Warum Männer treue Frauen wollen

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Loading... Eine treue Partnerin ist ein wichtiger Punkt bei der Partnerwahl für Männer. Auch dieser Punkt liegt tief in unserer Vergangenheit als Jäger und Sammler begründet. Eine Frau, die nicht treu ist, wird mit geringerer Wahrscheinlichkeit die Kinder ihres Mannes zur Welt bringen, sondern vielleicht die eines anderen. Gleichzeitig wird auch die Wahrscheinlichkeit kleiner, dass sie bei ihm bleibt und seine Nachkommen erfolgreich aufziehen wird. Also ein ganzes Bündel an negativen Dingen, die in der heutigen Zeit zwar nicht mehr so wichtig sind wie früher, doch leider hat sich unser Gehirn nicht an die modernen Verhältnisse angepasst – und wird es in absehbarer Zeit auch nicht tun.

Genau darum ist es heute immer noch so, dass eine untreue Frau mit vielen verschiedenen Partnern schlechter angesehen wird, als ein Mann, der sich identisch verhält. Die schlechte Nachricht für Frauen: Das wird auch immer so bleiben! Auch hier hilft kein Jammern und Beklagen – so ist die Realität. Je schneller wir lernen damit umzugehen, umso eher werden wir glücklich und zufrieden.

Für Frauen gibt es hierfür einige Strategien, die sie verfolgen können, um mit dieser Tatsache zu leben:

  1. Untreu sein und mit vielen Männern so viel Spaß wie möglich haben. Tut man das, darf man sich aber nicht wundern, wenn man von anderen als schlecht oder gar als Schlampe beschimpft wird. Oben wird erklärt, warum das so ist. Damit sollte man dann leben können.
  2. Untreu sein und niemandem davon erzählen. Ist man geschickt in Sachen Lügen und kann seinen Mitmenschen problemlos damit ins Auge sehen – und nachts noch gut schlafen – dann gibt es natürlich die Möglichkeit so zu leben. Ich will hier gar nicht moralisch werten – jeder soll so leben wie er/sie will, und die Verantwortung für die Konsequenzen muss der/die Einzelne tragen.
  3. Treu sein. Interessant ist nämlich, dass eine treue Person ein viel einfacheres Leben führt und dabei viel glücklicher ist, als eine Person, die immerzu ihr Lügengebäude aufrecht erhalten muss. Wenn man das nie versucht hat, dann ist es natürlich eine ganz ungewöhnliche Angelegenheit. Untreue gaukelt einem nämlich vor, dass man Erfolg bei Männern hat, geliebt wird, begehrt wird, attraktiv ist etc. – das sind aber nur oberflächliche und ganz kurzfristige Gefühle, die man sowieso in der Partnerschaft erleben kann. Man kann von diesen kurzen Episoden abhängig werden – genau wie vom schnellen Kick durch Drogen oder Alkohol. Ebenso zerstörerisch wirkt sich die Untreue auf die Psyche der Menschen aus – und es bleibt nur das Gefühl einer ständigen Unzufriedenheit und Leere. Langfristig ist aber Zufriedenheit der Zustand der erreicht werden soll und das geht am besten mit Treue.

Jede Frau hat genügend Chancen einen Partner zu finden. Will sie dabei eine richtige Partnerschaft eingehen, die auf Vertrauen und Respekt basiert, sollte sie alles daran setzen treu zu wirken. Das geht natürlich besonders leicht, wenn sie wirklich treu ist, aber man kann das natürlich auch simulieren. Männer haben zwar keinen so gut entwickelten 7. Sinn für Lügen wie Frauen, aber sie merken trotzdem früher oder später, wenn die Partnerin lügt. Entsprechend verhalten sie sich natürlich auch. Egal für welche Art der Lebensführung sich eine Frau entscheidet: „Treue“ als Attraktivitätsmerkmal steht ganz oben auf der (un)bewussten Wunschliste der Männer und darf auf keinen Fall unbeachtet bleiben.

