Mit wie vielen Männern darf eine Frau schlafen?

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Loading...Loading... Vor kurzem bekam ich eine Email von einem Leser (36), der eine Frau (30) kennengelernt hat, die er sehr mag, aber ein Problem damit hat, dass sie schon mit vielen Männern vor ihm Sex hatte. Sein Wunsch: Eine Partnerin, die mit möglichst wenigen Männern vor ihm sexuelle Erfahrungen hatte. Mit diesem Wunsch steht er nicht allein da. Recht viele Männer hätten gern eine Frau, die sexuell möglichst unerfahren ist und dann für immer treu bleibt.

Natürlich kann man hier leicht spekulieren, dass solche Männer einen Minderwertigkeitskomplex haben und sich erst dann männlich fühlen können, wenn sie möglichst der einzige Sexualpartner im Leben einer Frau sind. Schließlich kann man dann nicht in Sachen Leistung, Penisgröße und sonstigen Dingen in dieser Richtung verglichen werden, etc. Aber so eine Spekulation ist nicht sehr hilfreich.

Denn: Frauen dürfen so viel Sex mit so vielen Partnern haben, wie sie wollen! Dafür haben sie einem späteren Partner weder Rechenschaft abzulegen, noch müssen sie irgendwie erklären, was, wieviel und warum sie mit anderen Männern (und/oder Frauen, Geräten oder sonstwas) in ihrem Leben gemacht haben!

Hier sind wir jedoch bei einem Problem gelandet, das einfach zu erklären ist, aber leider zu vielen Problemen führt: Aus ganz grundlegend psychologischen Gründen, möchten Männer treue Frauen haben – siehe das Attraktivtätsmerkmal „Treue“. Leider – und das wird sich in den nächsten Jahrhunderten(!) auch nicht ändern – wird eine sexuell besonders aktive Frau als „untreu“ klassifiziert, selbst wenn das absolut nicht stimmt!

Ich habe immer wieder Fälle, in denen Frauen ganz verwundert sind, dass sie keinen festen Partner bekommen und sogar als „Schlampe“ abgestempelt werden (übrigens nicht nur von Männern), wenn sie einfach nur offen und frei ihre Sexualität ausleben. Das ist natürlich traurig und dürfte eigentlich nicht so sein – aber Tatsache ist, dass dies immer wieder passiert und weiterhin passieren wird.

Daher ist es falsch sich zu beschweren, denn das hilft niemandem weiter, sondern zu fragen: Was kann man tun, um so etwas zu vermeiden?

Aus Männersicht ist das ganz einfach: Entweder hinterfragt man seine Moralvorstellungen und wird in dieser Hinsicht einfach ein bisschen erwachsener – und gesteht der Frau ihr gutes Recht auf eine sexuell aktive Vergangenheit zu. Oder man sucht sich die möglichst „jungfräuliche“ Partnerin, die man sich wünscht – das führt aber nicht unbedingt dazu, dass man eine vertrauensvolle und gesunde Partnerschaft aufbauen kann.

Aus Frauensicht könnte man hier leicht lügen und sich treuer darstellen, als man ist. Wenn man den Mann dann besser kennengelernt hat, und merkt, dass er hier ein Problem haben könnte, kann man die Sache vorsichtig ansprechen. Es ist auf jeden Fall geschickter, hier vorsichtig zu handeln und gerade so viele Informationen rauszurücken, wie es als notwendig erscheint. Wie schon gesagt: Man muss weder eine Beichte über die Vergangenheit ablegen, noch mit einer zu hohen Anzahl an Sexualpartnern hausieren gehen. Lebt man seine Sexualität frei und offen aus, so muss man sich der Konsequenzen bewusst sein – egal wie sehr das eigentlich nicht „mehr“ sein „sollte“: Negative Konsequenzen werden höchstwahrscheinlich folgen! Zum Glück gibt es aber Männer, die hier schon ein bisschen emanzipierter denken und handeln – aber leider eben nicht sonderlich viele.

