Finger weg von der alleinerziehenden Mutter

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Loading... Jetzt mache ich mich gleich mal wieder richtig unbeliebt, jedoch hat mich folgende Geschichte dazu bewegt, ein bisschen genauer über das Thema „alleinerziehende Mütter“ nachzudenken: Ein Paar hat sich vor kurzem getrennt. Er ist Lehrer, sie Krankenschwester, beide um die 30 und waren nicht miteinander verheiratet. Die beiden lebten acht Jahre zusammen und haben seit drei Jahren eine kleine Tochter. Eigentlich haben sie ganz glücklich zusammen ausgesehen, sind nicht fremdgegangen und hatten auch keine verschiedenen Ansichten über das Leben, Kindererziehung, Ziele usw. Sie hat aber – wie sehr viele Frauen heutzutage – in letzter Zeit ein „komisches Gefühl“ bekommen, was sich so sehr gesteigert hat, dass sie die Beziehung beendete. Er: „ich weiß auch nicht genau wieso, aber ich war wohl ‚typisch Mann‘ und habe zu spät gemerkt, dass da was nicht gestimmt hat.“ Mein Tipp für alle Männer, die in Zukunft Interesse an ihr – und ähnlichen – Frauen haben: Finger weg! Sie spielen hier mit dem Feuer!

Was ist denn so schlimm an so einer Frau? Folgendes:

Diese Frau, wie hunderttausende andere, hat sich aus einem unklaren Gefühl heraus von ihrem Partner getrennt. Statt an der Beziehung zu arbeiten, etwas aktiv daran zu tun, hat sie sich für den schnellen Weg entschieden und sich getrennt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sie dies in Zukunft wieder tun wird – denn mal ehrlich: Wer lernt denn wirklich aus den eigenen Fehlern? (Oder erkennt diese gar als Fehler?)

Aus einem unklaren Gefühl heraus hat sie sich und ihr Kind in soziale, psychische und finanzielle Unsicherheit gebracht. Sie hat sich klar dagegen entschieden, dem Kind eine gute und stabile Umgebung zu schaffen, in dem es optimal aufwachsen kann. Anders formuliert: Dem Kind wurden hier aus egoistischen und unklaren Motiven Chancen gestohlen und Nachteile verschafft.

Wobei wir bei dem Grundproblem „alleinerziehende Mutter als potenzielle Partnerin“ gelandet wären:

  1. Mit der Ausnahme eines verstorbenen Partners, hat sich die Mutter entweder vom Partner getrennt oder ist verlassen worden. Hat sie sich getrennt, dann aus oben genannten Gründen, oder weil der Mann einfach ein schlechter Partner war – d.h. die entsprechende Frau hat klare Fehler bei der Partnerwahl gemacht. D.h. in der Zukunft wird sie sich höchstwahrscheinlich genauso verhalten. Ist sie trotz gemeinsamen Kind verlassen worden, dann hat sie entweder einen „schlechten“ Mann ausgewählt, oder es gab für ihn schwerwiegende Gründe, die ihn zu so einem Schritt gezwungen haben.
  2. Das Kind ist die wichtigste Person in ihren Leben. D.h. der neue Partner ist automatisch maximal an zweiter Stelle. Es gibt also auf jeden Fall weniger Platz in ihrem Leben für den gemeinsamen Aufbau einer Partnerschaft. Ist das Kind nicht die wichtigste Person in ihrem Leben, so ist diese Frau eine unmögliche Mutter und somit unbrauchbar als Partnerin.
  3. Klare praktische Probleme: So eine Frau hat weniger Zeit, mehr Stress, ist weniger (zeitlich, finanziell, emotional etc.) verfügbar usw.
  4. Nur ganz kleine Kinder können einen Mann noch wirklich als eigenen Vater akzeptieren, bei älteren Kindern ist das „Was hast Du mir denn zu sagen, Du bist ja nicht mein Vater!“ unausweichlich.
  5. Auch wenn ganz klare starke Bindungen zu einem Kind entstehen, ist dieses Kind nie zu 100% das eigene. Man hat weder die Schwangerschaft/Geburt zusammen erlebt, noch hatte man die Chance in die Vaterrolle zu wachsen – je älter das Kind, umso schwieriger gestaltet sich dies.
  6. Mit Ausnahme einer wirklich reichen Alleinerziehenden, finanziert man mindestens indirekt das Kind mit – ganz unabhängig von etwaigen Plänen für eine gemeinsame Zukunft.

Selbstverständlich gibt es hierzu einige ganz tolle Ausnahmen – glückliche Paare, die eine gut funktionierende und schöne Familie gemeinsam aufgebaut haben. Wie immer spreche ich auf meiner Seite jedoch über Wahrscheinlichkeiten – und die Wahrscheinlichkeit einer erfüllenden, festen, glücklichen und beständigen Partnerschaft mit einer alleinerziehenden Frau ist leider recht klein.

 

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109 Kommentare zu Finger weg von der alleinerziehenden Mutter

  1. Sebastian sagt:

    hallo,
    auch wenn der blog nun schon etwas „älter“ ist, kann ich die thesen und Problemstellungen zu 100 Prozent bestätigen ! und das weil ich mich in genau dieser position seit 6 monaten als „neuer“ partner befinde! es ist die hölle und undankbar – das habe ich so nicht erwartet und es ist in vielen dingen auch nicht logisch zu erklären.

  2. Heinrich sagt:

    Guten Tag Dr. Konrad, werthe Kommentatoren!
    Mit großen Interesse habe ich heute Nacht diesen Artikel gelesen und mich danach durch die unzähligen Kommentare gewühlt. Es war extrem unterhaltsam! Der Ausstasuch zw Dr. G und Nv oder Bella war sehr erhellend. Die Krönung war jedoch der vermeintliche Schlagabtausch zw. Dr. Konrad und Alleinerziehende Mama, welche like Superwoman wohl Kind und 2 Dr. Titel häte. Köngilich die Kommentare seitens Dr. K bzgl. des Niveaus der vermeintlichen Dr.*#*-+IN und die wiederholten Verweise auf LOGIK. Ich glaube jeder Mann wird sich in einer Diskussion mit einer Frau schon in der Situation wiedergefunden haben, dass die Frau unentwegt auf ihrem Standpunkt beharrt egal wie unlogisch und teils hochemotional und manchmal dann auch bald beinahe dumm das ist was bzw. wie die Frau dann absondert. Aber ich will gar nicht abschweifen, sondern einen Artikel verlinken welcher einfach so herrlich zu Obigen passt.
    Das Lesen dieses Artikels veranlasste mich nun dazu, den PC einzuschalten, um besser Schreiben zu können und nicht am Handy herumzutippen.
    Dieses Ganze weinerliche ja fast bockige Gejammere dieser ach so gebildeten und selbständigen und tougehn Autorin spiegelt so herrlich die Beschreibungen aus Dr. K.s Artikel wider.
    Ich weiß nicht ob das erlaubt ist, aber der Kommentar kann dann ja gelöscht werden:
    https://www.morgenpost.de/kolumne/single-mom/article214961415/Warum-fuer-Single-Dads-andere-Regeln-gelten.html

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      Lieber Heinrich,

      da haben Sie völlig Recht – es ist schon manchmal zum Haareausreißen, wenn man solche Kommentare bekommt. (Vor meinem Blog hatte ich ja noch einen Afro … ;-) )

      Ihr Link passt ganz wunderbar zu unserem Thema – wie sich die Autorin ständig in der Defensive und angegriffen fühlt ist schon echt erschreckend. Dabei könnte sie doch ganz locker mit dem Thema umgehen. Sehr schade – und wie immer in solchen Fällen sicherlich nicht gerade zum Wohl des Kindes.

      Da bin ich froh, wenn ab und zu mal ein positiver und gut überlegter Kommentar kommt.

      Vielen Dank also und viele Grüße,

      Ihr Dr. K

      • Heinrich sagt:

        Lieber Dr K!
        Nun bin ich heute schon zum Zweiten Male auf Ihrer Seite. In einem Ihrer anderen Beiträge meine ich die Buchempfehlung „Schuld sind immer die anderen!…“ von Astrid von Friesen gelesen zu haben. Gestern erst habe ich mir das Buch besorgt und bin damit zu 3/4 durch. Bereits im vorderen Teil des Buches musste ich unweigerlich an den obigen Beitrag hier denken.
        Nachdem ich den folgenden Teil im Buch las schaltete ich meinen Laptop ein und begann zu tippen: „Warum gucken die Frauen nicht hin, ehe sie einen Vater für ihre Kinder wählen? Sie haben doch alle Zeit und Gelegenheit zu testen! Und gute Vaterqualitäten sind auch immer gute Partnerqualitäten. Der Grund: Frauen ist eindeutig anderes wichtig. Das Sample-Institut hat herausgefunden, dass 90 Prozent der Frauen ein geringes (…) Interesse an den Vaterqualitäten eines Mannes haben. Auch legen 89 rozent keinen Wert auf die väterliche Einmischung bei der Erziehung. (…)“, S. 107 f., Eller&Richter,2006.
        Da bleibt mir die Spucke weg.
        Ich zitiere die Passage in Bezug auf Ihre obige Aussage, dass Mann die Finger von der alleinerziehenden Mutter lassen solle, da diese ja bereits zuvor eine schlechte Partnerwahl getroffen hatte. Und dieses immer wieder tun würde aufgrund eigener charakterlicher Mängel. Dies wiederum ließe dann Rückschlüsse auf sich selbst, also den Mann zu, sofern er erfolgreich mit der Alleinaerziehenden anbändelte.
        Ich muss sagen, dass ich mir bei diesem Sachverhalt nicht sicher bin, ob hier nicht evtl. ein Zirkelschluss vorliegt, wenn es sich doch überzeugend jedoch auch traurig anhört.
        Allerdings vor dem Hintergrund meines obigen Zitats aus dem Buch von Frau Friesen leuchtet das völlig ein.

        Ich wünsche mir einen Beitrag von Ihnen zu dem Buch oder zu den dort angesprochenen Themen inbs. den schlimmen Nachwehen des Feminismus und ganz besonders zur Abstinenz der Väter bzw der aktiven Verdrängung derselben durch die fehlgeleiteten Frauen und die daraus fürchterlichen Konsequenzen für die Kinder.
        Jedem, der/die sich hier auf der Seite tummelt, kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehelen.
        Es spricht mir aus dem Herzen und ich wünschte, so manche Frau würde das reflektieren.

        • Dr. Jochen Konrad sagt:

          Lieber Heinrich,

          in Sachen Zirkelschluss habe ich mir natürlich gleich Gedanken gemacht, finde aber noch nicht die Verbindung zu einem kompletten Zirkelschluss – das kann aber auch an mir selbst liegen, denn oft ist es sehr schwer, solche Logikfallen zu erkennen, wenn man sie sich selbst gebaut hat. ;-)

          Da die Sache mit der alleinerziehenden Mutter sehr komplex ist, gibt es natürlich auch viel zu viele Szenarien, die hier ineinander greifen – und auch zwei völlig getrennte Perspektiven: Die der Alleinerziehende und die des neuen Partners. Dabei finde ich die Argumente gegen eine Partnerschaft mit einer Alleinerziehenden wesentlich stärker und gewichtiger, als die Rückschlüsse auf die eigene Person, die der neue Partner daraus ziehen kann. Dieser kann ja aus allen möglichen Motivationen heraus auserwählt worden sein, und hat vielleicht einfach nur das Pech, mit einer naiven Weltsicht und nettem Charakter, voller Hoffnung eine neue Beziehung zu probieren.

          Es freut mich sehr, dass Sie meiner Buchempfehlung gefolgt sind und dass es Ihnen gefallen hat. Ich hätte für Sie noch eine Buchempfehlung – denn darin schmökere ich auch im Moment mal wieder: Robert Bly – Der Eisenhans (Iron John auf Englisch) Da finden sich auch eine ganze Menge interessanter Gedanken in Richtung Kinder, insbesondere Jungs, die ohne Vater aufwachsen müssen. Ich weiß noch nicht genau, wie stark ich in diese Themen einsteigen möchte, denn das ist schon ziemlich gut von anderen Autoren behandelt worden. Sie haben aber völlig recht, dass mal wieder Zeit für einen neuen Artikel in meinem Blog ist!

          Mit besten Grüßen,
          Ihr Dr. K

  3. Reinold sagt:

    Sehr geerter Dr. Konrad,
    Ich wünsche Ihnen dass eine alleinstehnde Frau ohne Kinder, Ihnen das Leben zur Hölle macht, :-)

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      Lieber Reinold,

      wieso das denn? ;-)

      Dr. K

      • Jörg sagt:

        Schonmal an folgende Dinge gedacht:
        – Gewalt in der Ehe?
        – Alkoholismus?
        – schwere psychische Erkrankungen?
        Es gibt vielzählige Trennungsgründe, welche nicht aus einem „undefinierbarem Gefühl“ hervorkommen.
        Ja, dann hat die Frau damals sich evtl für den falschen entschieden.
        Zitat: „denn mal ehrlich: Wer lernt denn wirklich aus den eigenen Fehlern? (Oder erkennt diese gar als Fehler?)“
        Natürlich, können Menschen aus ihren Fehlern lernen. Es wäre ja schlimm, wenn dem nicht so wäre.

        • Dr. Jochen Konrad sagt:

          Lieber Jörg,

          ich darf Sie mal zitieren:

          „Schonmal an folgende Dinge gedacht:
          – Gewalt in der Ehe?
          – Alkoholismus?
          – schwere psychische Erkrankungen?“

          Steht oben im Text beschrieben, denn sowohl Gewalt als auch Alkoholismus sollten sich schon weit vor dem Entschluss zu Kind und Ehe abgezeichnet haben – womit wir wieder bei der Partnerwahl der Frau gelandet wären. Die „schweren psychischen Erkrankungen“ sind manchmal schwer zu erkennen, das ist wahr, denn oft sind solche Personen wahre Meister im Vorgaukeln einer gesunden Psyche. Diese Fälle sind aber wohl eher selten. Es ist richtig, dass es „vielzählige Trennungsgründe“ gibt, aber diese sind ja nicht gleichmäßig verteilt.

          „Natürlich, können Menschen aus ihren Fehlern lernen. Es wäre ja schlimm, wenn dem nicht so wäre.“ Sehr richtig, und daher ist es normalerweise SCHLIMM. Denn wir lernen ja nur äußerst selten aus unseren Fehlern. „Können“ ist nicht das Problem, sondern das „Tun“.

          Die Frage ist ja vielmehr: Wieso sind Sie so motiviert, meine Argumentation derart aufzuweichen? Haben Sie sich vielleicht für eine Alleinerziehende als Partnerin entschieden und nun ein bisschen Bammel, dass ich vielleicht doch ein bisschen Recht habe? ;-)

          Viele Grüße,

          Ihr Dr. K

  4. Andre Fischer sagt:

    Mein Gott sind Sie ein Arschloch, Herr Konrad. Ich hoffe niemand ist so blöd auf diese Scheiße zu hören. Wenn wegen diesem Text auch nur eine liebenswerte Single-Mutter unnötig lange einsam bleibt, nur weil sich ein Mann von von ihrer soziopathischen Sichtweise verunsichern lässt, wünsche ich Ihnen möglichst viel Leid und Einsamkeit im Alter.
    Viele Grüße

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      Nanana, lieber Andre,

      ist nicht die Person, die jemanden als „Arschloch“ bezeichnet, selbst eins? ;-)

      … und aus Ihrem Text entnehme ich, dass Sie sich sehr gut vorstellen können, wie einsam ein Arschloch im Alter (oder vielleicht jetzt schon) sein wird.