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9 Kommentare zu Warum Männer treue Frauen wollen

  1. Vivien sagt:

    Guten Tag, ich suche gerade nach Antworten die es mir einfacher machen sollen, ein Mann in meinen Leben zu lassen und bin auf Ihren Artikel gestoßen. Ich bin 22 und Ich selber lehne alle Männer ab, selbst wenn ich denke sie meinen es nicht böse mit mir aus Angst kein Mann kann Treu sein. Treue ist für mich das wichtigste. Kann sein das ich nicht alles richtig verstehe, aber bei mir kommt der Artikel so rüber als sollen Männer untreu sein und es frei zeigen dürfen. Frauen hingegen es hinnehmen sollen. Ich bin schon nicht die durchschnittsfrau, ich denke leider zu viel nach und bin viel zu schnell traurig, daher bin ich wohl auch zu verklemmt würden sicher viele sagen. : )

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      Liebe Vivien,

      also ich habe meinen Artikel extra nochmal durchgelesen und finde da keinen Hinweis darauf, dass er so rüber kommen könnte, als wäre das eine Empfehlung an Männer untreu zu sein, und Frauen hätten sich damit abzufinden. Da steht nur drin, dass Frauen mindestens treu erscheinen sollen, wenn sie auf Männer attraktiv wirken wollen.

      Wobei wir bei Ihnen angelangt wären: Sie lehnen alle Männer ab, weil Sie denken Männer könnten nicht treu sein. D.h. Sie kriegen KEINE Beziehung zu einem Mann hin, weil Sie sich vor Enttäuschungen (die Sie sich selber schon zurechtlegen: „Kein Mann kann treu sein, also ist jede Beziehung sinnlos!“) schützen wollen. Das macht mir natürlich Sorgen – ebenso wie die Aussage, dass Sie viel nachdenken und schnell traurig sind. Vielleicht sollten Sie ja mal mit einem Psychologen oder einer Psychologin darüber sprechen – so ganz „normal“ wirkt das ganze auf jeden Fall erstmal nicht. (Denn ganz entgegen Ihrer Erwartungen gibt es viele treue Männer – und es ist auch gar nicht gesund zu schnell und zu oft traurig zu sein …)

      Viele Grüße,
      Ihr Dr. K

  2. Bachsau sagt:

    Den Blödsinn vom guten Ruf des untreuen Mannes ließt man immer wieder, ist aber auch nur ein Klischee. Von der Ghetto-Welt vielleicht einmal abgesehen, kann kein Mann damit punkten. Untreu ist bei Männern nicht weniger verwerflich.

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      Na na na, liebe Bachsau,

      erstmal nachdenken und dann schreiben. Keiner Ihrer Sätze ist sachlich richtig, noch gibt es logische oder stimmende Zusammenhänge dazwischen.

      Dr. K

  3. […] ist jedoch der Männerwunsch der Treue als Attraktivitätsmerkmal zur Hilfe gekommen: Sie müssen sexuelles Interesse verschleiern, um attraktiver zu wirken und […]

  4. Jana sagt:

    Guten Tag

    Bevor ich hier Stellung zum Thema nehme, möchte ich erwähnen, dass es mir nicht entgangen ist, wie alt der letzte Kommentar bereits ist. Da es aber doch noch nicht so lange her ist, gebe ich jetzt trotzdem mal meinen Senf ab ;)

    Zuallererst muss ich auch noch ergänzen, dass es bei einer Diskussion ziemlich hinderlich ist, wenn man unsachlich wird und seine Vorurteile mit einbringt.

    Beginnen wir doch einmal mit ihrem Artikel, werter Herr Doktor Jochen Konrad. Ich stimme Ihnen bis zum letzten Abschnitt vollkommen zu und habe auch ein Schmunzeln unterdrückt, als Sie erwähnt haben, dass Sie niemanden moralisch werten wollen. Im Grossen und Ganzen ein sehr sachlicher Artikel.
    Zum letzten Abschnitt:
    Es ist aber eher so, dass treu wirken alleine auf die Dauer nichts bringen kann. Klar, Sie schreiben hier über die Partnerwahl (also vor dem Näherkennenlernen), aber Treue kann man wirklich nicht vortäuschen. Treue ist etwas, dass jeder schafft, wenn er es nur will und niemand vortäuschen kann, wenn dank ihrem Punkt 1 bereits entsprechende Geschichten im Umlauf sind.