Es hilft also nicht, zu jammern und zu verlangen, dass die Welt sich ändert – geschickter ist es einfach, wenn Männer, die ein Problem damit haben, ein bisschen erwachsener werden und die Sache rational angehen, und Frauen einfach mit Ihrem Verhalten und den Informationen über ihr Sexleben ein bisschen geschickter umgehen!

Hier liegt übrigens der Grund für die Tatsache begraben, dass Männer, denen eine große Zahl von Partnerinnen eher als positiv ausgelegt wird, eher mit der Anzahl ihrer sexuellen Erfahrungen übertreiben und Frauen eher untertreiben – das gilt für nahezu alle Kulturen auf der Welt.

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12 Kommentare zu Mit wie vielen Männern darf eine Frau schlafen?

  1. Johannes sagt:

    ich würde mich auch gerne dazu äußern. Ich männlich 30 J. mit viel Erfahrung in der Frauenwelt. Das soll hier nicht nach protzen klingeln. Ich erwähne es nur weil ich damit mit meinen persönlichen Erfahrungen argumentieren kann. Ob diese richtig oder völlid absurd sind bleibt zunächst mal dahintergestellt.

    Für mich war auch völlig unverständlich wie oft ich von verschiedenen Frauen hören musste dass sie mit einem Jungfrau-Mann überhaupt nichts anfangen können. Da Frauen meist keine Lust dazuhaben die Rolle des Führers (im Bett) zu übernehmen und dem Partner Sachen zu zeigen etc. Ebenso wie beim Ansprechen einen unbekannten Partner. Wie oft macht die Frau den ersten Schritt ? Sehr sehr selten. Frauen warten ganz gemütlich wie der Mann zu denen kommt und sie anspricht. Klar gibt es Ausnahmen aber im Durchschnitt verläuft meiner Meinung nach so.

    Frauen achten viel auf den Charakter und auf das Selbstbewusstsein von Männern.
    Männer dagegen sind mehr auf das Äußere (Aussehen) und Anständigkeit (u. a. Treue) fixiert. Dazu gehört eine Partnerin, die ihre Partner gut und vorsichtig auswählt und nicht nach dem Zufallsprinzip ! Das macht der Frau auch zu etwas besonderes.

    Interessanterweise muss ich in meinem Freunden- & Bekanntenkreis immer wieder beobachten wie viele meiner männlichen Freunde die in der Frauenwelt als zu nett empfunden werden so wenig Erfolge in Sachen ONS, Sex und Beziehungen erzielen. Sie bleiben immer der tolle nette Freund und werden öfter zum Wohnung-Streichen oder für Umzüge benötigt. Andere zu denen ich mich zuerst mal zähle (von Frauen als Macho / Casanova Typ bezeichnet) tun uns leichter Frauen zu erobern und komischerweise viele Mädls davon verlangen danach sogar eine Beziehung etc.

    Aus dem Grund denke ich (und habe auch übrigens von vielen Frauen gehört) dass die meisten Frauen eine Gewisse sexuelle Erfahrung vom männlichen Partner erwarten, so dass dieser die Macht im Bett übernehmen kann. Aus Frauensicht ist das männlich und attraktiv.

    Aus Männersicht ist dagegen viel sexuell-Erfahrung bei Frauen schmutzig und unrein. Wer achtet NICHT auf dem Kilometer-Stand beim Kauf eines gebrauchten PKWs ? ;-) Oder ist es so dass es uns alle völlig egal ist zwischen zwei gleiche Autos, eins mit sehr vielen Kilometern und eins fast ungebraucht zu wählen ?

    Bevor hier alle Frauen mich angreifen und mir sagen müssen ich leide unter Minderwertigkeitskomplexe etc. kann ich nur sagen dass es für mich die Vergangenheit wichtig ist auch wenn ich das selber als unfair betrachte. Wenn ich nur an ONS oder Sex-Beziehung interessiert bin dann ist mir völlig egal aber wenn ich etwas ernstes will fühle ich mich recht unwohl und ist dann meistens ein Beziehungskiller. Ich versuche jedoch die Beziehung möglichst sanft zu beenden und die Frau damit nicht zu verletzen aber wenn ich mich nicht mehr wohl fühle dann hat es für mich auch keinen Sinn mehr.