      Beste Grüße,
      Dr. K

    • Dr. Günther sagt:

      Lieber Dr. Konrad,
      ich wundere mich, mit welcher Schonungslosigkeit und Klarheit Sie das Problem, eine Beziehung zu einer alleinerziehenden Frau zu beginnen, beschrieben haben. Wenngleich Sie diese Problematik in Ihrem Artikel sehr drastisch formuliert haben, so verstehe ich Ihre Konklusionen eher als Abbildung der überwiegend anzutreffenden Situation der betroffenen Frauen, bei denen es immer auch Ausnahmen von der Regel geben kann, wenngleich einige Punkte (offenbar Defizite bei der Partnerwahl, die den neuen Partner selbstverständlich in der einen oder anderen Weise auch betreffen werden, Zeitmangel durch Kindeserziehung, indirekte Finanzierung des Kindes durch den neuen Partner, Unmöglichkeit als Vater anerkannt zu werden, Verlust des – inzwischen wömöglich liebgewonnenen – Kindes bei Trennung) einer generellen Erfahrung unterliegen und faktisch zukünftige Partnerschaften in jedem Falle überschatten werden.
      Ich selber habe auch schon diesbezüglich negative Erfahrungen sammeln dürfen und mich glücklicherweise stets rechtzeitig aus solchen Partnerschaften zurückgezogen. Schade nur, dass ich hierbei so viel Zeit unnötig investiert habe, weil das Ergebnis eigentlich klar war.
      Nun gibt es das Problem, dass ein immer größer werdender Teil der Frauen im mittleren Alter bereits Alleinerziehende sind. Somit stehen auf dem Partnermarkt nur begrenzt Frauen ohne Kind zur Verfügung. Aus meiner Sicht ergibt sich aus Ihrem Artikel ja nicht vor Vorneherein ein kategorisches Meiden dieser Frauen; vielmehr sollten Männer selbstbewusst klar machen, dass sie möglicherweise an einer Beziehung interessiert sind, jedoch nicht in das familiäre Universum (insbesondere gemeinsamer Hausstand) der alleinerziehenden Frau bereit sind einzutauchen. Dies bedeutet, dass sie nicht zum Ersatzpapi mutieren werden, auch sich nicht an der Finanzierung der Alleinerziehenden und ihrer Kinder beteiligen werden. Somit könnte eine Beziehung auf Distanz doch ganz reizvoll sein, ohne beide Partner zu überfordern…..?
      Mir ist klar, dass viele Frauen sich ein solches Modell nicht vorstellen können. Viele von ihnen sind ja offenbar – wie Sie ja auch schon sehr zutreffend nicht nur in Bezug auf Alleinerziehende festgestellt haben – mit einer verzerrten unrealistischen Selbstwahrnehmung ausgestattet und wünschen nicht selten jüngere, liebevolle, familienorientierte, finanziell leistungsstarke, beruflich erfolgreiche und sehr attraktive Männer als Partner…und bieten dann eine alternde Frau, die von den körperlichen Zehrungen mehrerer Schwangerschaft gezeichnet und womöglich in finanziell prekärer Lage sich befindend ist.
      Ich selber habe für mich entschlossen, künftig solche Beziehungen kategorisch auszuschließen. Wenn ich den für eine solche Beziehung zu leistenden zeitlichen, finanziellen und vor allem emotionalen Aufwand berücksichtige, ergibt sich immer wieder, dass es sich einfach nicht lohnt. Vielleicht könnte das von mir vorgeschlagene Modell in einigen Fällen zielführend sein. Im Zweifel sollte Man(n) aber Ihre Ratschläge berücksichtigen – und sich nicht am Ende doch in ein (partnerschaftliches) Boot ziehen lassen, was ohnehin in den meisten Fällen ohnehin untergehen wird, oder zumindest den männlichen Partner im Wesentlichen nur Entbehrungen verursachen wird.
      Vielen dank für den Artikel!
      Beste Grüße
      Dr. Günther

      • Dr. Jochen Konrad sagt:

        Lieber Dr. Günther,

        natürlich haben Sie das richtig erkannt: „Finger weg von XYZ“ muss natürlich ganz automatisch heißen „es gibt eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass XYZ schlecht für Sie ausgehen wird!“ Und da klingt „Finger weg“ natürlich viel besser – vor allem auch in Hinsicht auf die Sache zwischen Männern und Frauen, wo sich der oder die Betroffene hinter falschen Hoffnungen oder dem gerne benutzen „… aber bei mir trifft das nicht zu, weil …“ versteckt.

        Ihre Lösung es Problems mit einer „Beziehung auf Distanz“ könnte funktionieren, wenn das eine rein sexuelle Beziehung ist, oder wenn man sich – wie viele „moderne“ Paare – auf eine Beziehung einigt, in der man sich nur selten sieht, getrennte Haushalte hat usw. Ich finde aber, das ist dann keine Beziehung. „Distanz“ und „Beziehung“ sind meines Erachtens nach nicht vereinbar. Besteht eine Distanz zwischen zwei Personen in einer Beziehung, dann ist das ein bisschen wie bei Facebook: Man bekommt immer nur die Sachen zu sehen, die man sehen will – sobald es unangenehm wird, kann man blockieren oder die Beziehung ganz beenden. Das Ende ist also schon vorprogrammiert und man hat nur an der Oberfläche gekratzt. Wobei wir wieder beim ursprünglichen Thema wären: Das Ende ist vorprogrammiert!

        Viele Grüße und vielen Dank für den langen und guten Kommentar!

        Ihr Dr. K

        • Dr. Günther sagt:

          Lieber Dr. Konrad,
          ich schließe mich Ihren klaren und präzisen Ausführungen im Wesentlichen an. Nur möchte ich anmerken, dass dieser von Ihnen erwähnte Widerspruch von „Distanz“ und „Beziehung“ natürlich in einer idealisierten Partnerschaft, in der sich kinderloser Mann und kinderlose Frau zur Gründung einer Familie und Erziehung gemeinsamer leiblicher Kinder auf Augenhöhe und mit emotionaler Beteiligung getroffen und vereint haben, gültig ist. Hingegen gilt dies meiner Erfahrung nach bei einer „Beziehung“ mit einer Alleinerziehenden per se ohnehin nicht, da die ungünstigen flankierenden Bedingungen, die eine solche „Familie“ mit einer Alleinerziehenden und ihren Kindern zwingend bieten, ohnedies den Mann als Partner in der Regel vor dem Hintergrund seines potentiellen sozialen, emotionalen und vor allem: finanziellen Nutzens für die zu versorgenden Kinder, die immer an erster Stelle stehen werden, definieren. Die emotionale Zuwendung der Alleinerziehenden wird ganz bewusst zurückgestellt und erst dann zugelassen, wenn der Mann von den nicht leiblichen Kindern akzeptiert wird und er zu deren bedingungsloser Versorgung in jeglicher Hinsicht bereit ist. Im Falle eines (begründeten) Konfliktes mit den heranwachsenden, vielleicht pubertierenden Kindern der Alleinerziehenden wird die „Beziehung“, die nie wirklich eine war, weil sie mehr von der Versorgung der Kinder als von emotionaler Nähe abhängig ist, ganz problemlos und abrupt beendet. Einer meiner Kollegen erlebte diesbezüglich ein Desaster, weil er im emotionalen Überschwang die alleinerziehende Partnerin ohne Ehevertrag heiratete und deren nicht leiblichen Kinder adoptierte. Das Ende kam nach Abschluss des hierzu notwendigen juristischen Prozederes für ihn unvorhersehbar und rasch….und wenn er nicht gestorben ist, so zahlt er für eine Familie, die niemals die seine war, auch heute noch.
          Wie ich in meiner vorausgegangenen Nachricht schrieb, wächst die Zahl der kaum vermittelbaren alleinerziehenden Frauen beständig an, so dass einige von ihnen inzwischen gelernt haben, von Maximalforderungen abzugehen, um ein kleines Stückchen privates Glück zu erhaschen.
          Für Männer ist es in solchen Konstellationen enorm wichtig, sich nicht „einfangen“ zu lassen und der Versuchung zu erliegen, im Rahen eines „Liebeskaspers“ doch noch die gelernten Vorsätze zu negieren. Das Ergebnis wird – genau wie Sie sagen – ein fatales und wahrscheinlich emotional und finanziell kostenintensives Desaster sein.
          Ich selber befinde mich in der glücklichen Situation, durch meine sehr gute soziale Situation nicht (mehr) mit solchen alleinerziehenden Frauen Kontakt suchen zu müssen und angesichts der von Ihnen, sehr verehrter Dr. Konrad, erlernten Information zu wollen. Der frühere Idealismus, der uns Männern von den Mainstreammedien tagein, tagaus gepredigt wird, wonach gerade Alleinerziehende besonderen Liebreiz haben und die „Opfer“ von „bösen Männern“ sind, ist mir – gerade auch durch die Lektüre Ihres wundervollen Artikels – völlig abhanden gekommen. Es fühlt sich wie eine Befreiung an, ohne schlechtes Gewissen die häufigen Avancen von in die Jahre gekommenen alleinerziehenden Frauen zu ignorieren. Es ist erstaunlich, dass selbst ein gestandener Mann in leitender Position, der sich mit der Materie doch eigentlich sehr gut auskennen sollte, erst durch die Lektüre solcher Artikel ein Bewusstsein entwickelt, das ihn gegenüber solchen bittersüßen Versuchungen immun macht. Es gibt noch viel für Sie zu tun….
          Kurz: „Ich stimme Ihnen zu….“Finger weg“…und das mit sehr gutem Gewissen. Nur dies eröffnet die Perspektive für wirkliche Partnerschaft, die den Namen auch verdient.

          Ich grüße Sie ganz herzlich und bedanke mich dafür, dass ich viel lernen durfte….in vielfacher Hinsicht.

          Dr. Günther

          • Dr. Jochen Konrad sagt:

            Lieber Dr. Günther,

            vielen Dank für den langen Kommentar, dem ich natürlich völlig zustimme. Ich finde es ganz toll, dass ich Ihnen helfen konnte und Sie dadurch die richtigen Schlüsse für Ihr Leben gezogen haben.

            Viele Grüße,
            Ihr Dr K.

      • NV sagt:

        Und vergessen Sie bitte nicht bei dem ganzen Runtermachen der alleinerziehenden Frauen, dass sich eine Frau niemals in Sie verlieben könnte. Etwas blöderes habe ich nie nicht gelesen. Alleinerziehende Frauen sind wie alle Frauen, nur wissen sie schon meist was sie vom Leben erwarten. Sie sind selbstständig und flexibel. Wenn ein Mann Interesse an einer dieser Frauen hat, muss er damit rechnen, dass sie ihr Kind über alles liebt. Aber die Liebe zu einem Mann ist eine andere Liebe und hat somit seinen eigenen Stellenwert. Und ich höre immer wieder vom Wunsch nach einer eher freien Beziehung. Denn wenn man einen schlechten Mann hatte, so einen wie Sie , mit einem Götterkomplex, ist man vorsichtig und macht langsame Schritte.
        Und an Sie Herr Doktor: Ich finde, dass Sie nur Vermutungen aufgestellt haben, wie es sein müsste mit Alleinerziehenden eine Beziehung zuhaben. Sie haben nicht recherchiert, sondern anhand weniger unerforschte Beispiele diese Frauen abgestempelt und vorverurteilt.
        Klar, möchten diese Frauen eher einen gutsituierten Mann haben, anstatt einen, den man noch mit durchfüttern muss. Denn es gibt schon ein Kind. Im Gegenzug möchten diese Frauen sich auch nicht am kleinen Wohlstand der Männer bereichern. Denn sie sind eingenständig und super organisiert, sie brauchen keine Allmosen. Wer einmal an dieser Stelle ist, der/die macht sich nicht abhängig vom Partner.
        Naja , warum schreibe ich hier eigentlich? Es kommt in Ihrem Kleingest eh nicht an.
        Viele Grüße
        Eine Alleinerziehende

        • Dr. Jochen Konrad sagt:

          „Liebe“ NV,

          Sie reden Blödsinn. Hier gleich mal ein Beispiel: „Alleinerziehende Frauen sind wie alle Frauen, nur wissen sie schon meist was sie vom Leben erwarten.“ Dann vergleichen wir doch mal eine alleinerziehende Frau (indem Sie meinen Artikel nochmals durchlesen), mit einer Frau in einer festen Beziehung mit Kind. Diese hat nämlich eine stabile Beziehung zu einem stabilen Mann, für den sie sich entschieden hat. Beide arbeiten auf das gemeinsame Ziel hin, gemeinsam glücklich zu sein und dem Kind eine ideale Umwelt (sozial, finanziell und durch das aktive Vorleben einer funktionierenden Beziehung) zu bieten, in der es ohne Probleme für sein zukünftiges Leben trainiert wird – und dabei auch noch richtig glücklich ist. Dabei erlebt es BEIDE Eltern, die es schaffen eine Beziehung zu führen. Eltern, die (weil sie zwei Personen sind und nicht nur eine) doppelt Zeit, finanzielle Mittel usw. bieten können. Eltern, deren Lebensstress weniger stark ist, weil man eben zu zweit an der gleichen Sache arbeitet. Und das Kind muss auch nicht die ständigen „Beziehungsversuche“ der Mutter beobachten – und den ganzen emotionalen Mist der Mutter durchleben, der damit einhergeht. Etc. etc. … jeden dieser Punkte kann man beliebig tief diskutieren und noch tausende andere dazufügen. (Ja ja, das ist sehr ideal beschrieben, und natürlich sind die meisten Beziehungen nicht so ideal, aber es geht j darum, Ihnen mal den Kontrast zu Ihrem Leben aufzuzeigen.)

          Ich verstehe schon, wieso Sie so einen Kommentar geschrieben haben – Sie MÜSSEN diesen ganzen Unfug schreiben, weil Sie sonst nicht mit sich und Ihrem Leben zurechtkommen würden. Und ich weiß auch, dass mein Artikel, gerade für die betroffenen Frauen, sehr hart zu lesen ist. Das liegt einfach daran, dass er einfach sachlich richtig ist und eine ganz schwere Lebenslage beschreibt.

          Sie schreiben: „Und ich höre immer wieder vom Wunsch nach einer eher freien Beziehung.“ Komisch, nicht wahr? Männer wünschen sich eine „eher freie Beziehung“ mit Ihnen. Woran das wohl liegt? Zum einen sicherlich an Ihrem wunderbaren Charakter mit der Arroganz, die Sie uns heute hier präsentiert haben. Zum anderen aber auch an Ihrer Lebenssituation als alleinerziehende Mutter. Weiter schreiben Sie: „Wer einmal an dieser Stelle ist, der/die macht sich nicht abhängig vom Partner.“ Nein, nein. Richtig ist: Wer einmal an dieser Stelle ist, der hat unglaubliche Probleme dabei, überhaupt noch einen Partner zu finden – aus den im Artikel beschriebenen Gründen.

