Das große Geheimnis des richtigen Ansprechens

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Loading... Das größte Problem für Männer ist nach wie vor das (richtige) Ansprechen vor Frauen: Uns Männern wird dabei immer noch mulmig im Bauch, wir fürchten die Ablehnung und können uns oft nicht durchringen sie anzusprechen – selbst wenn wir merken, dass sie an uns Interesse hat. Was also tun?

Hier ist eine erprobte und gut funktionierende Anleitung, mit der man Frauen ansprechen kann und die Chance der Zurückweisung um ein Vielfaches verringert:

  1. Wir überlegen uns zunächst, was Frauen wirklich wollen. Das ist wichtig, denn genau diese Dinge müssen wir ihr schon von Anfang an zeigen – nicht perfekt natürlich, aber zumindest ansatzweise. Wenn wir also eine Frau ansprechen, dann wissen wir jetzt genau was sie will!
  2. Wir kontrollieren unsere Stimmung – keine Frau hat Lust von einem schlecht gelaunten Typen ohne Humor angesprochen zu werden. (Wie man seine Stimmung richtig in den Griff bekommt und sie perfekt anspricht finden Sie hier.
  3. Wir sprechen sie an – mit einem total harmlosen Anliegen: Die Frage nach der Zeit, dem Weg zum Bahnhof, wo man etwas gutes Essen kann etc. und jetzt kommt der kritische Moment:
  4. Wir warten ein bisschen und unterbrechen sie bei ihrem Blick auf die Uhr, beim Nachdenken über den Weg zum Bahnhof und sagen etwas in der Richtung „Moment – ich will gar keine Auskunft von Dir, ich hab das nur gefragt, um Dich anzusprechen. Du bist nicht böse, oooooder? …“ Wenn sie lacht oder lächelt sagen wir einfach „Ich bin (Name), wie heißt Du?“ und führen ein ganz normales nettes und vor allem humorvolles Gespräch mit ihr.
  5. Das funktioniert nur dann, wenn man
    • in einer humorvollen Stimmung ist und die Sache nicht so ernst nimmt und ihr das auch klar zeigt
    • bereit ist, eine Abfuhr zu bekommen – es kann schließlich auch sein, dass sie irgendetwas anderes vor hat, als von uns angesprochen zu werden
    • ihr zeigt, dass man das mit Leichtigkeit und Humor tut und nicht der schlimme Klammerer ist, der bei ihr Bestätigung sucht
    • das richtige Timing drauf hat und das Ansprechen nicht wie ein gelerntes Stück Comedy herunterleiert.

Vor allem beim letzten Punkt merken wir, dass es ganz wichtig ist diese Art des Ansprechens zu üben! Das ist natürlich zunächst recht schwierig, weil wir unsere Ängste überwinden müssen – aber wir wollen Frauen schließlich so ansprechen, dass wir damit erfolgreich sind. Gleichzeitig zeigen wir Initiative und dass wir unsere Angst überwinden können und wirken damit mindestens zehnmal männlicher all die anderen Typen, die sie an diesem Tag schon getroffen hat. Und als kleine Beruhigung: Auch die Männer, die sehr erfolgreich bei Frauen sind haben das gelernt – nur eben ein bisschen früher als wir. Darum sieht es heute aus, als würden sie das ganz „natürlich“ tun. Das können wir auch.

Mein Tipp: Einfach einen Nachmittag oder Abend Zeit nehmen und in der Fußgängerzone alle möglichen Frauen ansprechen – auch welche an denen wir nur wenig Interesse haben – und so lange üben bis wir merken, dass wir unsere Angst überwunden haben und das Timing dieses Ansprechtricks ganz gut beherrschen. Das merken wir, wenn wir immer längere Gespräche mit den angesprochenen Frauen führen können und immer öfter eine Telefonnummer oder Emailadresse bekommen haben.