    Gehen wir doch einmal auf den (leider) unsachlich formulierten Kommentar von Frau Olga Blum ein. Es kann sehr gut möglich sein, dass sie das Ganze ein wenig falsch verstanden und es eher als ‚Frauen müssen so sein, damit wir Männer sie wollen‘ aufgefasst hat. Trotzdem möchte ich hier anfügen, dass vernünftige Frauen ebenfalls einen treuen Mann wollen. Wir schwärmen vielleicht einmal über diesen oder jenen, doch schlussendlich verliebt man sich doch in denjenigen, welchen man sympathisch findet, oder irre ich mich? Bei mir beispielsweise stehen Ehrlichkeit, Treue, Verständnis und Respekt ganz weit oben auf der Beliebtheitskala.

    Okay, ich schweife ein wenig ab und gehe daher lieber zum nächsten Kommentar über.
    Wie ich zuvor noch ihre sachliche Art bewundert habe, werter Herr Doktor Konrad Jochen, so ist es in ihrem Kommentar genau das, was ich vermisse. Nur weil sich Frau Blum ziemlich unhöflich und unfreundlich ausgedrückt hat, müssen Sie doch auch nicht gleich kontern, oder? ;)
    Ich stimme Ihnen aber wirklich zu, dass es immer mehr oberflächliche Frauen gibt, viel mehr als Männer, wenn man mich hierzu fragen würde. Trotzdem hat das nichts mit dem IQ zu tun, weswegen Olgas Aussagen wirklich ein wenig unglücklich formuliert sind und ich Ihre Reaktion zumindest teilweise nachvollziehen kann. Trotzdem macht mich besonders folgender Ausschnitt stutzig: „Meinen Sie, dass SIE sich nehmen dürfen “was Sie wollen” “
    Sowohl der Mann als auch die Frau dürfen doch gewisse Ansprüche haben, wesegen diese Aussage wirklich ein wenig chauvinistisch auf mich wirkt.
    Ausserdem bekommt „so eine Frau“ wirklich auch einige Männer ins Bett, aber das kommt rein psychologisch gesehen doch eher aus dem Grund, dass beide Seiten nicht wirklich etwas Innigeres erwarten.
    Insbesondere Ihr letzter Abschnitt ist jedoch äusserst diskriminierend gegenüber Frau Blum. Er ist von Vorurteilen überhäuft und einfach nur unsachlich. Ausserdem gelten beispielsweise „rassige Spanier“ für viele sowieso als offener und sind daher oftmals eher für kurze Romanzen zu haben, obwohl hinter dem grossen Mundwerk wirklich nicht viel dahinter steckt. Diese Aussage mag jetzt auch ein ziemliches Vorurteil sein – auch wenn es aus meinen Beobachtungen entstanden ist und Ausnahmen die Regel bestätigen – weswegen wir diese Aussage von mir doch eher ignorieren sollten. Daher erwähne ich hier lieber, dass die ganze Diskussion wahrscheinlich wegen eines Missverständnisses entstanden war. Frau Blum denkt, dass sie chauvinistisch sind, während sie ihre Aussagen als eine Misandrie deuten. (Das Wort „Pseudoromanzen“ bestätigt dies)

    Nun gelange ich noch zum letzten Kommentar von Herrn Nebil. Solche Frauen bleiben wohl deswegen nicht alleine, weil Mann mit ihnen eben doch glücklich ist. Trotzdem wage ich die zunehmende Scheidungsrate nicht zu ignorieren, weswegen seine Aussage trotzdem auch einen gewissen Wahrheitsgehalt besitzt. Aber den Teil mit Angst vor Einsamkeit wage ich zu bezweifeln oder sage es mal so, dass es ein wenig unglücklich formuliert ist ;)
    Wahrscheinlich meinen Sie damit, dass solche Männer in einer Beziehung sind, damit sie in einer Beziehung sind, oder? Jedenfalls fasse ich es so auf und in diesem Falle würde ich Ihnen zustimmen. Trotzdem wirkt für mich die ganze Diskussion nach wie vor ein wenig unsachlich und möchte daher abschliessend sagen, dass sich all diese Verhaltensweisen auch bei Frauen ereignen können. Ich finde es (egal wer) immer wieder schade.

    Schlussendlich wage ich jetzt mal als Frau zu behaupten, dass beide Geschlechter ziemlich kompliziert sein können, es aber beim männlichen Geschlecht (besonders im Alltag) häufig unkomplizierter zugeht, weswegen ich männliche „Kollegen“ (Freunde) bevorzuge. So, da ich nun bald gänzlich abschweife, setze ich mal meinem Kommentar ein Ende.

