Wieso macht der Typ nichts?!

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Loading... Es gibt eine bestimmte Art Mann, die Frauen einfach verrückt macht. Nicht das positive „verrückt“ mit Schmetterlingen im Bauch und Glückshormonen – genau das Gegenteil: Er sieht gut aus, ist unglaublich nett (würg!), lächelt und ist freundlich, macht aber keine Anstalten irgendetwas in Richtung Ansprechen, Date oder gar mehr zu unternehmen. Nichts.

So manche Frau macht sich aber die Mühe, so einen Typen anzusprechen – oft sehen solche Männer nämlich richtig gut aus, haben einen guten Job oder sind einfach total sympathisch. Das Ergebnis: Er lässt sich zu einem Date bewegen, aber übernimmt immer noch nicht die Initiative. Man kann ihn sogar zu einem zweiten Date überreden. Sogar zum Sex oder zu einer Beziehung. Er macht da überall mit. Auch dann, wenn es darum geht, die Beziehung aufzulösen: Er macht mit beim typisch weiblichen „Ich-brauch-mal-Zeit-für-mich!“, beim probeweise getrennt Leben, und auch beim Schlussmachen – das versteht er nicht so richtig und ist ein bisschen traurig, aber er macht halt einfach mit!

Was ist da los?

Ehrlich gesagt: Keine Ahnung! Ich bin inzwischen unglaublich vielen solchen Typen über den Weg gelaufen und die Emails und Kommentare meiner Leserinnen sprechen da eine ganz klare Sprache: Dies sind keine Ausnahmen, sondern eine ganz bestimmte Art Männer im zweistelligen Prozentbereich unserer männlichen Bevölkerung. Sie sind die schlimmste Form der berühmten „Waschlappen“ – Männer, denen die Männlichkeit abhanden gekommen ist und die einfach darauf warten, dass jemand in ihrem Leben die Initiative übernimmt. Scheinbar hat die moderne Welt diese Männer in die Enge getrieben und deren einzige Lösung ist die absolute Passivität. Das sind aber nur Vermutungen – ich habe noch keine gute Erklärung für dieses Phänomen gefunden und bin selber erst dabei eine zu entwerfen.

Wichtig ist hier wie immer die praktische Seite: Was macht man mit so einem Typen?

Für die Männer ist die Sache ganz leicht: Mein Buch durcharbeiten, und schon ist es vorbei mit dem Waschlappendasein!

Für Frauen sieht es aber ganz anders aus: Solche Männer verhalten sich genau so wie Frauen es sich nicht von Männern wünschen – passiv, abwartend und ohne Initiative. Das ist nicht nur irritierend, sondern unattraktiv. Frauen bleiben hier nur interessiert, weil es irgendetwas an dem Typen gibt, das attraktiv erscheint und weil es einfach zu unglaublich ist, dass ein Mann derart passiv ist – das kann doch nicht sein normales Verhalten sein!

Ist es aber.

Hier gibt es nur zwei Möglichkeiten:

  1. Dieses Verhalten erkennen. Überlegen, ob man das ertragen möchte – denn er wird sich natürlich nicht ändern! Aufgeben und sich einen „ordentlichen“ Typen suchen.
  2. Dieses Verhalten erkennen. Sich darüber klar werden, dass man bis an das Beziehungs- oder Lebensende hier aktiv sein muss. Ihn zu allem zwingen: Date. Sex. Beziehung. Kinder. Dabei gilt die Annahme, dass er sich nicht ändern wird! Wird er nicht! Sie haben das hiermit offiziell gelesen!

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16 Kommentare zu Wieso macht der Typ nichts?!

  1. Mario sagt:

    Ziehen Sie wirklich gemeinsam mit Ihrer Frau in einem einhundert Kilometer weit entfernten Ort und wissen nicht, ob und wie die Beziehung weiterlaufen soll? So viel Bequemlichkeit kann ich mir nicht vorstellen!!!

