wende sehr gerne ihre Tipps vor Frauen an und sehe, ich fühle mich sehr wohl und sie fühlt sich wohl – eine Win-Win-Situation! Ich nimm gerne stolz eine gerade Körperhaltung ein um ihr zu gefallen – aber dieses „Ihr-Zu-Gefallen“ ist nicht negativ gemeint im Sinne von – Ich muss sie nun beeindrucken – sondern im Sinne von – ich weiß eben was sie attraktiv findet und mach ihr eben das Geschenk – dann verhalte ich mich körpersprachlich mal einfach wie ein Mann um ihr damit etwas zu geben – nämlich meine Attraktivität . Fazit: Ihre Augen glänzen! Und wenn sie sich dann auch von ihrer weiblichen Seite zeigt, sie weiß was ICH will und ich auch angetan bin , dann ist das doch eine wirklich schöne und harmonische Situation – die viel echter ist, als dieser alberne Hollywoodkram.

    Ich besuchte heute ein sehr schönes schickes italienisches Restaurant in einem Kurort wo nur waschechte Italiener arbeiten. Männer stehen zum Beispiel auf gut-gekleidete Frauen und eben auch auf gut-gekleidete Kellnerinnen UND auf ihre Höflichkeit. Egal ob das zum Job gehört oder nicht – man achtet darauf und findet es direkt ansprechend – da attraktive, gut-gekleidete, nette Frau! – Ich war auch schön angezogen , mit schickem Hemd, einer stylischen Jeans und schwarzen Schuhen – bin freundlich aber selbstbewusst und auch mit Humor hingegangen – das ergab eine ungewollt flirtige Situation wo man eigentlich den ganzen Abend hinweg nur gelacht und sich gut unterhalten hat, weil man nicht plump war zur Bedienung oder wie ein Vollassi die Kellnerinnen angebaggert hat – sondern weil man einfach gemeinsam frei und locker war – selbst der männliche Kellner hatte nach einem Scherz von mir keine Berührungsängste und hat so üblich wie im Land mir nach einer scherzhaften Bemerkung mir kurz an den Oberarm gefasst – das hat zwar nichts mit Flirten zu tun, weil er ja männlich war, aber es tut schon gut, wenn man auf natürliche Art und Weise freundlich kurz berührt wird – da kommt so eine Art Vertrauen auf, wo man als Gast sich wertgeschätzt fühlt- also einfach nur als Wertschätzungsgeste! Alles wirkte so freundlich und so harmonisch , bis ich dann an die Genderfeministinnen dachte, die mir da wohl den Abend mächtig versaut hätten und zwar mit Sätzen wie.

    – Die machen das für ihren Beruf! Die haben nicht mit ihnen geflirtet, bilden SIE sich bloß nichts ein!
    – Da geht man hin um zu essen und nicht um Kellnerinnen anzuglotzen!
    – Also wenn mich der Ober am Oberarm angrabschen würde, hätte ich aber GANZ anders reagiert! Mich fasst da keiner an! Hätte er dass bei mir als Frau gemacht, dann aber…
    – Sie haben die bestimmt albern angesprochen, und die haben nur aus Höflichkeit so nett reagiert…

    Da blieb mir die Kalbsleber mit Steinpilzen leider im Halse stecken (:

    Alles von mir ehrlich gesagt fast schon Strohmann-Argumente vielleicht, aber mir geht es nur darum dass man im PRINZIP versteht was ich aussagen möchte.

    Ich schließe soziale Faktoren AUCH nicht aus, werde ich auch nicht – aber nur solange es wissenschaftlich ist. Pseudowissenschaftler Empörungsgenderwahnsinn würde mir ein Bein stellen für ein glücklicheres Leben. Darum kaufe ich mir lieber ihre Bücher , lerne dazu und führe endlich das Leben, so wie es mich wirklich erfüllt. Und vor allen Dingen – sobald ich merke, dass ich den Frauen schade, lasse ich SOFORT die Finger weg von solchen E-Books… ich hätte alles schon längst an den Nagel gehangen, hätte ich das Gefühl da nur Frauen zu belästigen – so wie es Genderfeministinnen immer befürchten würden , so nach dem Motto „Herr Konrad, hören sie endlich auf, solche Aufreißerstrategien den armen unsicheren Männern anzudrehen“… heute weiß ich, dass ich darüber nur noch schmunzeln bzw. mit schwarzem, sarkastischem Humor darauf reagieren würde!

    Liebe Grüße

  2. Thomas sagt:

    Hallo Herr Dr. Konrad,

    sie haben Recht mit Ihrer Kritik. Die Genderwissenschaften scheitern bereits an der Grundlagenforschung. Das gewünschte Ergebnis wird politisch vorgegeben und dann nur noch durch die „Wissenschaftlerinnen“ ideologisch zurecht gelegt. Ein Wissenschaftler würde versuchen seine Annahmen zu falsifizieren. Das wird aber aus ideologischer Verbohrtheit nicht gemacht. Das große Tam-tam der „Wissenschaftlerinnen“ ist auch nötig, damit sich niemand traut zu widersprechen.

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