    Es soll nicht klingeln, ich suche eine Jungfrau. Ne gar nicht. Um ehrlich zu sein ich hatte noch nie eine ! Aber ich will auch keine die 20 oder mehr Partner vor mir hatte und diese Zahl ist in das aktuelle Frauenemanzipiert Deutschland nicht selten. Frauen nutzen einfach die Biologie de Sexes aus. Männer sind letztendlich immer bereit und so können diese moderne Frauen schnell viele Sexpartner erreichen und die Zahl der Männer sogar übertreffen. Fast alle Frauen machen es auch wie oben bereits erwähnt. Sie erwähnen nur die Zahl der festen Beziehungen versuchen aber alle ONS etc. zu vertuschen. Für eine person wie ich, die viel Ehrlichkeit verlangt (diese aber auch gibt) ist ein echter no go. Ich meine man muss den Partner akzeptieren wie er ist oder es lassen sein und jeder hat auch sein Recht auf die Wahrheit und dann zu akzeptieren oder eben nicht. Aber dieses vertuschen um die Beziehung aufrechtzuerhalten finde ich richtig dreist vor allem weil Frauen auch immer ganz genau wissen wollen, wie viele Partnerinnen hatte ich schon von ihnen und ob ich mit denen noch in Kontakt bin oder befreundet oder oder oder.

    Ich wollte niemanden angreifend. Ich wollte nur eine Ehrliche Meinung sagen ohne mich hier bei Frauen einzuschmeicheln und dann in der Realität doch noch ein Problem damit haben.

  2. SultanMudschi sagt:

    Frauen, die mit vielen Männern geschlafen haben sind im Schnitt besser im Bett, offener für all die versauten Dinge die ich mag und erzählen mir mehr von den schmutzigen Worten, die ich gerne höre :)
    Fremd gehen ist etwas anderes. Ein Mal ausprobiert haben ist o.k., sich mit unter 20 auslösen lassen auch, alles andere nicht, egal wie heiß sie ist.

  3. Lena sagt:

    Lieber Dr. Konrad,

    Sie scheinen ja ein echtes Problem mit Kritik zu haben. Haben Sie es tatsächlich nötig, sich die Wahrheit zu Recht zu biegen? Wieso sollte Nina keine glückliche Partnerschaft führen, weil sie Kritik an einem Teil der Männerwelt übt? Pauschalisieren Sie da vielleicht ein bisschen und tun so als wären alle Männer gleich? Frau kann mit Mann glücklich sein, andere Männer jedoch trotzdem kritisieren oder als ungeeignete Partner ansehen. Oder ist unser Wesen tatsächlich so stark an das Geschlecht gebunden? Warum mag ich als Frau dann gerne jüngere und unerfahrene Männer? Warum haben diese Männer kein Problem mit mir als Partnerin? was man mag oder nicht, wen man als Partner wählt usw. ist tatsächlich ein Stück weit vom eigenen Geschlecht abhängig, aber es gibt genügend Ausnahmen und nurweil etwas so und so ist, muss es nicht so sein und Frau muss ein solches System nicht unterstützen, indem sie Mann etwas vormacht, um ihm zu gefallen. Als Frau würde ich auch gar nicht erst einen Mann haben wollen der mich wegen meiner sexuellen Vergangenheit verurteilt, also bin ich ehrlich und sortiere dadurch schon ungeeignete Partner aus.
    Wir leben im 21. Jahrhundert, überkommene Denkweisen sollten endlich mal abgelegt werden! Wie Sie ja auch gesagt haben, sollte Männer ihre Moralvorstellungen überdenken. Lügen halte ich wie gesagt für die falsche Methode! Wenn jede Frau ehrlich ist und Mann sieht, dass es die perfekte Jungfrau nicht gibt wird er sicher deswegen nicht auf weiblichen Kontakt verzichten.
    Und Sie haben als erstes ein stereotypes Männerbild angebracht, indem Sie (fast) allen Männern nachsagen mit ihren Sexualpartnern zu protzen und sich möglichst jungfräuliche Frauen zu wünschen. Männer wollt ihr euch wirklich so abstempeln lassen?