    Wieso sehen Sie den Aspekt mit den fehlenden, sozialen Kontakten, als negativ an? Macht es nicht mehr Sinn, gerade wegen den (noch) fehlenden Kontakten, den Resetknopf zu drücken und sich zu fragen: Was verband uns, als wir uns kennenlernten? Welche gemeinsamen Interessen hatten wir? Da werden sicherlich Sachen dabei sein, die man gerade in einer neuen, fremden Umgebung wieder Aufleben lassen könnte.

    Ich halte es auch nicht für falsch, wenn Sie Sich Dr. Konrad’s Artikel unter dem Aspekt „Wie entdecke ich meine Frau neu“, durchlesen und sich nützliche Tipps dafür herausgreifen. Man muss nur den Mut haben, sich selbst zu Hinterfragen und Veränderungen angehen, wenn sie einem sinnvoll erscheinen.

  2. Rokkidoggy sagt:

    @ Mario,
    Ihre Frage ist berrechtigt, dazu folgende Antwort. Vorab ein Auszug aus einem Spiegel – Artikel von 2010 zum Thema: Die Liebe fürs Leben – wir laufen einem Phantom hinterher.

    „Unser genetisches Programm passt nicht mehr richtig zu unseren Lebensbedingungen“, sagt Sabine Paul, Mitverfasserin des Buches „Der Darwin Code“. Anmerkung: Unter mehreren führt sie auch folgenden Punkt an: „Aber anders als noch in jüngerer Vorzeit sterben wir nicht mehr in den Fünfzigern sondern werden siebzig, achtzig und mehr Jahre alt, und so stehen Frau und Mann, wenn die Kinder aus dem Haus sind und die Arbeitzeit zu Ende geht, sich rat- und sprachlos gegenüber: Was kann ich mit dem anderen die nächsten dreißig Jahre noch anfangen? Wir haben kein genetisches Programm für die Partnerwahl in der zweiten Lebenshälfte. Das muss nicht unbedingt eine schlechte Nachricht sein. Man kann ja noch mal nachdenken, ob es wirklich der Kerl mit der miesen Laune oder das verbrauchte Weib sein soll?“ (Zitat Ende)

    Das ist sicher etwas überspitzt formuliert, gleichwohl trifft es unseren Punkt. Wir beide, meine Frau und ich, befinden uns in einer solchen Orientierungsphase, nachdem in wenigen Wiochen unser Sohn mit 24 Jahren auszog und beide Mütter mit 85 bzw. 89 Jahren, zwei wichtige Bezugsperson für uns, verstarben. Reicht unsere emotionale Bindung, um die Partnerschaft ohne Sohn (meine Frau) sowie demnächst kürzer treten in der Arbeit (ich) und ohne Mütter (beide) noch 20-30 Jahre am Leben zu halten? Zumal wir jetzt auch durch einen bevorstehenden dauerhaften Umzug in unserem mehrere 100 km entfernten Zweitwohnsitz quasi wieder von vorn anfangen? Zudem haben wir wenig enge Sozialkontakte. Wir sehen die Gefahr, uns auf den Wecker zu gehen, weil ein Großteil unserer individuellen Fluchtpunkte bzw. Auszeitmöglichkeiten weg sind bzw. durch Ortswechsel wegbrechen könnten.

    Zumindest kommunizieren wir derzeit schon mehr als in den letzten 20 Jahren und stellen täglich fest, dass die drei „Ks“ – essentieller Bestandteil einer jeden dauerhaften Beziehung angegangen, bewältigt und eingehalten werden müssen: Konflikte, Kommunikation und Kompromisse. Sonst wird das nichts mit den 20 bis 30 Jahren „Liebe für den Rest des Lebens.“