          Daher sind Ihre Ausführungen zum Charakter von Alleinerziehenden nichts als Idealbilder („[Alleinerziehende Mütter] sind eingenständig und super organisiert, sie brauchen keine Allmosen“ oder „Sie sind selbstständig und flexibel. „), die eben nicht auf guten, lang trainierten Lebenseinstellungen und Charaktereigenschaften basieren. Dies sind aus einer Notlage entstandene Idealbilder, die erfüllt werden MÜSSEN, um nicht vor noch größeren Problemen zu stehen, als die, welche man sich und seinem Kind eingebrockt hat. Übrigens ist eher zu erwarten, dass diese guten Charaktereigenschaften bei Alleinerziehenden eher schlecht ausgebildet sind, was dazu geführt hat, dass man plötzlich alleinerziehend geworden ist. Was übrigens zum erschreckenden Schluss führt, dass Alleinerziehende sogar NOCH SCHLECHTER für diese Lebenssituation geeignet sind – wären solche Frauen so toll, intelligent, organisiert und mit so vielen guten Charatereigenschaften ausgestattet, dann muss die Frage erlaubt sein, wieso man sich überhaupt in einer derartigen Lage befinden kann?!

          Naja, ich hoffe Ihr Kind hat kann eine derart arrogante Mama psychologisch ertragen und hat den Großteil seines Charakters vom Papa geerbt.

          In diesem Sinne,
          Dr. K

        • Dr. G. sagt:

          Liebe NV,
          ich möchte mich zunächst für die Form und Sachlichkeit Ihres Kommentares, der ohne Beleidigungen und Verunglimpfungen auskommt, bedanken. Aus meiner Sicht hat Dr. Konrad keine einzige Alleinerziehende verunglimpft oder „runtergemacht“. Im Gegenteil sagt er doch explizit, dass es auch löbliche Ausnahmen von seiner aufgestellten Regel gibt. Es geht im Kern doch um Wahrscheinlichkeiten, die er zutreffend und präzise dargestellt hat. Er gibt Männern wie mir ein wahrscheinliches Szenario bei Beginn einer Beziehung mit einer alleinerziehenden Frau vor….und ich kann nun entscheiden, ob ich mich darauf einlassen möchte.
          Ich habe hier auch nicht theoretisiert – dazu noch ohne Recherche – sondern von meinen eigenen Erfahrungen berichtet, die ich früher und auch jüngst machen durfte. Ich habe als langjährig tätiger Chefarzt eine hohe soziale Stellung und auch einen entsprechenden finanziellen Hintergrund, den ich gerne in die neue Familie einbringen wollte. Aber ich musste leider feststellen, dass es sich im wahren Leben leider exakt so verhält, wie es Dr. Konrad so treffend und präzise beschrieben hat. Diese Beschereibung trifft auf Sie womöglich gar nicht zu….aber hier geht es doch nicht um persönliche Verunglimpfungen, sondern vielmehr um Wahrscheinlichkeiten.
          Was können wir also tun? Nun, es wäre doch ein richtiger Schritt, das eigene Verhalten und die besondere Situation als Alleinerziehende zu reflektieren und dies in eine zukünftige Partnerschaft mit einzubringen, damit die geschilderten Probleme erst gar nicht auftreten oder zumindest bearbeitet werden können. Dies setzt aber auf beiden Seiten Bereitschaft, sich auf den anderen wirklich einzulassen, voraus.
          Viele Grüße
          Dr. G.

          • Dr. G. sagt:

            Noch einige Gedanken:
            Ich hoffe, meine subtile Ironie ist bei Ihnen angekommen…
            Übrigens habe ich in den Jahren der Partnerschaft mit einer Alleinerziehenden neben der anspruchsvollen, fordernden und absolut positiv erlebten beruflichen Tätigkeit die stressigsten Monate meines Lebens erlebt. Erst als ich es beendete, wurde mir bewusst, wie schön mein Leben eigentlich sein kann und nun auch IST. Es geht mir nunmehr richtig gut und ich erlebe es als Befreiung von einem Joch, nun mein Leben so leben zu dürfen, wie ich es lange Zeit gewohnt war, d. h. ohne die mitunter nicht nachvollziehbaren Erwartungen der Alleinerziehenden berücksichtigen zu müssen. Der zitierte Artikel hat mich übrigens erst erreicht, als ich bereits meine Entscheidung getroffen hatte. Ich bin also unabhängig von Dr. Konrad zum selben Ergebnis gekommen. Dies mag daran liegen, dass wir beide es gewohnt sind, analytisch zu denken und wissenschaftlich zu arbeiten. Gleichwohl gibt der Artikel mir eine wundervolle Bestätigung und Bestärkung für mein weiteres Leben. Dafür bin ich Dr. Konrad sehr dankbar….und das ist auch der Grund, warum ich meine knapp bemessene Freizeit hier investiert habe, denn es sollten sich viel mehr Menschen mit den im Artikel veröffentlichten Gedanken beschäftigen.
            Viele Grüße
            Dr. G.

    • KAT sagt:

      Vielen Dank lieber Andre F.! Volle Zustimmung!
      Ich habe noch nie so einen Unsinn gelesen und frage mich, welche schwerwiegenden Probleme Dr. K. haben muss. Wahrscheinlich wurde er von einer (starken) Frau verlassen…
      Viele Grüße
      Eine liebenswerte Single-Mom

      • Dr. Jochen Konrad sagt:

        Liebe KAT,

        leider habe ich Schwierigkeiten „eine liebenswerte Single-Mom“ mit dem Rest Ihres Kommentars in Einklang zu bringen.

        Im Duden steht bei „liebenswert“ das hier: „Liebe verdienend; von anziehender, gewinnender Art; mit einem einnehmenden Wesen versehen“ Ihnen gelingt jedoch in den zwei einzigen Sätzen, die Sie zu meinem Artikel als Kommentar fabrizieren konnten, nichts als argumentfreier Widerspruch und persönliche Angriffe gegen mich, inkl. wilde negative Vermutungen zu meinem Privatleben. Das ist ein bisschen so als hätte sich der Teufel selbst als „friedlicher, kinderfreundlicher Onkel“ bezeichnet.

        Außerdem geben Sie einem Kommentator Ihre „volle Zustimmung“, der andere als „Arschloch“ bezeichnet – solche Personen gefallen Ihnen also. Kein Wunder, dass Sie keinen Partner lang genug behalten konnten, um mit ihm eine gesunde Beziehung einzugehen und gemeinsam Ihrem Kind eine optimale Umgebung zum Wachsen und Gedeihen zu bieten.

        Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Sie sich nur online derart dumm und frech aufführen und ansonsten eine ganz tolle Person sind. Daher: Ihr armes Kind!

        Beste Grüße,

        Dr. K

  5. Bella sagt:

    Sehr geehrter Herr Doktor K.,
    oje, lassen sie sich doch bitte therapeutisch behandeln. Offensichtlich scheinen sie mit ihren eigenen Beziehungsproblemen gar nicht zurecht zu kommen. Ich finde es spannend, dass heutzutage eine Internetseite als Verarbeitungsplattform für die eigenen Probleme herhalten muss. Naja, das Einrichten einer WordPressseite kostet eben weniger als eine vernünftige Therapiestunde. Meistens finden sich auch noch dumme Anhänger, die einem hinterherlaufen und das angeknackste Selbstwertgefühl wieder aufpolieren. Sie tun mir wirklich leid. Gott sei Dank sind sie nur eine Ausnahme in der Männerwelt. Es gibt in ihrem Alter viele reife Männer mit einem gesunden Reflexionsvermögen. Männer, die so argumentieren wie Sie, haben es nicht geschafft, sich von ihrer Mutter abzulösen und können es daher nicht verkraften, wenn sie in einer Beziehung nicht im Mittelpunkt stehen. Natürlich ist dann eine Beziehung mit einer Frau die Verpflichtungen hat, äußerst schwierig. Aber welche erfahrene und im Leben stehende Frau will so etwas als Mann haben? Daher mein Appell an alle alleinerziehenden Mütter, die diesen Artikel lesen, lassen sie sich von so einem Blödsinn nicht runterziehen. Es gibt so viele tolle Männer da draußen, die auch mit einer alleinerziehenden Mutter glücklich werden wollen. Ich spreche aus Erfahrung!

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      Liebe Bella,

      „wer anderen eine Therapie empfiehlt …“ ;-)

      In diesem Sinne,
      Dr. K

    • Dr. G. sagt:

      Liebe Bella,
      die geschilderten tollen Männer, die mit einer alleinerziehenden Frau glücklich werden wollen, sind m. E. sehr, sehr dünn gesät. Es ist doch eher eine Notlösung für Männer, die es nicht schaffen, eine kinderlose gleichwertige Partnerin für sich zu gewinnen. Dies wissen diese Männer in der Regel auch, nur lassen die Erfahrungen sie angesichts ihrer zuvor gemachten Misserfolge bei kinderlosen Frauen und möglicherweise durch hormonellen Druck die Situation durch eine rosarote Brille sehen: …es wird schon gut gehen…
      Natürlich geht es NICHT gut! Das Ergebnis sind gescheiterte Beziehungen, enorme finnzielle Verpflichtungen und zerbrochene Erwartungen, nebst Traumatisierungen der Kinder der Alleinerziehenden, die möglicherweise den 100. „Beziehungsversuch“ startet und ihren Kindern diese Achterbahnfahrt zumutet, obschon sie nicht „vermittelbar“ erscheint.
      Im Ernst: Welches Argument könnte einen sozial erfolgreichen und einigermaßen intelligenzbegabten Mann dazu führen, eine Beziehung zu einer Alleinerziehenden einzugehen???? Den Ernährer und Chauffeur eigentlich fremder Kinder zu spielen, die seitens der leiblichen Mutter von einem auf den anderen Tag entzogen werden können??? Warum in Gottes Namen sollte das jemand tun???? Sie sehen: Alleinerziehende werden in der Regel nur ONS, beziehungslose Affären haben – oder gleich mit „Hafensängern“ ins Bett gehen.
      Stellen Sie sich die Situation umgekehrt vor: Würden Sie auch nur einen Gedanken daran verschwenden, einen alleinerziehenden Mann zu ehelichen, dessen Kinder zu unterstützen….und auf eigene Kinder zu verzichten?????

      Viele Grüße
      Dr. KG

  6. T sagt:

    Zur alleinerziehenden Mama möchte ich vielleicht noch etwas sagen,__ ohne Wertung__: Was bedeutet heute schon ein Doktortitel, der kann in Kunst / Gender Studies / Germanistik und zig anderen „wissenschaftlichen“ Feldern gemacht sein. Man kann sich auch viele Dissertationen ansehen, die darauf hinauslaufen, dass sie einfach nur „Luft“ sind.

    War jetzt kein Angriff auf Sie, Dr, K :). Bei Ihnen kann ich Ihre Argumente nachvollziehen und sie sind hieb- und stichhaltig, zitierfähig, basierend auf einen logsichen Grundgerüst und wissenschaftlich fundiert. Halt wie Wissenschaft funktioniert, aber schon seit Jahren nicht mehr auf den Unis gemacht wird.

    • Una cerveza por favor sagt:

      Lieber T, ganz so einfach ist es auch nicht ;-) sonst hätten ja Sie, bzw. jeder einen Doktortitel.

      Es ist bei weitem nicht nur die Doktorarbeit, die zu einem Doktortitel führt, lesen Sie sich mal durch die Anforderungen, die von Univ. zu Univ., von Land zu Land, unterschiedlich sind.

      Ich denke, um den höchsten akademischen Grad zu erlangen, weiss man schon „ein klein bisschen“ worüber man schreibt ;-)

  7. Mathias sagt:

    Hallo Herr Konrad,
    die Diskussion mit „Alleinerziehende Mama“ ist natürlich ein Extrembeispiel.
    Ein (auf)klärendes Gespräch kann viel sympathischer verlaufen, wie ich eines hatte:
    Ihren Blog „Finger weg von der alleinerziehenden Mutter“ hatte ich schon vor etwa 2 Jahren gelesen, ihn aber nicht vergessen, als ich kürzlich eine sehr nette Begegnung mit einer Erzieherin (Beruf) hatte, die auch alleinerziehend ist. Aus Datenschutzgründen möchte ich nicht zu viel davon preisgeben, aber diese Frau ist zwischen 25 und 30 Jahre alt und hatte sich auf eine Beziehung mit einem Mann eingelassen, der selber schon mit einer anderen Frau ein Kind hat, von der er aber bereits getrennt ist. Der Grund dafür war m i n d e s t e n s verbale Gewalt, und vor diesem Problem stand nun auch die Erzieherin, als sie nach gewissser Zeit ungewollt schwanger wurde. Die Trennung der Beiden stand aber bereits vor der Schwangerschaft fest und wurde nun um des Kindes Willen (ein paar Monate) ausgesetzt. „Wir wollen es noch einmal versuchen.“ Als noch herauskam, dass das Kind wahrscheinlich tot zur Welt kommen könnte, wollte der Partner eine Abtreibung in Verbindung mit einer Trennung, was sie jedoch eisern ablehnte. Das Kind kam also zur Welt, hat bis heute zwei Dutzend überlebensnotwendige Operationen hinter sich und hinkt seiner altersgemäßen geistigen Entwicklung etwas hinterher. Der Vater lebt heute mit wieder einer anderen Frau zusammen, die auch schon Kind von einem anderen Mann hat. Die Erzieherin macht sich übrigens um ihre eigene Zukunft keine Sorgen: Sie kenne genug Männer, die sie auch mit dem Kind noch nehmen würden. Sie selbst hat regelmäßigen Kontakt zur ersten Partnerin des Vater ihres Kindes und deren Kind — die Kinder sind ja nun Halbgeschwister — und sie hat auch Umgang mit der neuen Frau ihres Expartners, der ja der Vater ihres Kindes ist (und immer bleiben wird).
    Ja, und auf meine Frage im Verlauf dieser wirklich netten Konversation, frage ich sie, warum sie sich damals überhaupt auf solch einen Partner eingelassen hat.
    Sie ahnen sicher ihre Antwort, Herr Konrad. — Die Liebe macht eben blind.

    Damit möchte ich es hier belassen, freue mich aber sehr auf Ihren Kommentar dazu, Herr Konrad!

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      Lieber Mathias,

      da gibt’s ja kaum noch etwas zu kommentieren. Wie immer natürlich: Die armen Kinder!

      „Die Liebe macht eben blind.“ … und schwupps hat man ne putzige Ausrede dafür, dass man nicht fähig ist, Verantwortung fürs eigene Handeln zu übernehmen. Tja, und genau darum habe ich diesen Artikel geschrieben und natürlich passt da mein Rat wie die Faust aufs Auge: Finger weg auch von dieser Frau! Vielleicht sogar ganz BESONDERS von dieser Frau, denn Ihnen wurde da in einem sympathischen Gespräch diverse Horrorstories und -verhaltensweisen als völlig ok und richtig verkauft. Die „Alleinerziehende Mama“ hat sich durch ihr Verhalten wenigstens sofort als Horrorshow geoutet – diese Frau jedoch ist da um viele Stufen gefährlicher.