  4. Sven sagt:

    Jo hi, ich hatte eigentlich was anderes gesucht bin aber die Seite schien interessant.
    Der Beitrag ist natürlich richtig und meiner Meinung nach Schade.
    Aber ich habe auch mal vor hier meinen Senf beizutragen. Vielleicht wird mir auch noch die eine oder andere Frage beantwortet.
    Ich persöhnlich habe kein Problem mit Frauen die sehr viel sexuelle Erfahrung gemacht haben und ziehe diese Frauen auch den unerfahreren vor.
    Ich beschreibe mal meine Gedanken warum das so ist bei mir:
    Für mich ist der Geschlechtsakt wie ein Wettkampf und ich will immer versuchen die Frau zu befriedigen. Das ist also eher ein Wettkampf mit mir selbst, da ich dabei keine Rücksicht auf meine persöhnlichen Bedürfnisse mache.
    Mich macht es jedoch glücklich wenn die Frau zufrieden ist mit der ganzen Sache. Dann hab ich mein Ziel erreicht.
    Bedeutet ich hänge mich immer voll rein, erreiche das Ziel und werde dafür nicht belohnt.
    Komisch oder?
    Naja wie auch immer – Fakt ist: wenn ich Sex mit einer unerfahrenen Person haben würde, dann würde das für mich zu einfach sein und ich hätte keinen Spaß dabei. Da lieber nehm ich eine die erfahren ist und lange kann und ich mich noch mehr anstrengen muss. Wenn ich es dann schaffe die Frau voll zu befriedigen, fühl ich mich wie ein Held, der gerade das nächste Ungeheuer auf seiner Odyssee besiegt hat.
    Allerdings habe auch ich einige Komplexe – mehr schon Regeln oder einen Kodex.
    Ich achte peinlich genau darauf Frauen auszuwählen die noch kein Kind geboren haben, welches nicht von mir stammt. Bis jetzt bin ich noch kein Vater – ein Hoch auf den Gummi – und habe das auch erst vor, wenn ich eine Partnerin gefunden habe, die mich natürlich akzeptiert und eventuell auch mal irgendwann befriedigen kann und sich so reinhängt wie ich es tue.

    Dabei spielt es für mich keine Rolle, wie viele verschiedene Partner sie davor hatte – wenn ich es mir allerdings aussuchen könnte – dann würde ich die nehmen die so viele Kerle mitgenommen hat wie möglich, weil sie sich dann offenbar nie richtig gebunden hat und ich davon ausgehe, dass sie sich nie in einen richtig verliebt hat. Eine Frau die wenige Partner hatte und viel Sex erlebt hat, kann immer noch Gefühle für einen der Ex-Partner haben und das macht mich unglaublich eifersüchtig!

    Da ich weiß, dass ich eine Ausnahme bin und nicht alle Männer so denken, hoffe ich dennoch den Frauen die das hier lesen ein wenig Hoffnung gegeben zu haben. Und ich hoffe, dass die Männer die das hier lesen einmal ihre Sichtweise überdenken und es einfach akzeptieren, dass Frauen mehr Sexualpartner hatten oder vielleicht auch nicht. ;)

    Schönen Gruß Sven

  5. Michael S. sagt:

    Nun, das kann Man(n) auch anders sehen. Neben der Beziehungsfähigkeit ist die Haltung (!) einer Frau zu Casual Sex etwas, das intressiert – bevor Man(n) große materielle, emotionale, womöglich existenzielle Investitionen in eine Beziehung tätigt. Es ist nicht nur (Intuition!) ab irgendeinem Punkt geradezu “ekelhaft”, zu viele Vorgänger gehabt zu haben – es ist auch ein Verrat an der Exklusivität der “Liebe des lebens”, selbst wenn es Vergangenheit war. Unvorstellbar, irgendwelchen Ex-Sexualpartnern (One Night Stands, Affären u.ä.; eine ernsthafte frühere Beziehung, mit der abgeschlossen wurde, ist etwas Anderes) begegnen zu müssen.