  3. Niko sagt:

    Wenn jeder Mann gleich wäre das wäre doch langweilig. Sicher gibt es auch unsichere Männer sowie auch Frauen. Ihr könnt mich gleich mit dazu zählen. Befohr ich eine schöne Frau in der Öffentlichkeit anspreche, würde ich eher eine Stunde darüber nachdenken und dann froh sein, dass sie schon fort ist. Natürlich hätte es eine peinliche Abfuhr gegeben! Nicht weil das immer so sein muss, sondern weil ich dafür nicht der Typ Mann bin und auch nicht weiss, ob die Frau sich gern einfach so ansprechen lässt. Es gibt auch Männer die jeden Tag etliche Frauen ansprechen und natürlich haben die manchmal auch Erfolg damit. Solche Menschen fehlt dann aber doch meisst der Tiefgang und sie sind oft nicht sehr loyal. Längere Beziehungen halten dann nur wenn sie eine absolute Hammerfrau rumgekriegt haben und natürlich an ihr klammern. Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass es keine Rolle mehr spielt was man für ein Typ ist wenn mann sich wirklich verliebt hat. Mann sollte sich dann doch vieleicht lieber erstmal etwas bremsen um nicht gleich von einem gleichgültigen Menschen verletzt zu werden.

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      Lieber Niko,

      na da haben Sie sich ja richtig viele Ausreden zurechtgelegt, eine Frau nicht ansprechen zu müssen! ;-)

      „Solchen Menschen fehlt der Tiefgang …“ … mein lieber Scholli, wenn Sie sich da mal nicht irren.

      Aber schön, dass Sie hier für alle einen typischen Gedankengang gezeigt haben, der sich in Männerköpfen abspielt. Von stundenlangen Zweifeln bis hin zu den Ausreden, warum „solche“ Menschen (Männer sowie die anzusprechenden Frauen) sowieso keinen Tiefgang haben und es daher besser ist, nicht aktiv zu werden.

      Erwischt, mein Lieber. Wenn Sie aber trotzdem erfolgreich bei Frauen sind, dann ist das schon in Ordnung.

      Beste Grüße,
      Dr. K

  4. Mario sagt:

    Der Kommentareintrag ist zwar schon ein paar Tage her, aber vielleicht liest ihn der Kommentator Rokkidoggy doch noch:

    Sie verfügen offensichtlich über genügend objektive Selbsteinschätzungsfähigkeit, dass Sie Ihre Charaktereigenschaften in diesen Beitrag wiedererkennen. Ich lese allerdings aus Ihren Worten einerseits heraus, dass Sie Sich mit diesem Charakterzug so intensiv auseinandersetzen, dass sich mir der Eindruck eines Veränderungswunsches aufdrängt und andererseits scheinen Sie (und anscheinend auch Ihre Partnerin) nicht unglücklich mit der geführten Art und Weise Ihrer Beziehung zu sein.

    Wenn dem wirklich so sein sollte, frage ich mich, wozu sollten Sie versuchen Abhilfe zu schaffen? Eine Veränderung um des Veränderungswillens macht doch keinen Sinn!

    Ich kenne etliche Partnerschaften, in der eine Seite die eindeutige Dominanz ausübt und die andere Seite gut damit Leben kann. Daran ist nichts Falsches! Denn Männer und [..]Frauen bleiben hier nur interessiert, weil es irgendetwas an dem Typen gibt, das attraktiv erscheint[..]. Etwas, was man in anderen (Verhaltensweisen-)Schubladen findet und ebenfalls zum Gesamtbild zur Frage nach einen langen bzw. dauerhaften Bindungwunsches beiträgt.

  5. Globetrotter sagt:

    Hallo Dr. Konrad,

    sicherlich gibt es nicht nur Überschneidungen, sondern die Gruppen mögen fast identisch sein. Frauen wollen ja immer alles. Der Mann soll sie

    a) ansprechen aufgrund eigener Initiative
    b) es auf die „richtige“ Weise tun, was immer das gerade ist
    c) der richtige Mann am richtigen Ort sei
    d) sie unterhalten
    e) sie so sexuell „anmachen“, daß die so genannte Regel der „plausiblen Bestreitbarkeit“ greift.

