Positiv sein beim ersten Date

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Loading... Ich spreche oft mit Frauen, die mir von einem Date berichten, bei dem er viel falsch gemacht hat: Irgendetwas hat an ihm nicht gepasst – er hat auf dem Tisch gelümmelt, zu laut gelacht, hat die falschen Socken angehabt. Die meisten Männer sind ziemlich irritiert, wenn sie so etwas hören – die kleinen Dinge können doch nicht die Ausschlusskriterien für ihn als Mann gewesen sein! Natürlich sind sie das nicht – sie stehen dafür, dass eine Frau irgendwie kein gutes Gefühl bei ihm hatte, aber eben nicht so genau sagen kann, was an ihm falsch war. Diese Kleinigkeit jedoch, die an ihm nicht passte, kann man benennen und sie steht eben für das unklare Gefühl, dass er nicht der richtige war.

Was mir aber auffällt – gerade, wenn ich im Ausland bin und mit den Frauen dort spreche – ist dass man solche Dinge fast nur in Deutschland zu hören bekommt. Das hat mich auf eine Sache aufmerksam gemacht, die den Frauen unglaublich viele Chancen mit Männern nimmt: Das negative Denken! Nirgends auf der Welt wissen Frauen so klar, was sie nicht wollen, was Männer auf keinen Fall machen dürfen und wie sie auf keinen Fall sein dürfen, wie in Deutschland. Nirgends wissen Frauen auch so wenig klar, was sie wirklich wollen. Den meisten gefällt nämlich schon einmal nicht, wenn man schreibt was sie wirklich wollen. Noch weniger sind sie mit den Männern zufrieden, die sie in ihrem Leben haben.

Was grundsätzlich fehlt ist eine positivere Einstellung zu den Männern – und in vielen Fällen zum Leben an sich. Das typisch deutsche „Jammern“ ist kein Stereotyp, sondern es ist wirklich da, und mit nichts machen sich Frauen das Leben (mit Männern) so schwer, wie mit ihrer negativen Einstellung – insbesondere zu den Männern.

Dies zu ändern ist natürlich sehr schwer. Die deutsche Kultur hat uns da einen großen Brocken zwischen die Beine geworfen, der inzwischen eine ganze Generation von Frauen unglücklich gemacht hat. Die gute Nachricht: Man kann das ändern! Die Motivation: Hat man das geändert oder ist zumindest auf dem Weg dahin, wird man um mehrere Stufen glücklicher und zufriedener im Leben! Aber wie? Hier ein paar ganz konkrete Tipps:

  1. Das Positive in Dingen sehen (wenn hier schon ein „ja, aber …“ im Kopf entsteht, ist das der Beweis dafür, dass das negative Denken überhandgenommen hat). Die meisten Dinge im Leben sind nur dann schwer, wenn man sie so betrachtet. Also gilt es, Dinge, die man bisher als negativ empfunden hat, anders zu bewerten.
  2. „Aber“ mit „und“ ersetzen. Das ist ein alter Trick aus der Psychotherapie und hilft wunderbar: „Der Typ gestern Abend war ganz nett und er hat laut gelacht!“
  3. Wir erwarten nur noch positive Dinge. Erwartet man nämlich, dass ein Date (ein Bewerbungsgespräch, Arztbesuch etc.) negativ verläuft, dann hat diese Sache auch eine viel höhere Chance negativ zu verlaufen.

Eine positive Einstellung im Leben ist nicht nur hilfreich, sondern wirkt auf Männer unglaublich attraktiv. Hat man sein Leben lang negativ gedacht, wird man natürlich nicht von heute auf morgen eine positive Person. Die Erfahrung zeigt aber, dass man mit genug Übung große Schritte nach vorn machen kann und ganz automatisch zu einer positiven, attraktiven Frau wird. Wie genau sie positiv und wirklich glücklich werden können und dies auch auf Männer ausstrahlen werden, zeige ich Ihnen hier.

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4 Kommentare zu Positiv sein beim ersten Date

  1. MoneyForNothingAndTheChicksForFree sagt:

    Weniger jammern + positive Einstellung x natürlich sein + kein dummes Gelabere = Ein großer Schritt nach vorne.

    Und trotzdem rauben mir, bzw. haben mir viele deutsche Frauen meine ganze Energie geraubt: Ich bombardierte ihr Gejammere mit positiver Energie doch irgendwie erscheint es mir als ein Ding der Unmöglichkeit sie anzustecken, was ja für “weiteres” hilfreich (gewesen) wäre. Was schlagen Sie in solchen Sit. vor, Dr. K?