    Noch unvorstellbarer, wenn man darüber belogen wurde – und sich später herausstell, dass “alle” wussten,sie hatte mit diesem oder jenem mal “was” – außer Man(n) selbst.

    Schließlich ist zu bedenken, ob man der Treue einer Frau wirklich vertrauen kann – ein in mehrfacher Hinsicht wesentlicher Punkt. Insoweit ist eine Frau, die Sex und Liebe trennen kann (mehrfache ONS sprechen da schon eine sehr deutliche Sprache), immer zweite Wahl für eine echte Langzeitpartnerschaft. Die Wahrscheinlichkeit künftiger Untreue und auch des Scheiterns von Ehen korreliert positiv mit der Zahl der früheren Sexualpartner einer Frau.

    Deshalb ist “Nicole” entschieden zu widersprechen, wenn sie meint, Vergangenheit bleibe Vergangenheit. Es ist die Vergangenheit, die uns (positiv wie negativ) zu dem gemacht hat, was wir heute sind. Geheimnisse? Gerne, aber für meine Lebenspartnerin wäre das schlicht nicht denkbar. Und das aus wohl überlegten Gründen, nicht etwa aus fehlendem Selbstbewusstsein. Ganz im Gegenteil habe ich das Selbstbewusstsein, “Nein” sagen zu können.

  6. nicole sagt:

    Männer möchten keine Frau, die schon viele Partner hatte, die meisten Frauen möchten auch keinen Mann, der schon viele Partnerinnen hatte.
    Ich glaube, es wäre viel einfacher, wenn Frauen und Männer einfach mal die Klappe halten würden und gar nichts über ihr vergangenes Sexualleben erzählen würden. Denn das geht den neuen Partner erstens nichts an und zweitens leben die beiden im hier und jetzt, und im hier und jetzt gibt es diese beiden.
    Und meiner Meinung nach bringt lügen beiden Seiten überhaupt nichts. Wenn die Frau sich jungfräulicher gibt als sie ist, und im Bett offenbart sich die Realität, kann der Mann sich doch nur fragen, wo hat sie das denn gelernt. Wenn der Mann mit der Zahl seiner Partnerinnen hausieren geht oder mit der Anzahl übertreibt, die Frau denkt, der muss ja ein toller Hecht sein und dann offenbart sich im Bett die Realität, auch nicht so toll.
    Herr Dr, bevor Sie mich für den letzten Satz angreifen – ich hab die Erfahrung selber gemacht, ganz ehrlich, übertreiben bringt nix, wenn man nichts kann :-D.
    Für mich gilt, ich nenne die Anzahl meiner festen Beziehungen, und so viele sind das nicht, und alles was ausserhalb einer festen Beziehung passiert oder nicht passiert ist, bleibt mein Geheimnis. Und ich finde, so sollte es jede/r machen.

  7. Kassandra sagt:

    “ja, das ist eine paradoxe Sache und weder fair noch besonders toll. Leider kann man da aber nichts dran machen.”