    Mit freundlichen Grüssen
    Jana

  5. Nebil sagt:

    Hallo Herr Dr. Konrad,
    passende Antwort haben Sie der Frau Blum gegeben der nichts mehr hinzuzufügen ist. Bei meiner Suche nach einer neuer Freundin in den letzten Monaten musste ich leider feststellen das viele Frauen, selbst die weniger Attraktiv ausschauenden, diese Einstellung haben und daher wohl auch zukünftig alleine durchs Leben gehen werden.
    Leider erhalten diese Frauen in ihrem Handeln dennoch bestätigung, weil die wenigsten Männer wissen wie sie auf solch arrogantes und aufgeblasenes Verhalten reagieren sollen. Wie sie schon schrieben gehen Männer beziehungen mit sochen Frauen aus Angst (vor Einsamkeit) ein aber vergessen/ignorieren dabei völlig, das sie auf diese Weise auch nicht glücklich werden.
    Zum Glück gibt es noch tolle unkomplizierte Frauen mit denen Man(n) viel Spass haben kann aber sie sind selten.

  6. Olga Blum sagt:

    Lieber Herr Dr. Jochen Konrad!

    In welchem Ratgeber haben Sie denn Ihre ganzen Weisheiten gelesen? In einem Jugendsachbuch von 1984?
    Ihre Weisheiten sind ja schon mehr als abgelutscht und auch nicht mehr ganz zeitgemäß. Sie haben scheinbar den Zug ins 21ste Jahrhundert verpasst. Denn heutzutage bestimmen in der Regel die Frauen, welchen Mann sie nehmen und nicht umgedreht. Vielleicht hätten Sie, statt abgestumpfte Plattitüden in Chauvi-Foren zu recherchieren, mal mit einer schönen, selbstbewussten Frau sprechen sollen. Dann hätten Sie vielleicht bemerkt, dass die Bücher, die Sie studiert haben, schon leicht verstaubt sind.
    Denn zu Ihrer Enttäuschung muss ich Ihnen mitteilen, dass es heute nicht mehr ausreicht, einfach nur „Mann“ zu sein. Auch wir Frauen haben Ansprüche und nehmen uns was wir wollen, zumdindest wenn unser IQ über 35 liegt und wir nicht aussehen wie Rosanne. Da reicht es nicht mehr aus, einmal im Monat die Cola bei Mc Donalds zu bezahlen. Auch für euch wird es eng, wenn ihr mit 40 nicht mehr als ne Halbglatze und Bierbauch zu bieten habt… ;)

    Ihre Olga Blum

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      „Liebe“ Frau Blum,

      ich hab mal Ihre drei idiotischen, frechen, beleidigenden und (sau-)dummen Kommentare freigeschaltet. ;-)

      Warum? Weil man darin recht viel über einen gehörigen Teil der deutschen Frauen lernen kann, der ganz genauso denkt und sich auch genauso sche…e aufführt wie Sie. Sollten Sie es irgenwann einmal schaffen aus Ihren über-emotionalen Tiraden herauszukommen, dann lesen Sie doch mal Ihre Kommentare mit frischen Augen und ein bisschen Abstand durch. Meinen Sie WIRKLICH, dass irgendein Mann der mehr möchte als nur ein bisschen Sex, SO eine Frau ertragen würde? Meinen Sie, dass SIE sich nehmen dürfen „was Sie wollen“ – das wage ich zu bezweifeln.

      Eine Frau, die sich dermaßen aufführt kriegt natürlich noch ab und zu einen Mann ins Bett – aber das ist ja nun wirklich keine Leistung, selbst nicht für Sie. Denken Sie mal drüber nach: Männer geben sich heutzutage zwar oft mit dem allerletzten „Mist“ ab, weil sie vor Angst, Faulheit und Toschlusspanik keine andere Alternative sehen, aber auch da ist irgendwann einmal Schluss. ;-)

      Für jemanden mit offensichtlich großen charakterlichen Defiziten, hoffe ich doch mal, dass Sie einigermaßen gut aussehen. Ansonsten sehe ich da schwarz mit den „feschen Franzosen“ oder „rassigen Spanieren“ – denn die haben noch weniger Lust auf eine Pseudoemanze mit großem Mundwerk und nichts dahinter. ;-)

      Mit besten Wünschen für die Zukunft,
      Dr. K

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