      … und dann ist die Frau auch noch Erzieherin! Erzieht also die Kinder anderer Leute mit einer solchen Einstellung! Hilfe!

      Zum Glück ist Ihnen mein Artikel im Hinterkopf geblieben – jetzt weiß ich, dass ich mindestens einem Mann das Leben retten konnte! ;-)

      Viele Grüße,
      Ihr Dr. K

      • Mathias sagt:

        Hallo Herr Konrad,
        ich hatte nach dem Gespräch noch einen anderen Gedanken im Hinterkopf: Wer solch eine Frau heiratet, heiratet gleichzeitig eine oder sogar zwei schwere Hypotheken: nämlich die indirekte Beziehung der Erzieherin zu der Frau des ersten Kindes des Mannes und dann noch die aktuelle indirekte Beziehung zu der neuen Frau des Mannes sowie zum Mann selbst, der ja der Kindsvater ist.

        Ganz besonders irritiert bin ich über die Ausstrahlung dieser Frau gewesen: wie ein Unschuldslamm oder wie ein Engel. Und genau hier liegt der Kern, der Grund, warum ich Ihnen das alles schreibe, Herr Konrad:
        Welcher unerfahrene Mann schafft es höflich und einfühlsam im Kopf einer solchen Frau wie in einem Buch zu blättern und sich dabei noch sehr nett über andere Dinge zu unterhalten?
        — Damit unterstreiche ich natürlich die Wichtigkeit Ihres Blogs „Finger weg von der alleinerziehenden Mutter“.

        Viele Grüße,
        Mathias

        • Dr. Jochen Konrad sagt:

          Lieber Mathias,

          das mit den Hypotheken ist sehr richtig beobachtet. Denn hier wird nicht nur dem Kind eine gesunde Familienumgebung (Vater, Mutter, Kind, fertig!) verweigert, sondern der neue Partner beginnt seine neue Beziehung sofort mit Komplikationen, Altlasten, Problemen usw. Selbst unter den besten Umständen ist das kein guter Start für eine Beziehung.

          Es ist natürlich immer schwer, eine zwischenmenschliche Beziehung mit kühlem Kopf zu betrachten, wenn man sowohl unerfahren ist als auch persönlich mitten drin steckt. Was ich bei meinen Klienten aber fast immer beobachte, ist das Vorhandensein eines Bauchgefühls, welches starke Warnsignale in solchen Situationen schickt. Meistens in der Form von Gedanken wie „da stimmt was nicht“ oder „wieso mach diese Frau jetzt xyz, das ist doch nicht logisch!“. Was viele jedoch nicht gelernt haben, ist wie man auf dieses Bauchgefühl hören soll. Da möchte man nett sein, kein Schwein, niemanden unfair behandeln, lieber noch dreimal selbst schlecht behandelt werden, denn es könnte ja sein, dass man die Situation falsch einschätzt, usw.

          Der einzige Weg in diesem Bereich (und überhaupt in allen Bereichen in denen man auf andere Menschen stößt) weiter zu kommen ist üben, üben und nochmals üben. Dabei darf man gerne noch Literatur hinzuziehen, Bücher lesen, Seminare besuchen usw. Das gilt übrigens auch für Frauen – im Falle unserer alleinerziehenden Mütter ist das natürlich besonders schwierig, weil diese sich kaum noch Fehler erlauben dürfen, jedoch schon bewiesen haben, dass sie es nicht schaffen, einen passenden Partner auszuwählen und ihr Leben verantwortlich zu planen. Wie schwer es ist, sich dann richtig zu verhalten sehen Sie an der Frau, der Sie über den Weg gelaufen sind und an den interessanten Reaktionen betroffener Frauen auf meinen Artikel.

          Wie schon gesagt: Wir haben Ihr Alarmsystem schon ganz gut eingestellt und Sie lernen ja mit jeder solchen Begegnung, Dinge viel klarer und mit mehr Abstand zu sehen. Das finde ich wirklich super! :-)

          Beste Grüße,
          Ihr Dr. K

          • Mathias sagt:

            Hallo Herr Konrad,
            ich möchte noch einmal auf Ihren Punkt im Blog eingehen, wo Sie schreiben: „Finger weg von der alleinerziehenden Mutter! Sie spielen hier mit dem Feuer!“

            Warum ist die Erzieherin (mein Beispiel) da um viele Stufen gefährlicher, als „Alleinerziehende Mama“ (Kommentar v. 2. Februar 2018 um 22:29 ff)? —
            Ich hatte geschrieben, dass die Erzieherin wie ein Unschuldslamm oder wie ein Engel auf mich wirkte: Sie war nämlich sogar schneeweiß gekleidet!
            Sie sagte mir auch einmal im Verlauf der Unterhaltung mit einem Grinsen im Gesicht, dass sie viel Temperament habe.
            Hmm — im Bett ist sowas natürlich phantastisch. Kommt es aber zu einer ernsten Diskussion und sie zeigt wieder ihr Temperament, bezweifle ich, dass der Mann dies in dem Moment als sexuell erregend finden wird.
            Während meines Gesprächs mit der Erzieherin hatte ich bei ihr einen wunden Punkt getroffen und konnte deutlich spüren, wie sie plötzlich innerlich kurz vor einer Explosion stand.

            Man kann in einer Kennenlernphase eine Frau nicht einfach so aushorchen und dabei alle Puzzleteile zu einem stimmigen Bild zusammensetzen. Dazu braucht es Zeit und Erfahrung. Und ein möglicher neuer männlicher Partner für die Erzieherin hat wahrscheinlich bereits Gefühle in diese Frau investiert, bevor ihm die Situation klar wird, in der er steckt. Und das macht eine Trennung dann sehr viel schwerer.
            Meine persönliche Beobachtung ist, dass in weiß gekleidete Frauen alles andere als Unschuldslämmer sind. Die „Alleinerziehende Mama“ (siehe 2. Februar 2018 um 22:29 ff) ist hier vergleichsweise als weit weniger gefährlich einzustufen, wie Sie richtig geschrieben haben, Herr Konrad.
            Und als Schlusssatz: Meine Unterhaltung mit der Erzieherin war wirklich sehr nett.

            Viele Grüße,
            Mathias

          • Dr. Jochen Konrad sagt:

            Lieber Mathias,

            meine Argumentation ist folgendermaßen: Bei der „Alleinerziehenden Mama“ wird schon spätestens ab dem zweiten Kommentar klar, dass hier eine Frau mit einem (mehr oder weniger großen) Dachschaden vorliegt. Das bedeutet für Männer: Umdrehen und so schnell wie möglich weglaufen. Das wird sicherlich auch in einem ganz normalen Gespräch schnell klar – bei einem Kaffee oder wenn man sich in der Bahn gegenüber sitzt.

            Bei „Ihrem“ Fall der Erzieherin finde ich das alles einfach weniger schnell bemerkbar: Das Gespräch war „sehr nett“, sie schaut aus wie ein Engel in weiß gekleidet, hat putzige Ausreden auf Lager wie beispielsweise „Liebe macht blind“ usw. Diese Frau scheint also viel weniger schnell durchschaubar und spielt einem sogar noch das Unschuldslamm und Opfer (vom Ex-Partner „mindestens“ verbal misbraucht …) vor. Nette Männer fallen da sofort drauf rein, haben Mitleid und meinen da ein leichtes „Opfer“ vor sich zu haben. Statt davonzulaufen, wird man hier in eine Falle gelockt!

            Das mit der weißen Kleidung werde ich mal beobachten – vielleicht ist da was dran!

            Viele Grüße,
            Ihr Dr. K

  8. Alleinerziehende Mama sagt:

    Hallo,
    ich finde es tragisch wie Sie hier verallgemeinern. Ich bin fast 30 und alleinerziehende Mutter von einem wunderbaren kleinen Sohn. Ich habe mich von dem Vater meines Sohnes getrennt nachdem ich 1,5 Jahre unter psychischen Terror gelebt habe. Alles hat angefangen mit dem positiven Schwangerschaftstest und von da an ging es nur noch Berg ab. Ja, das Kind haben wir uns beide gewünscht. Nein ich habe die Schwangerschaft nicht aufgezwungen. Ich arbeite und verdiene sehr gut, so gut, dass ich auf die Unterhaltszahlung verzichtet habe. Ich werde jetzt noch Monaten nach der Trennung terrorisiert von dem Mann. Was hätte ich Ihrer Meinung nach machen müssen? Einen Hellseher vor der Schwangerschaft fragen ob er wirklich ein guter Mann ist oder bleiben wird oder warten bis er mich und/oder mein Sohn blau und grün schlägt? Wäre ich dann in Ihren Augen wertvoller? Ich würde mich an Ihrer Stelle wirklich schämen solche allgemeinen Aussagen zu machen und Sie schimpfen sich auch noch Dr..Bravo!

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      Liebe „Alleinerziehende Mama“,

      „Was hätte ich Ihrer Meinung nach machen müssen?“ Ich finde, das hätten Sie aus meinem Artikel selbst erschließen können. Fragen Sie sich doch selbst: WER hat sich für ein Kind mit einem Mann entschieden, der Sie „jetzt noch Monaten nach der Trennung terrorisiert“ und mit dem Sie „1,5 Jahre unter psychischen Terror gelebt“ haben? Genau: SIE waren das!

      Und braucht man wirklich einen Hellseher, der einem dabei helfen muss, einen Partner auszuwählen mit dem man sich auf so eine große Sache wie ein Kind einlässt? Wirklich? Einen HELLSEHER? Natürlich ist es möglich, dass Ihr Ex unter schweren psychischen Störungen leidet, die er geschickt vor Ihnen verborgen hat, bis dann die Sache mit dem Kind losging. Damit wären Sie völlig schuldfrei und einfach nur arm dran. Da solche Fälle jedoch sehr selten sind, müssen wir uns die weitaus wahrscheinlichere Möglichkeit ansehen: SIE haben sich einen Mann als Partner und Vater für Ihr Kind ausgesucht, von dem Sie inzwischen vermuten, dass er Sie „und/oder mein Sohn blau und grün“ schlagen könnte. Höchstwahrscheinlich hat es schon weit vor der Schwangerschaft eine ganze Reihe von Anzeichen (WARNzeichen!) gegeben, aus denen Sie selbst, ganz ohne Hilfe von Psychologen oder Hellsehern, Schlüsse auf die Partnerschaft und die Qualitäten dieses Mannes als zukünftiger Vater hätten ziehen können.

      „Wäre ich dann in Ihren Augen wertvoller?“ Hätten Sie Ihre Hausaufgaben gemacht, dann wären Sie eine wertvollere Person. Aber aus Ihrem letzten Satz entnehme ich einfach mal, dass dem nicht so ist. Denn nicht ICH muss mich für ein paar völlig logische und fundierte Schlüsse schämen, sondern SIE, die scheinbar nicht merkt, wenn sie sich zu einem Kind mit einem Vollpsycho entscheidet und dann meint, nur jemand wie ein Hellseher hätte dies auch merken können.

      Im besten Fall (für Ihr Kind und für Sie als Person) hatten Sie einfach nur Pech und einen Mann mit schweren psychologischen Problemen, die er vor Ihnen verbergen konnte, als Vater gewählt. Das würde mir dann natürlich sehr Leid tun. Im wahrscheinlicheren Fall, haben Sie sich kaum Gedanken darüber gemacht, ob dieser Typ überhaupt Beziehungs- und vor allem Vatermaterial sein könnte. Sie haben die vielen kleinen Warnzeichen übersehen und vor lauter Kinderwunsch ein paar Augen zugedrückt und gehofft, dass es schon irgendwie klappen wird.

      In beiden Fällen sitzen Sie jetzt mit allen Schwierigkeiten einer alleinerziehenden Frau da und sind daher immer noch nur eingeschränkt (wenn überhaupt) als Partnerin für einen Mann zu empfehlen.

      Gruß,
      Dr. K

      • Alleinerziehende Mama sagt:

        Ganz „tolle“ Antwort…Hellseher war natürlich sarkastisch und ironisch gemeint, in keinster Weise ernst, aber das sehen Sie genauso wenig ein, wie Sie auch einsehen, dass Ihre Meinung zum Thema total daneben und beleidigend ist. Beim nächsten Partner werde ich den Mann zu einem psychiatrichen Test schicken bevor ich eine Beziehung eingehe (Achtung erneut Ironie). Nein es gab keine Anzeichen, es gab nicht mal ernsthafte Streitigkeiten vor dem positiven Test. Oder ist jetzt „zu perfekt“ auch als auffällig einzusehen. Ja es gab Streit, als es noch früh genug war abzutreiben, aber wenn Sie das als Lösung sehen, würde ich Ihnen empfehlen Ihren Doktortitel abzugeben und sich einen anderen Beruf aufzusuchen. Kurz vor der Trennung hat er mir gesagt, dass er das Kind wollte, damit ich Unterhalt zahlen darf und darauf arbeitet er hin, immernoch. Dating und Beziehungscoach – das ich nicht lache, was wollen Sie Ihren Kunden denn mit Ihrer Einstellung beibringen? So als ob ein Arzt anstatt Paracetamol für Fieber zu verschreiben, den Patienten direkt zum Bestattungsunternehmen schickt. Gruß.

        • Alleinerziehende Mama sagt:

          Ich kann sicherlich nicht so diplomatisch sein, wie Marko unten, das ist definitiv mein Fehler, ich denke jedoch Sie verdienen es auch nicht wirklich, dass ich mir die Mühe mache. Zudem sind Sie eindeutig nicht neutral…alleinerziehende Mutter = wertlos für immer und ewig, alleinerziehender Vater = klopf auf die Schulter. Ach diese möchte-gern Drs. und Experten. Haben Sie über ein Train the Trainer Seminar nachgedacht ;-)

          „„Ein alleinerziehender Vater, der sich von seiner Frau getrennt hat, offensichtlich somit wohl auch eine falsche Partnerwahl getroffen hat und es immer wieder tun wird ;o)“ Wie oben schon geschrieben, würde ich das ein bisschen vorsichtiger formulieren. Für Sie ist jedoch schon etwas in die richtige Richtung gegangen, denn wir haben hier eine Konversation zum Thema gehabt, was Sie in dieser Hinsicht zum Denken und Reflektieren über sich selbst angeregt hat – d.h. Sie werden spätestens jetzt eine erneute Partnerwahl schon mit anderen Augen betrachten und anders angehen … und das ist super! Vor allem für Ihr Kind, dem es allein dadurch besser ergehen wird! :-)“

        • Dr. Jochen Konrad sagt:

          Liebe „Alleinerziehende Mama“,

          statt sich so beleidigt aufzuführen, wäre es doch mal angebracht, ein bisschen neutraler über das Thema nachzudenken. Mein Artikel führt folgende Punkte ein bisschen aus:

          1. Alleinerziehende Frauen haben höchstwahrscheinlich nicht gut genug hingeschaut und sich einen schlechten Partner zum Kinderkriegen ausgesucht, und weil sich menschliches Verhalten meistens nicht ändert, sondern wiederholt, wird das auch immer wieder passieren, d.h. es ist nicht klug eine derartige Person als Partnerin zu wählen.