    Zum letzten Punkt: der ist sehr wichtig und wird vom kalifornischen Radio-Shock-Dog Tom Leykis so treffend beschrieben. „Plausible deniability“ bedeutet, daß eine Frau, die klar Sex sucht und will, so tut, als würde sie keinen Sex suchen oder wollen, sondern etwas anders; vielmehr soll der Mann ihre total widersprüchlichen Bedürfnisse erkennen und dem gerecht werden, damit sie sich selbst immer einreden kann, sie tue es höchstens, weil sie auf die Bedürfnisse des Mannes gnädig herablassend einginge.

    Tom Leykis beschreibt die Sportcafés in Südkalifornien, wo man im Gegensatz zu Texas kein Wort des Kommentators versteht, wenn gerade zwei Footballmannschaften gegen einander spielen. Der Grund ist: die Cafés sind voller Frauen, die Sex suchen und wollen. Aber sie sind natürlich nur für die Sportereignisse dort, was sonst?

    Eine Frau beschrieb in einem Hörbuch, was sie von Männern erwarte: der Mann soll sie entthronen und vom Podest herunterholen, aber ohne, daß es ihr wehtut, oder sie erniedrigt. Dann darf sie neben ihm „spielen“ und ein normales Mädchen sein und kehrt dann auf ihren Thron zurück. Die Behauptung, daß Frauen nicht idealisiert werden wollen, stimmt so nicht. Sie wollen immer alles: wasch mich, aber mach mich nicht naß!

  6. Rokkidoggy sagt:

    @ Globetrotter
    „Keine Frau kann aus einem Trottel einen ehrbaren Mann machen, aber jede Frau kann aus einem ehrbaren Mann einen Trottel machen.“(Argentinisches Sprichwort)
    Letzter öffentlicher Beweis: Der Eklat um Brüderle und die Stern Journalistin.
    Auch ich kenne in meinem näheren und entfernteren Bekanntenkreis je einen Mann, dem „Frau“ ein Kuckuckskind untergejubelt hat. Heraus kam es nach 14 bzw 18 Jahren.
    Die Schöpfung hat die Fähigkeiten gerecht auf beide Geschlechter verteilt. Was die Männer an physischer Stärke den Frauen voraus haben, haben die Frauen uns Männern an psychischer Überlegenheit voraus. Auch das ist ein Grund, warum ich ich mich mit Frauen nur bis zu einem gewissen Punkt einlasse. Von Jakob Bossart, einem Schweizer Schriftsteller, stammt die Weisheit:
    “ Leute mit leichtem Gepäck kommen besser durchs Leben.“
    Nach über 60 Jahren Lebenserfahrung kann ich bestätigen: Der Mann hat recht.

  7. Globetrotter sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Konrad,

    wieso macht der Typ nichts?

    Vielleicht deswegen?

    Misandric French law literally criminalizes flirting and male sexuality

    http://www.youtube.com/watch?v=dfQ3pPYeCDc

    Es ist also nun so, daß es Frankreich ein Verbrechen darstellt, eine Frau sich „unwohl fühlen“ zu lassen, wenn man an ihr auf und ab schaut, weil sie einen Minirock und hohe Absätze trägt und ein intensives Parfum. Rennen jetzt alle französischen Frauen zur Polizei und erstatten Anzeige? Nein! Aber ich als Mann hänge von ihrer Gnade ab, ob sie sich fair oder unfair verhalten. Und das stört mich bereits. Ist es in Deutschland besser?

    Ich brauche nur auf eine Frau zu stoßen, die schlechte Laune hat und schon bin ich ein Verbrecher. Bin ich Bratt Pit, der gepfiffen hatte, kann war es ein Flirt, aber bin ich Fensterputzer, dann war es eine „sexuelle Aggression“.

    Der tiefere Grund „warum der Kerl nichts macht“, ist der, daß er wirklich nichts machen will und lieber in den Puff geht. Feministische Sprüche sind keine Shittests, wie Sie behaupten, sondern wirklich Ausdruck von Männerhaß.