    Lieber Dr. Konrad,

    nun, Sie haben recht und doch haben Sie es nicht. Sie haben recht, mit dem, was Sie als IST-Zustand beschreiben- wobei natürlich -Gott sei dank!- Ausnahmen immer möglich sind. Sie haben nicht recht, mit den Konsequenzen, die Sie – persönlich! daraus ziehen und – was ich wirklich schlimm finde, als “gegeben” darstellen und das auch noch “autorisiert” durch Ihren wissenschaftlichen Hintergrund als Dr. Kulturwissenschaftler. Leider über das auf viele Menschen eine gewisse Autorität aus. Ein Dr. hat immer recht. Hat er aber nicht.
    Uns Menschen wurde noch die Gnade oder Fluch (wie immer man das sehen will) der Selbstreflektion gegeben. Dazu muss man natürlich den Mut haben sich von seiner persönlichen Froschperspektive in die Vogelperspektive aufzuschwingen- und ich glaube, diesen haben Sie nicht.
    Nochmal, was Sie schreiben ist sehr wichtig, weil wir dadurch unsere eigenen Muster erkennen (können), Muster und Verhaltensweisen, denen wir alle mehr oder weniger unterliegen. Und erst durch das Wissen und Erkennen ist eine Änderung möglich.
    Frauen sind keine Sexobjekte, genauso wenig wie Männer Statusobjekte sind. Und wenn ich als Mann eine Frau toll finde, nur weil sie jung und attraktiv ist, dann mache sie nämlich genau dazu: zu einem Objekt. Genauso wenn ich als Frau einen Mann toll finde, nur weil dieser Geld und Status hat. Er ist dann eben auch nur ein Objekt, welches ich zur eigenen Bedürfnisbefriedigung einsetze. Aber Menschen sind ÜBERHAUPT keine Objekte!! Es sind alles einzigartige Invididuen, die nur zum Zwecke ihrer selbst auf der Welt sind, nicht zum Zwecke der Bedürfnisbefriedigung von mir, von Ihnen oder irgendjemanden sonst! Und wir können das alles nur ändern, nicht, indem wir über die bösen und egoistischen Frauen und Männer jammern, da bin ich ganz bei Ihnen, lieber Herr Dr. Konrad, sondern indem wir UNS selbst ändern, indem wir anschauen, nach welchen Mustern wir leben. Und – um ihr Argument vorauszunehmen, ja, vielleicht ist das unsere Biologie, vielleicht war das schon immer so, aber das heißt nicht, dass es immer so weiter gehen muss. Und vor allem: Es ist kein Schlüssel zum Glück. Sonst müssten ja alle Beziehungen, die nach dem Schema, das Sie aufmalen, funktionieren (oder auch nicht) glücklich sein. DAS SIND SIE ABER NICHT. Wie oft verlieben wir uns in den falschen Partner/in, nur weil diese/r jung und hübsch bzw. reich und anerkannt ist. Lieber Herr Dr. Konrad, ich glaube Ihre Seiten sind hilfreich, nur müsste die Seite für Männer von Frauen gelesen werden und die Seiten von Frauen von Männern. Es geht nicht darum, dass wir etwas tun, um bei anderen “zu landen”, es geht darum, dass wir durschauen, nach welchen Mustern wir leben. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen guten Erfolg und dass Sie sich und anderen die Verletzungen, die Sie erlebt haben, vergeben. :-)

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      Liebe Kassandra,

      auch wenn Sie noch so oft meinen Namen mit einem ironisch-herablassenden “Lieber ..” wiederholen, macht Sie das noch lange nicht zur Psychologin, die sich erlauben darf mich zu analysieren, noch sonstwie zu einer Spezialistin in Sachen Beziehung, Flirt, Date, Sex etc. Ganz im Gegenteil: Ihre rethorischen Tricks disqualifizieren Sie nur noch ein bisschen mehr. (Sollten Sie auch in Ihrem Bekanntenkreis Psychologin spielen wollen, dann lesen Sie sich bitte mindestens ein bisschen in die Materie ein, bevor Sie Analysen starten und diese dann auch noch von sich geben. Tipp: Anfangen bei “Projektion” ;-))

      Wie Sie richtig feststellen: Auf meiner Seite geht es nicht darum, die Gesellschaft so hinzudrehen, zu formen oder zu wünschen, wie sie nach Ihrem, meinem oder sonsteinem moralischen Verständnis zu sein hat. Der Ist-Zustand ist natürlich ständig in Bewegung, aber eben weder in die von Ihnen gewünschte Richtung noch in der von Ihnen gewünschten Geschwindikeit. Daher interessiert es mich nicht zu versuchen einen bestimmten Soll-Zustand herzustellen, sondern den Menschen mit den Ist-Zustand (also dem Zustand wie er in der Realität vorzufinden ist) zu helfen. “Aber es sollte doch …” hat noch nie jemanden glücklich gemacht – eher und meistens im Gegenteil.