          2. Kinder komplizieren das Leben einer alleinerziehenden Mutter ungemein und lassen weniger Platz für einen neuen Partner, was eine Beziehung zu so einer Frau einfach schwieriger bis unmöglich macht.

          Daher die Schlussfolgerung: Finger weg und lieber eine kinderlose Singlefrau suchen, die schon bewiesen hat, dass sie in Sachen Partnerwahl keinen Blödsinn anstellt.

          Da kommen Sie aber daher und fühlen sich beleidigt. Wirklich? Dabei trifft mindestens Punkt 2 logischerweise und völlig unabhängig von Ihrer individuellen Situation auf Sie zu! Das ist LOGISCH und daher auch nicht meine persönliche Meinung. Wir könnten uns höchstens ein bisschen darüber unterhalten, dass es oft sehr schwer ist, zu erkennen, ob man da einen Psycho im Haus hat, denn ich weiß, dass diese sich sehr gut verstellen können – bis es zu spät ist. Vielleicht war das ja bei Ihnen der Fall, aber vielleicht haben Sie auch nicht gut genug hingeschaut.

          „Zudem sind Sie eindeutig nicht neutral…alleinerziehende Mutter = wertlos für immer und ewig, alleinerziehender Vater = klopf auf die Schulter“ Nö, erstens steht so etwas nirgends geschrieben, das haben Sie sich ausgedacht. Und es ist eben so wie bei dem alten Spruch: „Es schallt aus dem Wald wie man in ihn hinein ruft!“ In dem Kommentar auf den Sie anspielen, beleidigt mich Marko nur ein kleines bisschen – und auch vorsichtig. Drum kriegt er auch nur eine kleine verbale Retour – übrigens auch weil sich Marko richtig Gedanken gemacht hat und nur durch die Blume jammert. Sie jedoch wollen mir gleich meinen Doktortitel aberkennen und schaffen es nicht, von einem „meh meh meh, der ist gemein, schnief schnief“ wegzukommen.

          Wenn wir nämlich den Kommentar von Marko genau anschauen, dann steht dort (umformuliert): „Holy Shit, wenn Ihre Behauptung wahr ist, was bedeutet das denn dann für mich und mein Leben?!“, und das fragt Marko dann auch nach – obwohl ihm mein Text auch nicht gefallen hat. Marko hat zumindest angefangen nachzudenken und DAS ist wichtig und richtig. SIE jedoch sind wie ein kleines Kind, das heulend auf dem Boden hockt und jammert, dass der Textschreiber Sie irgendwie persönlich beleidigt hat. „Meh meh, der hat seinen Doktortitel nicht verdient, der soll mal lernen, etwas zu schreiben, was mir gefällt, meh meh, der ist zu Männern netter, obwohl ich mich scheiße aufführe und ihn persönlich beleidige, schnief, der hat eine unangenehme Einstellung und sagt die Wahrheit einfach ganz klar, ohne auf meine Gefühle zu achten …“

          Merken Sie den Unterschied zwischen Ihnen und Marko? Der eine denkt nach, die andere suhlt sich im Selbstmitleid und nutzt ihr Gehirn nur zum Jammern und Ablenken vom Thema. Markos Kind hat GENAU DADURCH einen Vorteil, denn sein Vater hat gezeigt, dass er nachdenken kann. Ihr Kind hat eine jammernde Mutter, die andere lieber persönlich angreift und vor unangenehmen Wahrheiten die Augen verschließt. Das wird Ihr Kind von Ihnen lernen.

          So, und bevor Sie jetzt wieder zur Tastatur greifen und mich weiter versuchen zu beleidigen (klappt nicht, denn ich hab in den letzten Jahren schon so ziemlich alles gehört und habe ja sowieso recht), lehnen Sie sich mal zurück und denken Sie nach. Natürlich ist Ihre Situation schwer, aber auch hier ist Nachdenken besser (für Sie und Ihr Kind) als jammern und beleidigen. Ziel ist, sich fürs Leben zu verbessern und nicht darin, im Internet irgendwelche Leute zu beleidigen. ;-)

          Beste Grüße,
          Dr. K

          • Alleinerziehende Mama sagt:

            Lieber Herr K.,
            ich jammere nicht und ich empfinde mein Kind auch nicht als Hinderniss, es hat mein Leben auch nicht schwieriger gemacht sondern schöner. Es hat mein Leben bereichert. Der einzige, der mein Leben schwieriger gemacht hat ist ein Mann, der dieses Kind als Finanzierungsmöglichkeit sieht. Es geht mir auch nicht darum ob Sie mich beleidigen,können Sie gerne weiter tun, es gibt inzwischen, dank des Mannes, wenig was ich nicht gehört habe. Es geht darum, dass Sie alle alleinerziehende Mütter (!) beleidigen und in demselben Topf schmeissen. Nein, Sie verdienen den Doktortitel nicht, genau aus dem Grund weil Sie eben trotz Doktorarbeit (ich habe auch zwei davon, also weiß ich was für Arbeit dahinter steckt) nicht von dem Niveau eines Bauerns wegkommen. Und das in Ihren Ratschlägen, denn ich benehme mich jetzt auch so, weil Bauer eben nur Bauer versteht, wenn Sie auf dem Niveau eines Doktors geschrieben hätten, würden wir hier auf eine ganz andere Ebene sprechen. Um mein Beispiel mit dem Arzt weiterzuführen, der Arzt macht ein Zeichen in seiner Praxis, dass er nur Männer behandelt, da Frauen sowieso nichts Wert sind. Übrigens ein Single, ist Single aus denselben Gründen wie ein/e Alleinerziehende/r, spricht da sind plötzlich alle die Momentan keine Beziehung haben wertlos. Und, die Frau hat dieses Kind nicht alleine gemacht, spricht der Ex-Mann einer jetzt alleinerziehenden Frau hat genauso schlechte Entscheidungen gemacht, er hätte auch sehen müssen, dass diese eine „Zicke“ ist, und wäre somit genauso ungeeingnet für eine weitere Beziehung. Sie sehen es gibt genauso Männer, wie auch Frauen, die ungeeignet für eine Beziehung wären, allerdings nur weil eine Beziehung ncht funktioniert hat, heißt es nicht, dass eine andere Konstellation genauso schlecht wäre und vor allem es geht nicht nur um Frauen alleine! „Ziel, ist sich zu verbessern“- was soll ich noch verbessern, wenn ich sowieso als Frau total wertlos und hoffnungslos bin – Sie wiedersprechen sich, Herr K. „Sie haben sowieso recht“ – das ist gerade Ihr Problem, Sie wollen nicht einsehen, dass ich nur Sch*** geschrieben haben,man kann hier Wochenlang schreiben, Sie werden eh nicht einsehen dass Ihre perfekte Meinung daneben liegt. Gruß

          • Dr. Jochen Konrad sagt:

            Liebe „Alleinerziehende Mama“,

            so langsam schreiben Sie sich um Kopf und Kragen. Sie „haben“ also zwei Doktorarbeiten? Was soll das überhaupt heißen? Hätten Sie überhaupt (!) irgendetwas (!) studiert, so würden Sie sich allein schon vom Deutschen her auf einem völlig anderen Niveau befinden. Sie hätten (und das ist viel wichtiger) auch den Inhalt meines Artikels und meiner Kommentare (besser) verstanden, würden die Fähigkeit zur Diskussion und Reflexion beweisen, kämen nicht mit Beleidigungen und inhaltlichem Blödsinn daher, usw. Daraus folgt: Sie lügen.

            Ich glaube auch nicht, dass es eine alleinerziehende Frau gibt, Ende 20, mit zwei (!) Doktortiteln, einem guten Job, der sie und ihr Kind gut versorgt usw., die überhaupt die Zeit und Muße besitzt, sich mit einem Datedoktor aus dem Internet so peinlich herumzufetzen. Sie lügen also höchstwahrscheinlich mit so ziemlich jedem Wort.

            Sie schaffen es ja noch nicht einmal, die Diskussion von sich selbst und Ihren Emotionen zu lösen. „Mi mi mi mi, Sie können mich beleidigen wie Sie wollen“, „… mein Kind ‚hat mein Leben auch nicht schwieriger gemacht sondern schöner'“ – das mit „schöner“ verstehe ich, das mit „nicht schwieriger“ ist totaler Bullshit. Vor allem gehören diese beiden Dinge nicht zusammen in einen Satz.

            Hoffentlich haben Sie das mit dem Kind auch nur erfunden, denn mit einer solchen Mutter wäre es für das arme Kind nur eine Horrorshow und kein Leben.

            Eieieiei,
            Dr. K

          • Alleinerziehende Mama sagt:

            Hallo Herr K.,
            nur weil ich nicht Deutsch bin und deswegen kein perfektes Deutsch besitze heißt es nicht, dass ich lüge. Sie haben keine validen Argumenten und versuchen es auf diesem Wege. Ja ich werde bald 30, ja ich habe 2 Doktortitel und ja ich sitze fest im Berufsleben und verdiene auch so, dass mein Leben nicht schwieriger geworden ist durch mein Kind. Wie ich gesagt habe, ich unterhalte mich auf diesem Niveau weil Bauer eben nur Bauer versteht und nicht aus einem anderen Grund, lesen Sie überhaupt was ich schreibe oder sind so egozentrisch veranlagt, dass Sie nicht lesen, weil Sie eben nicht die Kraft haben zuzugeben, dass Sie daneben liegen? Ach das Testosteron. Was peinlich ist, ist dass Sie keine Kraft besitzen einen Fehler zuzugeben und den Artikel umzuschreiben so dass es für alle beteiligten neutral bleibt. Sehen Sie, Sie sind der einzige hier mit mehmehmeh. Traurig.

          • Dr. Jochen Konrad sagt:

            Liebe „Alleinerziehende Mama“,

            na gut, nehmen wir mal an, Sie sind wirklich nicht Deutsch, dann bleibt immer noch Ihr völlig emotionales Gezeter, Ablenken vom Thema, alles persönlich auf sich Beziehen und am schlimmsten: Das völlige Unvermögen, Texte zu lesen und zu verstehen. Wie schon tausendmal geschrieben: Lesen Sie sich meinen Artikel und meine Kommentare durch, dann klappt es auch mit dem Verständnis.

            „ich unterhalte mich auf diesem Niveau weil Bauer eben nur Bauer versteht“ Glaube ich nicht. Sie schreiben hier schon von Anfang an egozentrisch, ungebildet, persönlich angreifend etc. … bisher ist mir noch kein Mensch mit einem Doktortitel auf so einem niedrigen Diskussionsniveau untergekommen. Sowohl inhaltlich als auch von der Art zu schreiben. Ich kenne auch kein Land, aus dem eine Frau mit zwei Doktortiteln kommen könnte, die sich derart auf allen Ebenen disqualifizieren würde – und das auch noch wiederholt, mit Tendenz nach unten.

            Wir unterhalten uns hier also nicht, um Ihre Worte zu benutzen, „Bauer zu Bauer“, sondern „Bäuerin zu (richtigem) Doktor“. Wobei ich hier schon peinlich finde, dass Sie „Bauer“ mit „ungebildet/dumm/ignorant/etc.“ gleichsetzen. Das zeugt auch nicht von sonderlicher Bildung.

            Die billigen Tricks benutzen SIE. Hier ein kleines Beispiel aus dem letzten Kommentar: „nur weil ich nicht Deutsch bin und deswegen kein perfektes Deutsch besitze heißt es nicht, dass ich lüge. Sie haben keine validen Argumenten und versuchen es auf diesem Wege“ Tja, hier lenken Sie ganz locker von der Tatsache ab, dass ich eine ganze Reihe an Argumenten gebracht habe, aus denen man schließen könnte dass Sie lügen. Was Sie hier absichtlich „übersehen“ ist meine Ausführung NACH dem, was ich zu Ihren Sprachkenntnissen geschrieben habe, nämlich, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass eine gebildete Person so dermaßen wenig neutral und unglaublich unlogisch diskutieren könnte.

            ICH habe wenigstens ein paar Argumente in meinem Artikel und meinen Kommentaren angebracht. Sie können scheinbar nur persönlich angreifen „egozentrisch“, „Bauer“, „Sie besitzen keine Kraft“, „das Testosteron“ usw. … vielleicht haben Sie ja ein bisschen zu viel RTL geschaut, aber SO funktioniert eben keine Diskussion.

            Zum Thema „egozentrisch“: Also ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie jeden Tag als hart arbeitende, alleinerziehende Mutter, überhaupt die paar Minuten frei haben, sich so peinlich im Internet herumzufetzen. Tun Sie aber. D.h. Sie nehmen hier Ihrem Kind wertvolle Zeit weg, die es mit seiner Mutter hätte verbringen können – aber die führt sich ja lieber ein bisschen scheisse im Internet auf.

            Egozentrisch 2: Ich verstehe auch nicht wie man als Alleinerziehende nicht sehen kann, dass das Kind einem potenziellen Partner viele Zugänge zu einer Partnerschaft verbaut. Egal wie hübsch, schlau, lieb, putzig, pflegeleicht usw. das Kind ist. D.h. SIE haben NULL Einfühlungsvermögen in einen möglichen Partner und können sich dessen Situation nicht vorstellen. Was wiederum zeigt, dass Sie eben auch meinen Artikel nicht verstehen KÖNNEN! Null Empathie. Reine Egozentrik. Sie sind also doppelt ungeeignet als Partnerin!

            Egozentrisch 3: „ich sitze fest im Berufsleben und verdiene auch so, dass mein Leben nicht schwieriger geworden ist durch mein Kind.“ Sie haben also keine komplexere Lebensplanung, keine zusätzliche Verantwortung, keine neuen Sorgen, kein Kind mit größeren und kleineren Krankheiten, keinen völlig neuen Terminplan, kein Koordinieren von Kinderterminen (Arztbesuchen, Kindergeburtstage usw.), kein Kind, das seine Mutter gerne oft sehen möchte? Egal wie gut Sie verdienen – kein Geld der Welt lässt Sie all diese Dinge so outsourcen, dass Sie davon nicht betroffen wären. D.h. Sie sind entweder eine schreckliche Mutter, die nur arbeitet und das Kind der Familie und Angestellten überlässt, oder Sie haben eben doch ein komplizierteres Leben, weil da eine kleine liebe Person in Ihrem Leben aufgetaucht ist. Ihr Leben ist also nicht leichter geworden. Gleich geblieben ist es auch nicht. D.h. es ist AUTOMATISCH schwieriger geworden. Das ist LOGISCH. Und ich verstehe auch nicht, wieso man das nicht einfach so zugeben kann? Kind? Klar ist das schwierig! (Was übrigens nicht ausschließt, dass es nicht gleichzeitig auch richtig toll ist!)