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      Lieber MFNATCFF, ;-)

      in so einer Situation ist die Lösung eigentlich recht einfach: Abhaken, nächste Frau. Danach sollte man zurückblicken und überlegen ob so etwas schon mehrfach vorgekommen ist. Wenn ja, dann wird es bei jedem gleichartigen Fall immer klarer, dass es nicht an den Frauen sondern an einem selbst liegt. D.h. die Strategie, die man hier versucht hat, war einfach die falsche oder falsch eingesetzt. D.h. bei der nächsten Gelegenheit sollte man etwas anderes probieren: die Art des Auftretens, Wortwahl, Körpersprache etc. etc. … und daran schraubt man so lange herum, bis man immer mehr Fortschritte macht.

      Viele Grüße,
      Ihr Dr. K

      • Thomas Hoffmann sagt:

        Ich spreche jetzt mal als Mann der mit viel Spaß und Lebensfreude, sogar die Tankstelle um die Ecke besucht und es schafft, dass dort alle anwesenden Frauen auf mich positiv reagieren (Lächeln, Smalltalk, Haare zurückstreichen etc.). Und ich bin gewiss kein Angeber. Ich merke es genauso gut, wenn ich negative Reaktionen bekomme.

        Was mir persönlich auffällt an dem Kommentar von „MoneyForNothingAndTheChicksForFree“ werde ich zitieren und nur kurz dazu meine Meinung ablegen.

        „Weniger jammern + positive Einstellung x natürlich sein + kein dummes Gelabere = Ein großer Schritt nach vorne.
        Und trotzdem rauben mir, bzw. haben mir viele deutsche Frauen meine ganze Energie geraubt“

        Wenn man auf die falschen Frauen trifft, gilt das Prinzip „The Next“. Weitersuchen nach Frauen, die diese positive Energie zu schätzen wissen. Es gibt aber sehr wohl auch Gründe, wieso es an einem selbst liegen kann. Die Aussage „Und trotzdem rauben mir, bzw. haben mir viele deutsche Frauen meine ganze Energie geraubt“, klingt einerseits vielleicht auch ganz nach „So jetzt bin ich positiv – ich verlange aber auch dafür bitte handfeste Erfolge – wenn das nicht klappt … Puh.. scheiße, dann bin ich voll down und muss ja fast schon bald die Hoffnung aufgeben in Sachen deutsche Frauen“ – Die Energie die geraubt wurde, resultiert dann oft aus „Schein-Positivität“, denn wenn man wirklich positiv wäre (und bleiben möchte), würde ein kompletter Energie-Raub erst gar nicht stattfinden. Positivität lebt davon, dass man Energie aus sich selbst ziehen kann und es nicht abhängig von äußeren Umständen macht.

        Persönlichkeitsentwicklung ist ein Prozess – ein innerlicher Wandel ist keine Frage von Knöpfen die man über Nacht einfach nur drücken muss, damit der Stein des Erfolgs – verdammt noch mal – ins Rollen kommt. Auch beim Klavierunterricht ist die Ansage des Klavierlehrers nachvollziehbar (schließlich ist der Mann vom Fach) – man hat die Ratschläge gelesen und ist nun bereit sie umzusetzen – aber ob das Tastengehaue harmonisch klingt und zum verdienten Applaus führt , entscheidet sich in der Art der Umsetzung.

        Nächstes Zitat:

        “ Ich bombardierte ihr Gejammere mit positiver Energie doch irgendwie erscheint es mir als ein Ding der Unmöglichkeit sie anzustecken“

        Wer sagt dass man jemanden mit positiver Energie bomardieren muss? Ich lege den Fokus auf das Wort „Bombardieren“. Es riecht stark nach Erwartungshaltung. Ich baller dich jetzt mit positiver Energie zu – dann hörst du hoffentlich mit dem Gejammer auf und wenn nicht, tja, dann muss ich halt einsehen, dass es unmöglich ist Frauen damit anzustecken. So klingt niemand der positiv ist – so klingt für mich jemand, der ohne richtig an sich zu arbeiten, schnelle tolle Ergebnisse haben will.

        Menschen sind sehr intuitiv – sie merken ob jemand die positive Energie nur krampfhaft als Taktik und Masche raushaut – mit einem Rattenschwanz voller Erwartungshaltungen – oder ob sie wirklich aus einer inneren, überzeugenden Stärke heraus resultiert.

  2. Cynthia sagt:

    Hallo Dr. Konrad,

    Ist es nicht am wichtigsten beim ersten Date, dass die Chemie zwischen beiden stimmt? Dann ist es doch völlig egal, welche Socken er an hat, oder welche anderen Kleinigkeiten zu bemängeln wären. Dann kann eine Frau leicht über gewisse Dinge hinwegsehen, vielleicht seine „Fehler“ sogar als Besonderheiten betrachten.

    Möglich aber, dass ich dass jetzt nur aus der Sicht einer Frau betrachte. Also, von meiner Seite, wenn die Chemie nicht stimmt, kann „er“ sich noch so sehr anstrengen, und noch so toll gestylt sein, es würde nicht helfen.

    MfG,
    Cynthia

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