      Die Sache mit den “Objekten” können wir gerne mal ein bisschen weiter diskutieren. Sind Menschen keine Objekte in den Augen anderer Menschen? Das wage ich doch mal anzuzweifeln! Und zwar recht stark. Natürlich hilft es da auch nicht so eine krasse Schwarz-Weiss-Denkerei herauf zu beschwören, wie Sie das hier gerne herdiskutieren wollen. Diese Behauptung finden Sie übrigens auch nirgends in meinem Blog – das findet man hier nur, wenn man es nicht schafft, sich mal die rosarote (oder tiefschwarze) Brille beim Lesen von den Augen zu nehmen. Das ist natürlich umso schwerer, je mehr man sich hier angegriffen oder diskriminiert fühlt (“fühlt” wohlgemerkt, nicht “wird”!).

      Also “liebe Kassandra”, wir können bei Gelgenheit ja mal ein gemeinsames Blog starten, in dem der Soll-Zustand besprochen wird. Bis dahin helfe ich lieber den Menschen mit Tipps die funktionieren, weil sie sich nicht nach einem “Soll” richten, sondern nach dem “Ist” fragen.

      Beste Grüße,
      Dr. K

  8. Nina sagt:

    Lieber Verfasser,

    Ich lach mich kaputt – dumm und stereotyp und das muss man sich von einem Mann anhören, der mit dummen Stereotypen nur so um sich wirft :-D Wer Sind Sie eigentlich, dass Sie mich derart frech angehen? Ich sprach von Beiträgen hier und nicht explizit von IHREN, aber IHRE Reaktion bestätigt mich in meinem Eindruck den ich von IHNEN habe.

    Ich merke, Sie schreiben nur für ein bestimmtes Klientel Männer, und zwar das was die hören möchten, und die Frauen die sich Ihre “wissenschaftlich fundierten und gutgemeinten Ratschläge” zu Herzen nehmen, sollen damit möglichst in das bervorzugte klassische “Weibchen-Korsett” gepresst werden – denn mit starken Frauen kommt so mancher Mann nicht zurecht… !
    Ich hasse die Männer nicht, wie kommen Sie darauf und auch darauf, dass es mit Männern bei mir nicht klappt… ich lebe in einer wunderbaren Partnerschaft und habe eine gute Wirkung auf die Männerwelt, und einige Chancen bei ebendiesen; ICH kann mich nicht beklagen.
    Ich weiß nicht wie es bei Ihnen persönlich oder Ihrer bevorzugten Klientel aussieht?

    Ihre Ratschläge werde ich mir kaum zu Herzen nehmen. Ich bin nur zufällig über eine Suchmaschine auf diese Seite gekommen und kam beim Lesen Ihrer Blogbeiträge und der dazugehörigen Kommentare kaum noch aus dem Kopfschütteln heraus. Kennen Sie das, wenn man etwas Abstoßendes sieht und trotz Abscheus einfach nicht wegsehen kann? Ähnlich ging es mir mit Ihrer Seite – nicht ausschließlich mit Ihren Postings, insbesondere mit den Kommentaren vieler Männer, denen Sie aber gleich Mut zusprechen, sie bestätigen – die kritischen Äußerungen von Frauen wiederum werden von Ihnen gleich abgebügelt.

    Zu Ihrem rotzfrechen und respektlosen Kommentar auf mein Posting kann ich nur sagen:

    Getroffene Hunde bellen.

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      Liebe Nina,

      vielleicht verstehen Sie ja nur direkte Sprache:

      Hätten Sie die Seite ordentlich gelesen, wäre Ihnen auch aufgefallen, dass ALLE Beiträge hier von mir stammen. (Was auch die Frage nach “wer sind Sie eigentlich” beantwortet: Ich bin der, dem die Seite hier gehört, auf der Sie sich ungehörig aufführen! ;-) )

      Hätten Sie Ahnung von Stereotypen (dazu empfehle ich Ihnen mein Buch über Stereotypen … hihi), dann würden Sie merken, dass nur eine Person von Stereotypen gesteuert argumentiert – und das sind Sie. ;-) (“mit starken Frauen kommen Männer nicht zurecht”, “Klientel” …)

      Hätten Sie eine “wunderbare Partnerschaft”, dann wären Sie nicht auf dieser Seite gelandet UND würden auch nicht so männerverachtend schreiben.