    Die Zeit ist gekommen, daß Frauen einen Schritt auf uns Männer zumachen, weil es nunmehr Frauenaufgabe ist, Wiedergutmachung zu leisten für all die eliminierten Väter und Söhne, die man in den Selbstmord getrieben hat.

    Wie hoch ist die Selbstmordrate bei Jungen im Vergleich zu Mädchen?

    Glauben Sie mir, mehr und mehr Männer denken an solche Dinge, wenn sie neben einer Frau im Café sitzen.

    „Warum macht der Kerl nichts?“

    Wahrscheinlich, weil er als Scheidungsvater bereits Arbeitssklave einer Frau ist?

    Ich bin weder geschieden, noch eliminierter Vater, aber ich habe solche Väter als Freunde, auch solche mit Kuckuckskindern für die sie zahlen müssen.

    „Warum macht der Typ nichts?“

    Tja, vielleicht habt Ihr Euch disqualifiziert, meine Damen.

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      Lieber Globetrotter,

      ja, ich denke auch aus diesem Grund machen viele Männer keine Anstalten mehr, Frauen anzusprechen oder in dieser Richtung aktiv zu werden.

      Sehr schade, wo sich die Welt gerade hin entwickelt.

      Interessanterweise haben sich Frauen hier ein ziemliches Dilemma verschafft: Einerseits das ständig gefühlte Opferdasein und entsprechende Verhalten im Umgang mit Männern und andererseits die vielen Beschwerden, es gäbe keine „richtigen Männer mehr“, die ihrer Pflicht zum Frauenansprechen nicht nachkommen.

      Es kann natürlich sein, dass dies zwei völlig unterschiedliche Gruppen von Frauen sind – aber das glaube ich nicht. Es gibt hier zumindest einige Überschneidungen – allesamt recht ernüchternd für Männer: Beispielsweise kommt der gut aussehende Typ mit Ansprechversuchen viel eher davon, als der weniger attraktive. Oder man ist rein der Laune einer Frau unterworfen und muss hoffen, diese in einer wohlgesinnten Stimmung anzutreffen – ansonsten droht mindestens eine miese Abfuhr auf selbst die harmloseste Art des Ansprechens.

      Tztztz,
      Dr. K

  8. Enzo sagt:

    Also ich denke ich gehöre auch zu dieser Art Männer (habe auch ein sehr gutes Verhältniss zu meiner Mutter und zum Vater wesentlich weniger.Als er gesorben ist war das kein Problem für mich) allerdings kommen von mir eigentlich überhaupt keine Aktivitäten.Also besonders nicht am Anfang.Wenn ich trotzdem mal ein girl näher kennenlerne weil sie mich anspricht um ein Date bittet ecc dann würde ich vielleicht nach langer langer Zeit wenn ich merke das sie wirklich pflegeleicht ist und mich wirklich sehr mag auch mal einen Vorschlag machen sich zu treffen oder ähnliches aber wirklich erst dann.Kürzlich stand ich bei Mc Donalds in der Schlange und ein echt attraktives girl (genau mein Typ) stellte sich auffällig nah neben bzw hinter mich.Ich bestellte und ging an einen freien Tisch.Ich hatte Köpfhörer mit Musik auf. Dann kam sie und setzte sich an den Nebentisch schaute ein paar Mal zu mir und sagte irgendwetwas,ich verstand es wegen der Musik nicht und sagte wie bitte aber ohne die Ohrhörer ab zu nehmen. Sie wiederholte es und ich verstand wieder nicht sagte aber ja,ja weil ich nicht nochmal fragen wollte was sie gesagt hatte.Dann hat sie gegessen und nach etwa 10-15 Minuten ist sie gegangen. Als sie grade weg war dachte ich na geh ich auch mal, vielleicht treffe ich sie noch draussen aber sie war schon weg.Leider! Ich denke in solchen Situationen immer na wenn sie wirklich SEHR SEHR GROSSES Interesse hätte dann wäre sie noch sitzen geblieben und hätte vielleicht nochmal was gesagt und hätte nicht so „schnell“ aufgegeben und da ich nur girls will die wirklich SEHR SEHR GROSSES Interesse an mir haben verhalte ich mich dann so.Es ist also nicht nur Schüchternheit oder Unsicherheit sondern auch etwas Grössenwahn denke ich mal.Ein anderes Mal hatte ich ein girl. Aber da ich so bin und mich auch gernicht ändern will habe ich mit dem Thema eigentlich abgeschlossen. Bin jetzt 46 und hatte nur 2 Beziehungen von 10 und 2 Monaten plus 5 one night Stands bzw Affären von wenigen Tagen.Ausserdem interessieren mich auch nur Frauen bis 30 Jahre die sehr auf ihre Optick achten und somit kommen die meisten eh nicht in Frage.