            Egozentrisch 4: Schonmal was von Projektion gehört? ( https://de.wikipedia.org/wiki/Projektion_(Psychologie) )

            Sie haben bisher immer noch kein einziges überzeugendes Argument gegen meinen Artikel anbringen können. Während ich Ihnen ständig durch Logik und Beispielen aus Ihrem eigenen Text belege, wie frech und dumm Sie sich aufführen, schaffen Sie nur persönliche Beleidigungen und „ich finde bei mir trifft nichts zu, was Sie schreiben – darum sollten Sie auch keinen Doktortitel haben“. WER ist also peinlich?

            Ich hoffe wirklich, dass Sie weder ein Kind noch einen Doktortitel haben – so eine Mutter wünsche ich niemandem. Und eine Bildung aus Ihrem wirren und beleidigendem Gezeter herauszulesen, fällt mir wirklich schwer. Spätestens bei der zweiten Doktorarbeit sollten Sie doch logisches Argumentieren gelernt haben – oder hat sich Ihr Doktorvater nur von rhetorischen Tricks reinlegen lassen?

            Eieieieiei,
            Dr. K

        • Alleinerziehende Mama sagt:

          Ach es macht einfach kein Sinn…Sie werden es niemals einsehen, dass Sie einen völlig deplazierten Text geschrieben haben und ich bin nicht die einzige die Ihnen das schreibt,aber anscheinend bin nicht ich diejenige, die die Kommentare nicht liest. Ich bin nicht für Ihren Unsinn verantwortlich, aber versuchen lohnt sich immer. Und Sie sprechen über Einfühlungsvermögen? Ich verbringe keine Sekunde im Internet während mein Kind wach ist, ich habe nicht mal ein Handy dabei und bin immer 100 % bei meinem Sohn, mal wieder daneben mit Ihren ach so schlauen Bemerkungen. Das passt alles aber nicht in Ihrem Bild über Frauen/Mütter. Nur weil Sie kein Land kennen, heißt es nicht dass es keins gibt..und es liegt keine 2000 Km entfernt…puh! mein 12-Semester Studium habe ich mit 24 abgeschlossen, gleichzeitig mit meiner ersten Doktorarbeit, 4 Jahre später kam die zweite. Nein Geld ist nicht alles,habe ich nie behauptet, ich bin immer da für mein Sohn und es fehlt ihm weder an Liebe, noch an Zuneigung, Halt, Erziehung, Verwöhnprogramm, Spaß usw. Er wird sogar noch gestillt. Ein voller Terminplan macht das Leben nicht schwerer, wenn es für ein Wesen ist, das man sich so sehr gewünscht hat aber das werden Sie nie verstehen eben wegen mehmehmeh und alle in demselben Topf geben. Sie sagen im Prinzip, dass das Leben schwerer ist, wenn man den ganzen Tag das machen darf was man mit aller Seele liebt. Es ist ein Privileg und nichts anderes. Etwas was man liebt ist nie schwer. Und ja ich kann auch anders schreiben, die Mühe lohnt sich nicht, auf einem höheren Niveau zu schreiben als den,den Sie in Ihrem Artikel und Kommentare benutzen. Das wie alles andere werden Sie aber auch nie begreifen.

          • Dr. Jochen Konrad sagt:

            Liebe „Alleinerziehende Mama“,

            „Ein voller Terminplan macht das Leben nicht schwerer, wenn es für ein Wesen ist, das man sich so sehr gewünscht hat“ … sehen Sie, und DA liegt Ihr Problem. Vielleicht ist das ja wirklich eine kulturelle/sprachliche Sache, aber ich glaube das geht bei Ihnen tiefer. Sie können nicht logisch denken. Sie schreiben rein emotional. Um Ihren Satz mal umzuformulieren: „Egal wie viel Arbeit ich habe, nehme ich diese gern auf mich, weil ich das für mein Kind mache, welches ich mir immer gewünscht habe, und sehr liebe.“ Das ist doch was Sie gerne ausdrücken wollen, nicht wahr? Sie aber formulieren das wie aus einer südamerikanischen Dramaserie geklaut – und auch noch so, als hätte ich irgendwo geschrieben, dass dies eine schlechte Sache wäre. Dabei ist das eine der wenigen Sachen für die man Sie sogar loben sollte.

            Schauen wir mal Ihren letzten Kommentar nach Formulierungen durch, die Sie als logikfrei und nahezu 100% emotional entlarven: „Ach es macht einfach kein Sinn“, „Sie werden es niemals einsehen“, „Ich bin nicht für Ihren Unsinn verantwortlich“, „Und Sie sprechen über Einfühlungsvermögen“, „…puh!“, „aber das werden Sie nie verstehen“, „Etwas was man liebt ist nie schwer.“, „Das wie alles andere werden Sie aber auch nie begreifen.“ … schade, dass es im Internet keine Türen gibt, die Sie dramatisch hinter sich zuhauen können. ;-)

            „Sie sagen im Prinzip, dass das Leben schwerer ist, wenn man den ganzen Tag das machen darf was man mit aller Seele liebt“ WO sage ich das denn? Das interpretieren SIE! Ich schreibe nur, dass ein Kind ein zusätzlicher Faktor im Leben einer Frau ist, der viel Zeit/Geld/Gedanken/usw. braucht. Diese Zeit/Geld/Gedanken/usw. kann (und darf) nicht für einen Partner genutzt werden. Also folgt LOGISCH, dass eine solche Frau weniger Zeit/Geld/Gedanken/usw. für einen Partner zur Verfügung hat. Das bedeutet, dass eine solche Frau ganz automatisch eine weniger gute Partnerin sein kann. Und das ist doch keine schlimme Sache. Sondern einfach nur eine Tatsache. Und das hat überhaupt nichts damit zu tun, ob die Frau ihr Kind liebt oder hasst, oder das Kümmern um das Kind mag oder nicht. Sie aber werfen alles in einen Topf: „Ich liebe mein Kind, also ist das überhaupt kein Problem und ich bin total gern für mein Kind da!“ Das hat aber NICHTS mit dem zu tun, was ich im Artikel und in meinen Kommentaren schreibe.

            „und ich bin nicht die einzige die Ihnen das schreibt“ … nur weil ein paar Gegenstimmen zum Artikel kommen, heißt ja nicht, dass daran etwas falsch wäre. Diesen Artikel haben inzwischen schon einige zehntausend Leute gelesen. Komischerweise kommen da nicht einmal zwanzig Gegenstimmen. Und wie bei Ihnen gesehen: Da kommt nur emotionales Geblubber, statt richtige Argumente. Ich habe noch niemanden gefunden, der mir hier schreibt: „Nein, Kinder machen das Leben einfacher und bringen den Vorteil, dass man wesentlich mehr Zeit mit einem neuen Partner verbringen kann! Seitdem das Kind da ist kann ich also sogar noch BESSER auf meinen neuen Partner eingehen“ Komisch, dass das keiner schreibt, oder?

            Vielleicht sollten Sie ja mal überlegen, wieso Sie den falschen Partner gewählt haben. Kann das vielleicht daran liegen, dass Sie vor lauter Studium und emotionalem Dramadenken einfach keinen Platz dafür hatten, einen PASSENDEN Partner auszuwählen? Und ist es nicht bezeichnend, dass der Partner, der anfangs so gut ausgesehen hat, sich „plötzlich“ in so ein Monster verwandelt hat, das Sie „1,5 Jahre terrorisiert hat“ und dass sie Angst haben müssen, dass Sie „und/oder Ihr Sohn gründ und blau geschlagen werden“? Meiner Erfahrung nach ist so etwas in den meisten Fällen KEIN Zufall. Sie haben hier (vielleicht unbewusst), so einen Vollidioten als Partner gewählt – und dieser Typ hat Sie (unter anderem) gewählt, weil er von Ihrer emotionalen und über-dramatischen Persönlichkeit angezogen wurde. Wie man aus all Ihren Kommentaren leicht erkennen kann, lieben Sie so ein emotionales Drama. Sie leben in unserer „Diskussion“ ja richtig auf und nehmen sich viel Zeit für lange Antworten. Vielleicht arbeiten Sie ja wirklich viel und brauchen so eine Art „Entertainment“, um mit dem ganzen Stress zwischen Kind und Arbeit nicht unterzugehen. Und ich spiele das gerne mit, denn meine Leser können hier viel interessantes Lesen und viel Lernen.

            Wenn wir Sie aber mal im Lichte meines Artikels betrachten, den Sie so kritisieren: Meinen männlichen Lesern, die mit dem Gedanken spielen, eine Alleinerziehende als Partnerin zu wählen, bieten Sie genau das abschreckende Beispiel, vor dem ich warne – wegen Kind und Arbeit zeitlich/gedanklich/emotional weniger verfügbar, und mit einer Persönlichkeit ausgestattet, die durch Unvermögen in Sachen Logik und Hang zum Drama, schon mindestens einmal bewiesen hat, dass sie in Sachen Auswahl des Lebenspartners schwere Fehler begeht. Das ist KEINE Person für eine feste Beziehung.

            Also, lieber Marko: Falls Sie das hier mitlesen und auf solche „alleinerziehende Mamas“ treffen, die Ihnen ähnliches Zeug auf ähnliche Art wie diese hier zeigt/erzählt, dann nichts wie auf und davon!

            Und tschüss,
            Dr. K

          • Camus sagt:

            Eine entlarvende Persönlichkeit diese „Alleinerziehende Mama“! Wenn diese Person kein Kommentare generierender Troll-Bot ist, dann lässt die Antwort generell vermuten, dass das mit den Doktortiteln und dem Stehen im Berufsleben lächerlich schlecht erstunken und erlogen ist. Die Art und Weise der zur Schau gestellten Unfähigkeit zur Selbstreflektion beweist, dass auch das angebliche „Terrorisieren“ erstunken und erlogen ist. Diese Art des Verweilens auf der Beziehungsebene ist ein mehr als deutlicher Indikator, dass „Mama“ in der „Beziehung“ (zu sicherlich schon unzähligen Sexualpartnern) nicht Opfer, sondern eindeutig Täterin war. Tja ein erwachsener Mensch weiß, dass zu einer Beziehung IMMER (!!!) 2 (in Worten: ZWEI!) gehören! Dass eine Seite zur Gänze unschuldig ist (und nichts anderes wird von „Mama“ in den psychotischen Schüben kund getan), ist in etwa so wahrscheinlich, dass sie noch jungfräulich ist. „Mama“ mag vielleicht eine gute Kollegin sein (so sie denn überhaupt Arbeit hat), oder vielleicht eine hinreichend gute Bekannte, aber eines wird sie für einen kinderlosen und halbwegs akzeptablen Mann niemals sein: eine gute Partnerin! Auf der Beziehungsebene zwischen Mann und Frau bist Du leider nicht nur menschlicher Müll, sondern sogar menschlicher toxischer Müll! …(zensiert)… Hast Du schon einmal was von der ominösen Kennenlernphase gehört? Nein? Man munkelt, dass diese dafür sorgt seinen (potentiellen Sexual-) Partner vernünftig kennenzulernen. …nun zumindest wenn man auf dem geistigen Stand von (zumindest) einer 13jährigen ist. …(zensiert) … für so ziemlich jeden Assi und sich damit als der noch größere Assi zu outen, befähigt einen weder für einen (oder gar zwei) Doktortitel, noch für eine Tätigkeit im Berufsleben und schon gar nicht für eine Partnerschaft. Welcher Kerl mit nur einem Fingerhut voll Stolz würde sich einer abgenutzten und psychotischen Versagerin hingeben, wenn auch nur minimalste Chancen auf eine tolle und kinderlose Powerfrau oder ein glückliches Single-Leben bestehen? PS: Es heißt „widersprechen“ und nicht „wiedersprechen“ …deutsch oder nicht deutsch…so viel zum Thema Bildung, Doktortitel oder Arbeit. Grüße ;-)

          • Dr. Jochen Konrad sagt:

            Lieber Camus,

            Ihre Antwort hat doch gar nicht so schlecht begonnen – wieso musste ich dann trotzdem mehrfach darin herumzensieren? Muss man sich so ausdrücken? Sie verstehen doch anscheinend genau worum es geht und hätten auch etwas zum Thema beizutragen – und disqualifizieren sich durch Wortwahl und Stammtischniveau.

            Schade,
            Dr. K

  9. Marko sagt:

    Sehr geehrter Herr Konrad,

    aus der Ferne betrachtet, mag ich adhoc dem ersten Bereich Ihres Beitrags zustimmen wie Sie ihn schildern: Jeder Partner sollte eine Partnerschaft nicht aufgrund eines Bauchgefühls beenden sondern zunächst eine Lösung / das Gespräch suchen.

    Was ich dann interessant finde, wie Sie von einem Einzelfall verallgemeinern: „Diese Frau, wie HUNDERTAUSENDE andere, hat sich aus einem unklaren Gefühl heraus von ihrem Partner getrennt.“
    Darf ich fragen, woher Sie diesen Wert haben oder handelt es sich eher um ein Gefühl?

    Ihre ganze Ausarbeitung steht und fällt mit dieser Aussage, dass sich eine (alleinerziehende) Frau, die sich getrennt hat, rein aus dem Bauchgefühl heraus (sprich der Verallgemeinerung von einem Einzelfall).

    Dann würde ich gerne etwas weiter gehen. Sie schreiben: „Hat sie sich getrennt, dann aus oben genannten Gründen, oder weil der Mann einfach ein schlechter Partner war – d.h. die entsprechende Frau hat klare Fehler bei der Partnerwahl gemacht.“ Den ersten Punkt hatte ich bereits gerade in Frage gestellt. Zum zweiten Satz nach dem „ODER“:
    Im Grundsatz muss ich Ihnen Recht geben, dass die Frau eine schlechte Wahl getroffen hat. Was ich nicht unterstütze, dass lediglich die Frau in diesem Zusammenhang die alleinige Schuld hat. Auch der „Mann“ kann sich verändern: Arbeitslosigkeit, Kind, INteresse an anderen Frauen, … Das ein Mensch (egal welchen Geschlechts) all diese Aspekte überblicken kann in einer Beziehung, mag in der Theorie richtig sein. In der Praxis ergibt es sich meistens anders.

    Sie schreiben dann noch weiter „D.h. in der Zukunft wird sie sich höchstwahrscheinlich genauso verhalten.“ Spätestens da wird es für mich interessant. Ich hoffe für alle Männer, die ein wenig Selbstwertgefühl haben, dass es NICHT der Fall ist ;o). Denn Ihr Kontext sagt klar: Eine alleinerziehende Frau, die mich mich als potentiellen Partner ausgesucht hat, trifft aufgrund ihrer Analyse ja eine schlechte Partnerwahl.

    Ich könnte hier nur stundenlang so weiterschreiben zB dass Sie auch unterstellen, dass „Mann“ die Vaterrolle nicht bekommen kann. Es gibt genug Fälle, wo die Kinder keinen Kontakt zum Vater haben wollen / möchten. Ja, man wird dann nicht „Papi“ genannt, aber ist so etwas wie ein väterlicher Freund.