      Hätten Sie auch nur eine Grundahnung vom Unterschied zwischen Wissenschaft und MEINUNG (also dem, was Sie hier so von sich geben), kämen Sie gar nicht auf die Idee, sich hier so aufzuführen.

      Hätten Sie wirklich gelacht, so würden Sie nicht so verbittert und persönlich beleidigend schreiben.

      Hätten Sie eine gewisse Realitätsnähe, so würden Sie bei Ihren KOMMENTAREN nicht aus dem Kopfschütteln heraus kommen.

      Hätten Sie eine Ahnung von kritischer Äußerung, so würden Sie KRITIK üben, nicht nur dumm und pauschal um sich schlagen. ;-)

      Hätten Sie die Kommentare von Frauen gelesen, denen ich beistimme, so kämen Sie nicht auf die Idee zu behaupten, hier kämen nur Männer gut weg.

      Würde das mit den Hunden stimmen, dann hätten Sie sich selbst doch spätestens beim zweiten Kommentar beim lauten Bellen erwischt! ;-) (Hier wieder ein Verweis zu Ihrer Realitätsnähe.)

      Ihr Kommentar ist nur deshalb nicht im Müll gelandet, weil meine Leser viel daraus lernen können.

      Glückunsch,
      Dr. K

  9. Nina sagt:

    Aber wieviele Männer darf die Frau denn dann vorher gehabt haben ohne dass es anstößig wirkt? 1, 10, 20, 100? Männer erwarten eine möglichst jungfräuliche Frau, die aber im Bett ein Knaller sit (und das am besten sofort), nur Erfahrungen gesammelt haben, das darf sie nicht. Paradox oder?

    Es ist schon schlimm in wievielen Beiträgen die Frauen hier systematisch niedergemacht werden. Wenn man die beiträge so liest könnte man meinen, alle Frauen seien gemeine, häßliche, schlampige Dinger. wohingegen ein mann egal welchen Alters, Rang und Aussehen jede Frau haben kann. Frauen haben sich möglichst um die Männer zu reißen, haben sich zu verbiegen um ihnen zu gefallen. Männer hingegen tun nichts ausser ihre Misserfolge zu bejammern und diese der Schuld der Frauen zuzuschreiben. Männer,was seid ihr doch für verbitterte Wesen, anhand der beiträge hier schließe ich dass ihr schon ganz lang nicht mehr zum Zug gekommen seid – woran mag das liegen? Doch ganz sicher nicht nur an den Frauen oder?
    Ich weiß was die meisten Männer für eine Frau wollen: Denken wie ein Mann, sich geben wie eine Dame, aussehen wie ein junges Mädchen, arbeiten wie ein Pferd und P*ppen wie ein Pornostar und dabei noch Jungfrau gewesen sein.

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      Liebe Nina,

      ja, das ist eine paradoxe Sache und weder fair noch besonders toll. Leider kann man da aber nichts dran machen.

      Statt aber hier über MICH rumzumeckern, der nur beschreibt, was wirklich funktioniert und was nicht, oder mit Ihrem frechen und ziemlich dumm-stereotypen Männerbild herumzujammern, wäre es für Sie wesentlich geschickter, sich mit der Realität abzugeben, und eben nicht mit Ihrem persönlichen Weltentwurf herum zu argumentieren.

      Mich interessieren weder Ihre Moralvorstellungen, noch die wilden Spekulationen über Männer – und schon gar nicht die Schuldzuweisungen an die Männer, die Sie hier vornehmen. Was Sie MEINEN, ist natürlich völliger Blödsinn – weil Sie aber Ihre Realität danach entwerfen und dann auch so leben und handeln, möchte ich Ihnen doch dringend dazu raten, mal mit anderen Augen durch die Welt zu gehen und den Männerhass und die arrogante Art abzulegen. Dann klappt’s auch mit den Männern besser.

      Tztztz,
      Dr. K

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