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      Lieber Enzo,

      da frage ich mich natürlich: Was wollen Sie denn überhaupt? Die Geschichte mit dem Kopfhörer ist schon ganz schön seltsam … Sie versäumen es, sich einfach normal zu benehmen (Kopfhörer runter, lächeln und „sorry, habe Dich gerade nicht gehört“), und legen sich dann eine Story zurecht („wenn sie wirklich sehr großes Interesse hätte …“), um sich da nicht ganz so schlimm aussehen zu lassen. Das ist kein „Größenwahn“, sondern einfach nur große Schüchternheit und Unsicherheiten im Umgang mit anderen Menschen. DAS könnten Sie ändern – aber das wollen Sie nicht!

      Für mich sieht das einfach so aus, als hätten Sie RIESIGE Ängste in sozialen Situationen und davor, was passieren könnte, wenn Sie sich ändern! Ich kann dazu nur raten: Probieren Sie das mal aus – verbessern Sie sich und haben Spaß daran. Dann klappt das auch mit den Frauen!

      Viele Grüße,
      Dr. K

  9. Katrin sagt:

    Jep,hab ich selbst erlebt. Typ: nett, intelligent,zeigt Interesse aber nur bis zu einem gewissen Grad macht nie ,,Butter-bei die fische“.Die stehen auf Offiziere als Partnerinnen. Die alles entscheiden.Ist ja auch so praktisch: mann kann sich zurücklehen und kann immer behaupten: ,,wieso DU wolltest doch!“ Lauft Mädels,lauft wenn ihr solchen Waschlappen begegnet !

  10. Finnya sagt:

    Absolut treffend. Hätte ich es nicht erlebt würde ich es nicht glauben. Also aufgepasst; kommt dieser Spruch:
    „Ist deine Entscheidung..“
    Dann entscheide und zwar zügig: Nichts wie weg.

  11. Eddy sagt:

    Das ist ein interessanter Artikel.

    Ich denke es gibt hier mehrere Erklärungsansätze für dieses Verhalten. Zum einen sehe ich schon ein Problem darin, wenn die Frau überhaupt die Initiative ergreift. Jeder kennt diese overly attached girlfriend Situationen, wenn Frauen einfach nur anhänglich und notdürftig erscheinen. Das gibt es ja auch umgekehrt. Sie machen es den Männern damit zu einfach, wenn der Reiz der Eroberung wegfällt, wenn man schon weiß wie es ausgeht, warum dann auch aktiv sein und sich nicht einfach passiv verwöhnen lassen?

    Einen anderen Ansatz sehe ich in dem – und das habe ich bei mir selbst auch schon oft beobachtet – was Fromm als Verfall der Liebe in der modernen westlichen kapitalistischen Gesellschaft beschreibt. Man befindet sich in einem System was den Egoismus züchtet und ist darauf angelegt zu tauschen, zu handeln, zu empfangen. Das schleicht sich natürlich auch in die Mann-Frau – Frau-Mann Beziehungen ein, wo eine ähnliche Ökonomie herrscht.