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6 Kommentare zu Das große Geheimnis des richtigen Ansprechens

  1. Andi sagt:

    Hallo Herr Dr. K,

    finde ich klasse soweit ihren Tipp und kann ich von meiner Persönlichkeit her gut umsetzen, ABER
    Wie krieg ich den Übergang vom Ansprechen zum Gespräch hin? Ich kenne mein Gegenüber nicht, wie soll ich da ein Thema wählen, dass sie am Ball hält?

    Ich hoffe Sie verstehen, was ich meine.

    Beste Grüße
    A.

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      Lieber Andi,

      also ich würde da was lustig-freches an ihr suchen und kommentieren. Schauen ob sie lacht oder nicht, dann „Hi! Ich bin der Andi!“ Fertig. Dann ergibt sich schon ein Gespräch von ganz allein. Das muss man üben bis man ganz natürlich wird mit der Zeit.

      Gutes Gelingen,

      Dr. K

  2. Thomas sagt:

    Hallo Herr Dr. Konrad,

    ihr Tipp hört sich gut an.
    Mein Problem ist aber nicht, dass ich nicht mit Frauen reden kann. Ich mache gerne Späße mit meinen vergebenen Kolleginnen.

    Das Problem ist eher genau dann, wenn ich von einer etwas möchte, bin ich innerlich ziemlich angespannt. Die Anspannung habe ich aber nicht, wenn ich von einer Frau nichts möchte.

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      Lieber Thomas,

      da sind Sie wie ALLE Männer auf der Welt – die Anspannung wird nie weggehen. Sie wird weniger werden und Sie werden lernen mit der Anspannung zu leben – verschwinden wird sie aber nicht. Und nur ÜBUNG hilft hier, richtig zu reagieren und diese Spannung zu managen und in die richtigen Kanäle umzuleiten.

      Viele Grüße,
      Ihr Dr. K

  3. Ano_Nym_29 sagt:

    Hallo Herr Konrad,

    Ihre Vorschläge sind ja (fast) alle ganz gut und ich freue mich, dass Sie diese hier veröffentlichen (habe schon einiges hier gelesen), aber bei Ihrem letzten Absatz in diesem Artikel sträubt sich in mir irgendwie alles was mal Ehrlichkeit und Anstand kannte.
    Sich in die Fußgängerzone stellen und „zum Üben“ Telefonnummern und Kontaktadressen sammeln… Das führt doch unweigerlich dazu, dass man (sofern man etwas Glück beim Sammeln hat) mehreren Frauen (Zitat: „auch welche an denen wir nur wenig Interesse haben“) kurzfristige Hoffnungen macht, sich aber nie wieder bei diesen meldet.
    Das ist kein gutes Benehmen, in meinen Augen keine Eigenschaft die einen potentiellen Partner auszeichnet. Es klingt eher nach pubertierendem Teenie-Gör, das mit ihren Freundinnen wettet, wer auf der Party mehr Getränke von den Jungs ausgegeben bekommt (und sich dann zur Erfüllung dieses Ziels vorwiegend bei „leichten Opfern“ aufhält).
    Haben Sie das von der Seite auch einmal betrachtet? Immerhin empfehlen Sie ja dieses Vorgehen.

    Mit freundlichen Grüßen

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      Lieber Herr Nym,

      also ich glaube, Sie sehen die Sache ein wenig zu ernst. Eine Frau, die in der Fußgängerzone einem Typen ihre Telefonnummer gibt, wird nicht wochenlang brüten, wieso er sich nicht meldet, um dann in schlimme Depressionen zu verfallen und den Glauben an die Menschheit zu verlieren. Genauso kurzfristig wie das Ansprechen wird auch die Frustration sein, wenn niemand anruft.

      Und genau so habe ich die Sache vor dem Schreiben betrachtet. Dies hat sich auch nicht geändert. Wenn Sie das als „kein gutes Benehmen“ klassifizieren, dann dürfen Sie sich eine andere Übung überlegen und von der Ansprechaktion in Fußgängerzonen Abstand nehmen.

      Beste Grüße,

      Dr. K

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