    Komme ich wieder zu dem Anfang zurück.
    In Ihrer Ausarbeitung verallgemeinern Sie sehr stark und ziehen Schlüsse die bei einem ersten Blick (diplomatisch ausgedrückt) sehr viele Fragen aufweisen. Daher drängt sich mir die Frage auf, ob der von Ihnen geschilderte einleitende Fall, an dem alles hängt, wirklich so stattgefunden hat.
    Ist es wirklich so, dass, wie in Ihrer Geschichte beschrieben, eine Frau sich aufgrund eines „Bauchgefühls“ getrennt hat?
    Haben Sie die Information von Ihr direkt?
    Als Vertrauensperson?

    Meine Vermutung ist, dass nicht.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie Ihre Schlussfolgerungen besser belegen, dann bin ich gerne bereit mich gedanklich mit Ihren Punkten auseinanderzusetzen ;o).

    So lange werde ich mich an Literatur erfreuen, die sich mit dem Thema Wertschätzung beschäftigt.
    Seien Sie mir bitte nicht böse, wenn ich Wikipedia kurz zitiere, ich musste nur gerade herzhaft dabei lachen als ich es gefunden habe: „Selbstwert haben öfter eine wertschätzende Haltung anderen gegenüber, werden öfter von anderen wertgeschätzt, wohingegen Personen die zum aktiven Mobbing neigen, häufig ein eher geringes Selbstvertrauen damit kompensieren.“

    MfG,
    Ein alleinerziehender Vater, der sich von seiner Frau getrennt hat, offensichtlich somit wohl auch eine falsche Partnerwahl getroffen hat und es immer wieder tun wird ;o)

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      Lieber Marko,

      na das freut mich aber – so ein langer Kommentar mit konkreten Fragen und Anliegen und gar nicht so schlechter Kritik. Das mag ich sehr! Vielen Dank schonmal gleich hier!

      Dann legen wir mal los:

      „Jeder Partner sollte eine Partnerschaft nicht aufgrund eines Bauchgefühls beenden sondern zunächst eine Lösung / das Gespräch suchen.“ Das wäre natürlich eine ganz tolle Sache, aber leider passiert das jedoch viel zu selten.

      „Was ich dann interessant finde, wie Sie von einem Einzelfall verallgemeinern: „Diese Frau, wie HUNDERTAUSENDE andere, hat sich aus einem unklaren Gefühl heraus von ihrem Partner getrennt.“
      Darf ich fragen, woher Sie diesen Wert haben oder handelt es sich eher um ein Gefühl?“ Das ist ein Erfahrungswert aus mehr als 10 Jahren Praxis als Beziehungscoach, wissenschaftlicher Lektüre usw. … da ich schon einige hundert solche Fälle in meiner Praxis in allen möglichen Spielarten miterleben durfte und dann einfach mal davon ausgehe, dass sich nicht alle gleichartigen Fälle nur bei mir und meinen Klientinnen abspielen, ist die Zahl 100.000 sogar richtig vorsichtig extrapoliert. ;-)

      Weil ich immer wieder auf den Vorwurf „man darf nicht verallgemeinern“ treffe, eine kleine Randbemerkung: Verallgemeinern darf man. Selbstverständlich unterscheiden sich Menschen durch die persönliche Biografie, Charaktereigenschaften usw., aber zu einer ganz gehörigen Portion verhalten sich Menschen doch ziemlich nah an Statistiken und zeigen ganz deutliche Muster die sowohl kultur- als auch biologiebedingt sind. Je mehr ein Mensch auf einem Gebiet arbeitet, wissenschaftlich forscht, Erfahrungen sammelt und sich mit Fachliteratur beschäftigt, umso eher darf dieser dann auch verallgemeinern. D.h. in Sachen Männer und Frauen darf ich verallgemeinern. Der Vorwurf, ich hätte falsch verallgemeinert oder das wäre grundsätzlich unzulässig kommt daher nur von Leuten, die es lieber hätten, dass sie selbst unglaublich individuell und nicht-verallgemeinbar sind, bzw. Leuten, die ich auf die eine oder andere Art in meinen Beiträgen mit einer Verallgemeinerung haargenau „erwischt“ habe.

      Sie schreiben weiter: „Was ich nicht unterstütze, dass lediglich die Frau in diesem Zusammenhang die alleinige Schuld hat. Auch der „Mann“ kann sich verändern: …“ Steht auch nirgends im Text und ist natürlich logisch. Aber da darf ich Sie auf die Überschrift des Artikels verweisen.

      „Ihre ganze Ausarbeitung steht und fällt mit dieser Aussage, dass sich eine (alleinerziehende) Frau, die sich getrennt hat, rein aus dem Bauchgefühl heraus (sprich der Verallgemeinerung von einem Einzelfall).“ Das ist sachlich falsch. Der AUFHÄNGER war die Geschichte einer Frau, die sich aus diesen Gründen getrennt hat – weiter sollte aber im Artikel erkennbar sein, dass jede alleinerziehende Frau (mit Ausnahme einer Witwe oder Frauen in ähnlichen Situationen) so wie im Text beschrieben zu betrachten ist.

      „Sie schreiben dann noch weiter „D.h. in der Zukunft wird sie sich höchstwahrscheinlich genauso verhalten.“ Spätestens da wird es für mich interessant. Ich hoffe für alle Männer, die ein wenig Selbstwertgefühl haben, dass es NICHT der Fall ist ;o). Denn Ihr Kontext sagt klar: Eine alleinerziehende Frau, die mich mich als potentiellen Partner ausgesucht hat, trifft aufgrund ihrer Analyse ja eine schlechte Partnerwahl.“ Das finde ich super – denn das ist exakt logisch und wirft einen ganz tollen Punkt auf, den ich so selbst gar nicht bemerkt habe. Wird man von einer alleinerziehenden Frau als Partner ausgesucht, sollte man sich Gedanken um sich selbst machen! Ihr Punkt ist also sehr richtig … nur würde ich das ein bisschen vorsichtiger beschreiben. Vielleicht so: „Da wir aus Erfahrung wissen, dass der Großteil der Menschen nicht oder nur sehr eingeschränkt aus seinen Fehlern lernt, können wir erwarten, dass alleinerziehende Frauen, wie im Artikel beschrieben, die gleiche „schlechte/falsche/unbedachte/rein emotionale/kurzsichtige/usw. Partnerwahl treffen wird. Werde also ICH als Mann von so einer Frau gewählt, MUSS ich überlegen, ob bei mir vielleicht potenzielle Beziehungsprobleme vorprogrammiert sind – UND diese gilt es zu identifizieren und daran zu arbeiten.“ Klasse Beobachtung!!

      „Ich könnte hier nur stundenlang so weiterschreiben zB dass Sie auch unterstellen, dass „Mann“ die Vaterrolle nicht bekommen kann. Es gibt genug Fälle, wo die Kinder keinen Kontakt zum Vater haben wollen / möchten.“ Natürlich gibt es derartige Fälle, aber wenn ein Kind keinen Kontakt zum Vater haben möchte, dann hat dieser Vater wohl so richtig viel falsch gemacht. Wenn wir wieder einmal Kinder ausschließen, bei denen von Geburt an Bindungsschwierigkeiten oder andere psychologische Probleme vorliegen, die eine Vater-Kind-Bindung grundsätzlich verhindern (und das sind die allerwenigsten), dann darf man hier den Eltern oder dem Vater ein Versagen bei der Kindererziehung attestieren.

      „Ja, man wird dann nicht „Papi“ genannt, aber ist so etwas wie ein väterlicher Freund.“ Hier müssen wir genau hinschauen. Passiert dies dem leiblichen Vater, dann darf man diesen in die Kategorie „Versagen bei der Kindererziehung“ einordnen. Passiert dies als neuer Mann im Leben eines Kindes, nachdem der leibliche Vater von der Mutter „entfernt“ wurde, dann ist das eine logische Konsequenz aus dem, was ich in meinem Artikel beschreibe. „Väterlicher Freund“ ist eine ganz üble Sache – und für das Kind eine Notlösung, entstanden aus dem Versagen/Fehlverhalten/usw. der Mutter. Ein Kind braucht nur dann einen „väterlichen Freund“, wenn kein Vater vorhanden ist, oder der Vater seine Rolle nicht erfüllt (aus welchen Gründen auch immer).

      „Daher drängt sich mir die Frage auf, ob der von Ihnen geschilderte einleitende Fall, an dem alles hängt, wirklich so stattgefunden hat.
      Ist es wirklich so, dass, wie in Ihrer Geschichte beschrieben, eine Frau sich aufgrund eines „Bauchgefühls“ getrennt hat? Haben Sie die Information von Ihr direkt? Als Vertrauensperson?“ Ja, hab ich. Aber das ist leider nicht der Punkt, der hier wichtig ist. Sie verblenden sich hier selbst den unvoreingenommenen Blick auf die Sache selbst. Denn selbst wenn die anfängliche Geschichte von mir frei erfunden wäre, würde es an den Wahrheiten und logischen Ableitungen im Artikel nicht rütteln. Spielen Sie doch einfach noch ein paarmal meine Schlussfolgerungen durch, vielleicht kommen Sie dann auf die gleichen Schlüsse. Und lassen Sie sich nicht von Ihren eigenen Ablenkungsversuchen blenden, vonwegen „man darf nicht verallgemeinern“, „das stimmt nur, wenn das Anfangsbeispiel so auch stattgefunden hat“, „der schreibt nur aus nem Bauchgefühl heraus“ usw. Das soll übrigens auch kein (insbesondere persönlicher) Angriff sein, sondern ist ganz neutral gemeint. Wenn Sie nämlich ein bisschen in den Kommentaren stöbern, finden Sie eine endlose Reihe an Kommentaren, die auf genau diese Art argumentieren.

      Womit wir bei Ihrem Zitat aus Wikipedia gelandet wären: Mein Artikel ist Ihnen also doch ganz schön unter die Haut gegangen, denn einem persönlichen Angriff auf mich konnten Sie doch nicht widerstehen. Ich finde es übrigens ein bisschen gefährlich von „jemand schreibt einen Artikel zum Thema – ‚Alleinerziehnde Frauen sollte man als Partnerin aus vielen guten Gründen meiden'“ ein „aktives Mobbing“ herauszulesen.

      „Ein alleinerziehender Vater, der sich von seiner Frau getrennt hat, offensichtlich somit wohl auch eine falsche Partnerwahl getroffen hat und es immer wieder tun wird ;o)“ Wie oben schon geschrieben, würde ich das ein bisschen vorsichtiger formulieren. Für Sie ist jedoch schon etwas in die richtige Richtung gegangen, denn wir haben hier eine Konversation zum Thema gehabt, was Sie in dieser Hinsicht zum Denken und Reflektieren über sich selbst angeregt hat – d.h. Sie werden spätestens jetzt eine erneute Partnerwahl schon mit anderen Augen betrachten und anders angehen … und das ist super! Vor allem für Ihr Kind, dem es allein dadurch besser ergehen wird! :-)

      Viele Grüße,
      Ihr Dr. K

  10. Ein Mann sagt:

    Alleinerziehende haben versagt und bekommen daher auch nur Versager!

    Kein Mann mit Selbstachtung geht eine Bindung mit einer Alleinerziehenden ein. Ich gehe auch keine Geschäfte mit Privatinsolventen ein die mir aber immer erzählen, ihr ach so böser Partner hätte sie im Stich gelassen und wäre mit dem Geld verschwunden.

    Das interessiert mich alles nicht! Es ist immer derselbe Schlag von Mensch mit unterschiedlichen Geschichten und Phantasien.

    • Annette sagt:

      Oje, so schlechte Erfahrungen gemacht, das ist übel – und schockiert …zB mich. Anfang 40, mit selbst gekauftem Haus nebst Garten in bester Wohngegend, dazu Hund, Kind und dennoch entspanntem Dasein. Völlig schuldenfrei. Hier habe zunächst *ich* keinen Bedarf, einen Mann ins gemachte Nest zu nehmen und mit durchzuführen.. und nun, wo bleibt dieser Aspekt? Ich bin gerade dabei, mir selbst zu erlauben, Anspruch zu haben, statt glücklich zu sein, sobald jemand Interesse zeigt. Das waren nämlich Männer, die nicht sonderlich männlich sind, erschreckend unselbständig und anhänglich. Nein, dinglich bescheidener werde ich mich noch künstlich machen, um einfacher einen *männlichen* Mann kennenzulernen

  11. Max v. Theben sagt:

    Lieber Herr Dr. Konrad,

    nun befinde ich mich nahezu in einer ähnlichen Situation. Eine damalige Jugendliebe mit der ich nach 15 Jahren wieder seit einem Jahr in Kontakt stehe. Mehrere Treffen wurden avisiert, es kam auf beiden Seiten zu diversen Behinderungen, die diese Treffen nicht zuließen. Nun sollte ein Treffen auf einem Weihnachtsmarkt stattfinden, welches auch voraussichtlich geklappt hätte. Nun schrieb sie, dass sie schwanger sei, bereits im 3. Monat. Der Vater ist ein aggressiver Afrikaner, der ihr bereits zu Beginn der SS fremdgegangen ist, sie finanziell ausbeutet und mit der die zukünftige Kindesmutter eine Fernbeziehung führt. Jetzt trägt sie das Kind aus und ich habe keine Ahnung, ob ich diesen Weg überhaupt noch gehen soll. Ich befinde mich im besten Alter, bin finanziell unabhängig und lerne auch so genügend andere Frauen kennen, jedoch stand sie an erster Stelle, rein gefühlstechnisch.
    Welchen Rat würden Sie mir empfehlen?

    Beste Grüße!

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      Lieber Herr v. Theben,

      Sie können sich ja sicherlich denken, wie mein Rat ausfallen muss: Laufen Sie so schnell wie möglich von dieser Frau davon und sehen Sie sich nicht einmal mehr um!

      In Sachen „ist schwanger“: Einfach nochmal den Artikel durchlesen, da steht schon alles drin.

      In Sachen „Vater ist aggressiver Afrikaner“: Diese Frau scheint ja ziemlich „gute“ Instinkte in Sachen Partner zu haben – meinen Sie, dass Sie auch in diese Kategorie Partner fallen werden und vor allem: Wie würde Ihnen eine Partnerin gefallen, die derartige Partner für sich wählt. UND die auch noch von solchen Männern schwanger wird!?

      In Sachen „finanziell ausbeuten“: Siehe das, was ich eben geschrieben habe – würde es Ihnen gefallen eine Partnerin zu haben, die sich finanziell ausbeuten lässt?

      Ich weiß schon, wie schwer es ist, solche Dinge neutral zu bewerten, wenn sich da das Herz eingeschaltet hat. Daher mein Tipp: Versuchen Sie mal einen Perspektivenwechsel und betrachten Sie sich selber wie ein Freund, der in einem ähnlichen Fall bei Ihnen Rat sucht: Was würden Sie diesem Freund raten? Wie würden Sie über diesen Freund denken, wenn er Ihren Rat nicht befolgt?

      Also, laufen Sie los – und denken Sie nicht einmal zurück. In Ihrer Lage können Sie eine ganz tolle Beziehung zu einer wirklich tollen Frau finden – und zwar mit einer gesunden Basis, auf der man gemeinsam etwas aufbauen kann!