    Worin sich also meiner Meinung nach ein solches Verhalten begründet ist die Tatsache das man immer auch im Blick hat, dass es zahlreiche andere Partner gibt mit denen es vielleicht noch besser laufen könnte – beziehungstechnisch, unterhaltungsmäßig, sexuell. Vlt. ist das der Grund für die Passivität und das beobachtende und abwartende Verhalten vieler Männer und Frauen, weil sie sich nicht binden können und wollen, da sie immer noch auf eine bessere Partie hoffen oder für möglich halten. Ist meiner Meinung nach ein komplexes Problem.

    Gruß Edward

  12. Rokkidoggy sagt:

    Schon mal etwas vom Peter Pan-Syndrom gehört? Es tritt fast nur bei Männern auf und nennt sich volkstümlich „Männer, die nie erwachsen werden“ oder „das Kind im Manne.“ Diesem Verhalten liegt meistens eine gestörte „Vater-Sohn -Beziehung“ zugrunde bei gleichzeitig stark ausgeprägter „Mutter-Sohn-Beziehung“. Wesentliches Merkmal solcher Männer ist die Unfähigkeit im Leben Selbst- und Fremdverantwortung einzugehen. Sie verfahren auch in zwischenmenschlichen Beziehungen meistens nach der Devise „Ich will ja nur spielen.“ Ich selbst gehöre auch zu dieser Gruppe, führe seit 35 Jahren eine Mutter-Sohn-Ehe, in der meine Frau die Mutter-Rolle übernimmt. Sie ergriff damals die Beziehungs-Initiative, sie entschied, dass wir heirateten, regelt und managt unsere Beziehung zudem auch wesentliche Teile der gemeinsamen beruflichen Tätigkeit, bestimmte das wir ein Kind bekamen (ich wollte keins, warum wohl?), hat dieses überwiegend erzogen. Ich ging selbstverliebt in meiner freiberuflichen Tätigkeit auf. Materiell geht es uns gut. Peter-Pan-Männer sind vielfach vordergründig sympathisch, nett und unbeschwert, oft orginell und kreativ, was Verbindlichkeit angeht aber wie Pudding, den man nicht zu fassen bekommt. Im Kern ihrer Persönlichkeit prägt sie eine große Unsicherheit aufgrund nie erlerntem Selbstbewußtseins was intimere Beziehungen betrifft. Sexualität gab es in unserer Ehe kaum, ich habe sie nicht vermisst, da ich auch in dieser Hinsicht Kind geblieben bin. Streicheleinheiten und Zuneigung meiner Frau waren für mein Seelenheil wichtiger, so wie es früher bei meiner Mutter war. Glücklicherweise stand auch bei meiner Frau das Thema Sex nicht auf der Prioritätenliste. Wie im Artikel beschrieben machte ich mir trotz Ehe aus Flirts oft einen „Spiel-Spaß“. Zumal ich das Anbandeln gut beherrsche. An der Schwelle zum Ernst erfolgte dann fast immer kommentarlos die Flucht. Heute mit Anfang 60 gestehe ich mir ein, nicht die Männlichkeit ist mir, wie im Artikel gemutmaßt, abhanden gekommen, vielmehr wuchs ich nie in die Rolle eines gestandenen Mannes hinein. Man kann solch Verhalten „Waschlappen der schlimmsten Form“ nennen. Betroffene sehen das nicht so, weil sie in ihrer kindlichen Beziehungs-Denkweise subjektiv das Spiel gewinnen. Im „Spiel“ ist der Verlierer immer die „Sitzengelassene“. Zum „Ernst“ ist es ja nie gekommen.

  13. schneewitchen sagt:

    Hallo!

    Ja das ist mir auch aufgefallen.Was mir noch aufgefallen ist das solcher Typ von Mann total auf zickige,dominante,von selbstbewusstsein aufgeblassene Frauen steht!Das ist mir aufgefallen weil ich mehr die schüchterne Frau Typ bin und ich natürlich von ihnen beschriebenen Typ Männern gemieden werde.Ich habe die vermutung das diese art von Männern irgendwie verantwortung nicht übernehmen wollen oder haben angst was falsch zumachen oder die frau zu verlieren?!?

    Mit lieben Grüßen

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