      Viel Glück,
      Ihr Dr. K

    • Marie sagt:

      Um Himmels Willen!
      Selbst ich als alleinerziehende Mutter muss Ihnen, lieber Herr v. Theben, dringend von dieser Frau abraten. Selbstverständlich vertrete ich, konträr zu Herrn Konrad, durchaus die Meinung, dass man auch zu einer Alleinerziehenden eine schöne, gesunde Beziehung aufbauen kann. Je nach Reflexionsfähigkeit der Betroffenen. Aber Ihre Bekanntschaft scheint mir von diesem Punkt noch weit entfernt zu sein. Fragen Sie sich lieber, wieso Sie sich überhaupt zu ihr hingezogen fühlen, das kann sehr aufschlussreich sein.
      Beste Grüße für das neue Jahr,
      Marie

    • Ein Mann sagt:

      Abhauen!

      Lauf so schnell du kannst!

  12. Gwen sagt:

    Nö, is die Wahrheit das ich mich köstlich amüsiere. Schon allein Ihre Schlussfolgerungen auf meine Sätze, soviele Sachen die Sie da reininterpretieren. Alla Pipi Langstrumpf: „Ich mach die Welt, wie sie mir gefällt“. :)

    Im Übrigen hat unser Kind seinen Vater immer noch! Nur weil ich ihn rausgeschmissen habe ist er doch nicht tot! :) Unsere Elternbeziehung ist zu Ende ja, aber die Vater-Kind- Beziehung ist besser als zu Zeiten unserer Ehe.

    Nein ich fühle mich nicht erwischt, denn als ich noch Diskussionen mit dem Kindvater hatte, war ich noch nicht alleinerziehend. Also noch nicht der Typ Frau über den hier diskutiert wird ;)

    Wenn ich mein Kind nun als alleinerziehende Mama anschaue, sehe ich ein Kind das viel hinzugewonnen hat. Sein Lebensumfeld ist nicht mehr von Streit geprägt, nein es erlebt seine Eltern nun als Einheit. Es hat noch eine Oma, eine Stiefmama, eine Stiefschwester und einen Stiefpapa hinzugewonnen. Auch finanziell sind ich und der Papa gut aufgestellt, Kind fehlt es in dieser Hinsicht an nichts. Abgesehen vom Finanziellen bekommt es sehr viel Aufmerksamkeit, nun auch vom Vater, Vorher hat sich der Vater in dieser Sache nur auf mich verlassen.

    Wie ist es eigentlich wenn der Vater die Familie verlassen hat, weil ihm plötzlich bewusst wird das er sich das Leben mit Kind ganz anders vorgestellt hat?
    Bei Ihrer ausfühlichen Recherche zu diesem Thema haben Sie bestimmt auch festgestellt das es inzwischen auch viele alleinerziehende Väter gibt. Müssen sich Frauen vor diesen auch in Acht nehmen und schreiend davonlaufen?

    Bin schon gespannt was Sie nun in meinen langen Text alles reininterpretieren! Es bleibt für mich amüsant :) (Von Gelächter, so wie Sie es mir unterstellen, war niemals die Rede)

    Herzlich amüsante Grüsse,
    Gwen

    • Gwen sagt:

      „Lieber“ Herr Konrad,

      Warum wird eigentlich meine Antwort welche ich weiter unten gepostet habe, plötzlich hier rauf verschoben? Warum kann ich unten auf Ihren Kommentar nicht direkt antworten? Ist es Ihnen so zuträglicher?
      Schon klar, auch hierauf werde ich keine Antworten bekommen…. :)

      Sachlich habe ich etwas gebracht, wenn Sie es nicht verschoben hätten. Kann ich aber gerne nochmals:

      Hr. Konrad:sehen Sie – wenig Argumente und leicht stalkerische Züge (sonst hätten Sie ja nicht herausgefunden, wie gut mir meine Zigarren schmecken). ;-).
      Gwen: Ich weis einfach gerne mit wem ich es zu tun habe, so wie Chefs ihre zukünftigen Mitarbeiter googeln. Sind das dann auch stalkerische Züge? Ob Ihnen die Zigarren schmecken weis ich nicht, wahrscheindlich machen Sie das nur weil sie angeben wollen oder denken damit „cool“ auszusehen. Sagten zumindest meine Arbeitskollegen so, übrigends alles bodenständige Männer in „intakten“ Familien.

      Hr. Konrad: Keine Beziehung hingekriegt zu haben, in der kein Streit und ein kein gutes Elternhaus erlebt werden konnte, und dies dann mit einer Trennung zur Entspannung der Sache erledigt haben, ist KEINE Leistung. Ganz im Gegenteil. Es ist ein VERSAGEN!
      Gwen: Angemessene Lösungen für Probleme zu finden ist eine LEISTUNG, kein VERSAGEN. Wissen Sie, man entscheidet sich nicht plötzlich für eine Trennung. Ich habe Ihn rausgeschmissen, weil er schon dabei war sich mit einer anderen Frau eine neue Zukunft aufzubauen. Sie maßen Sich an über das Leben vieler Fauen, und ja auch Männer, zu reden und zu urteilen ohne eine Ahnung davon zu haben. Von Ihnen kommen nur immer wieder die selben Sachen: Keine Leistung, schämen sollte man sich, VERSAGEN, arme Kinder – schon allein durch das wird deutlich wie wenig sie sich wirklich mit Alleinerziehenden auseinandergesetzt haben.

      Hr. Konrad: Nur weil der Vater jetzt ein schlechtes Gewissen hat und „besser“ geworden ist, ist das auch keine Sache, über die man sich freuen sollte. „Abgesehen von dem Finanziellen bekommt es sehr viel Aufmerksamkeit“ – das ist ja auch ganz nett, aber immer noch schädlich für das Kind.
      Gwen: Ich habe nirgends geschrieben das der Vater ein schlechtes Gewissen hat. Muss er auch nicht haben. Warum darf man sich nicht freuen wenn etwas besser geworden ist? Wie bitte…Aufmerksamkeit ist nicht gut für ein Kind?!

      Hr. Konrad: Statt eine gut aufgestellte, gesunde Familie und gesundes Elternhaus zu erleben, muss das Kind jetzt viel komplizierten Mist mitmachen und erhält ganz klare Nachteile.
      Gwen: Wir sind alle zusammen eine sehr gut aufgestellte Familie und kompliziert ist es überhaupt nicht. Sie kennen sich nur nicht aus, darum denken Sie es wäre kompliziert, oder wollen mir einfach etwas unterstellen, weil Sie keine richtigen Argumente haben.

      Hr. Konrad: Und das Kind hat auch nicht „eine Oma, eine Stiefmama, eine Stiefschwester und einen Stiefpapa hinzugewonnen“, sondern einfach eine Reihe fremder Menschen ins Leben bekommen, die da nicht hingehören.
      Gwen: Wenn ich diese Aussage den Menschen zeige „welche da nicht hingehören“, würden die Sie in der Luft zerreissen.

      Hr. Konrad: Nett ist es, wenn man da Geschenke bekommt, Kuchen von der Oma und eine Spielgefährtin hat, aber das sind ja nur oberflächliche Dinge.
      Gwen: Was hat das mit alleinerziehenden Müttern zu tun, diese Dinge gibt es in ganz normalen Familien?! Warum ist das nur oberflächlich?

      Hr. Konrad: „Ich mach die Welt, wie sie mir gefällt“. Sie MÜSSEN so sein, weil Sie sonst den ganzen Tag mit einem schlechten Gewissen herumlaufen müssten. Wie schon gesagt: Sie leben in einem ständigen Zustand der Schadensbegrenzung, den Sie sich selbst hergestellt haben – und sämtliche Schwierigkeiten, die kleinen wie die großen, die Ihr Kind im Leben haben wird, müssen von jetzt an (weil Sie jetzt mit dem richtigen Blickwinkel ausgestattet wurden), von Ihnen besonders kritisch betrachtet werden: „Habe ich das meinem Kind angetan, weil ich ihm zusätzliche Komplikationen, Spannungen und andere Nachteile durch mein Verhalten aufgelastet habe?“
      Gwen: Man erkennt darin wie wenig Ahnung Sie doch haben! Laut Ihrer Aussage haben also Kinder aus „intakten“ Familien keine Probleme?! Auch dort gibt es Komplikationen, Spannungen und andere Nachteile durch das Verhalten der Eltern, die Gleichen wie in unserer Familie. Bilderbuchfamilien wie in Ihrer Vorstellung gibt es nicht. Das zu glauben ist realitätsfremd!

      Hr. Konrad: Auch wenn Sie gerne eine Frage beantwortet hätten, gibt’s da noch lang kein Recht darauf, das auch so geliefert zu bekommen. ;-)
      Gwen: Weil Sie keine Antwort haben :). Denn so goßartig haben Sie sich dann doch nicht mit dem Thema alleinerziehend auseinander gesetzt.

      Hr. Konrad: Interessant, dass Sie zu meiner langen Antwort sachlich nichts bringen – hab ich da vielleicht doch ein bisschen zu viel recht gehabt?
      Gwen: Nö, haben Sie nicht! :) Der Sachlichkeit wurde jetzt wohl Genüge getan.

      Gwen

      • Dr. Jochen Konrad sagt:

        „Liebe“ Gwen,

        „Der Sachlichkeit wurde jetzt wohl Genüge getan.“ Leider wurde es das nicht.Im Duden steht – unter anderem – unter „sachlich“:

        – nur von der Sache selbst, nicht von Gefühlen oder Vorurteilen bestimmt;
        – nur auf die Sache, auf den infrage stehenden Sachzusammenhang bezogen;
        – objektiv

        Überprüft man Ihren Kommentar (ganz besonders, wenn man Ihre vorherigen Kommentare kennt) nach diesen Kriterien, so versagen Sie eben ganz BESONDERS im Bereich Sachlichkeit.

        Wir diskutieren also nicht einmal andeutungsweise auf der gleichen Ebene. Ihre Antwort besteht leider nur aus subjektiven Anekdoten, Verdrehen meiner Aussagen, persönlichen Angriffen usw. Kann ich verstehen, weil ich (zum Glück) nicht in Ihren Schuhen stecke und daher auch kein Rechtfertigungsbedarf meinerseits besteht. Dies fügt jedoch NICHTS zu einer sachlichen Diskussion bei. (Hier nur ein Beispiel, wie Sie leider falsch interpretieren (müssen): https://de.wikipedia.org/wiki/Best%C3%A4tigungsfehler)

        Wie schon mehrfach geschrieben, bin ich Ihnen nicht böse und verstehe ganz gut, wieso Sie hier derartige Kommentare verfassen. Ihrem Kind jedoch hilft das nicht – ganz im Gegenteil. Daher biete ich Ihnen hier an, die Sache RICHTIG zu diskutieren. Nehmen wir mal den folgenden Ausschnitt aus Ihrem letzten Kommentar:

        „Hr. Konrad: Und das Kind hat auch nicht „eine Oma, eine Stiefmama, eine Stiefschwester und einen Stiefpapa hinzugewonnen“, sondern einfach eine Reihe fremder Menschen ins Leben bekommen, die da nicht hingehören.
        Gwen: Wenn ich diese Aussage den Menschen zeige „welche da nicht hingehören“, würden die Sie in der Luft zerreissen.“

        Eine ordentliche Antwort wäre gewesen: „Meiner persönlichen Erfahrung nach stimmt dies nicht. Außerdem haben die Psychologen Miller und Newton in Ihrem Artikel „XYZ“ (http://www.millernewton.com/xyz-artikel.html) dieses Jahr stichhaltig beweisen können, dass das Entfernen von Vätern und Hinzufügen von Stiefpersonen sich nicht oder sogar positiv auf die Kindesentwicklung auswirkt.“

        DANN hätte ich das überprüft und gesagt „Holy Shit, die Frau hat Recht!“ Und ich hätte mich entschuldigt, meinen Artikel gelöscht oder sachlich geändert.

        Überprüfen Sie doch mal all Ihre Antworten auf meinen Artikel oder meine Kommentare, wie nah Sie jeweils an dieser idealen Antwortsituation lagen – und versuchen Sie richtig (!) sachliche Argumente anzuführen.

        Das sollten Sie übrigens nicht, um „gegen“ mich zu gewinnen oder mir eins auszuwischen, oder um sich selber zu rechtfertigen. Nein, das sollten Sie für Ihr Kind tun! Denn es wird davon profitieren, wenn Mama die Gesamtsituation klar versteht UND wenn Mama lernt, toll zu argumentieren – etwas, was man nicht nur sofort abschauen und nachahmen kann, sondern was auch sehr nützlich im Alltagsleben ist.

        Worauf ich keine Lust habe, ist Artikel wie beispielsweise „Hilfe, Dr. Konrad, Mama ist ein Internettroll! Wie Kinder richtig lernen mit Trolleltern zu leben.“ schreiben zu müssen.

        Beste Grüße,
        Dr. K

        • Gwen sagt:

          „Lieber“ Hr. Konrad,
          Ihr Link „www.millernewton.com“ funktioniert nicht. Die Domäne gibt es garnicht.
          Nochmals betone ich: Der Vater ist nicht entsorgt oder entfernt!!
          Mit dem anderen Link kann man recht wenig anfangen. Wie können Sie mir unterstellen das ich nicht sachlich bin, wenn doch ihre Kommentare auch nur aus subjektiven Anekdoten, Verdrehen meiner Aussagen, persönlichen Angriffen usw. bestehen. Aus „amüsieren“ wird „Gelächter welches mir im Halse stecken bleiben soll“. Sie überschätzen sich in Ihrer eigenen „Sachlichkeit“ und „Argumentationsführung“.
          Auch keine Ahnung haben sie zu Internettrollen. Hier eine Erklärung: https://en.wikipedia.org/wiki/Internet_troll.
          Der Ausdruck passt irgendwie gut zu Ihnen, wie man vielleicht an den vielen „emotionalen Antworten“ sehen kann. Ich bin kein Internettroll, berichtigen Sie mich mit sachlichen (!) Argumenten, wenn Sie das können.
          Sicher mache ich auch Fehler beim Schreiben, aber um mich geht es hier nicht. Ich schreibe hier, weil die Leser Ihre Kommentare lesen sollen und sich so besser eine Meinung über Sie bilden können.
          Gwen

          • Dr. Jochen Konrad sagt:

            „Liebe“ Gwen,

            na da sehe ich aber schwarz für Ihr Kind – verfolgt man Ihre Kommentare hier auf dieser Seite, so bleibt einem leider nichts übrig, als daraus zu schließen, dass Sie (nach Ihrem eigenen Link zufolge) wirklich nur eine Mischung aus Trollkultur („Als Troll bezeichnet man im Netzjargon eine Person, die ihre Kommunikation im Internet auf Beiträge beschränkt, die auf emotionale Provokation anderer Gesprächsteilnehmer zielt. Dies erfolgt mit der Motivation, eine Reaktion der anderen Teilnehmer zu erreichen.“ Wikipedia zu „Troll (Netzkultur)“) und Rechtfertigung der eigenen Position hinbekommen.

            Ich hoffe, Sie haben meine Kommentare nur schludrig durchgelesen, denn die anderen Erklärungen, wieso Sie mein völlig (!) frei erfundenes Beispiel nicht als solches erkennen, lass da nichts Gutes vermuten. NATÜRLICH gibt es diese Domäne gar nicht – denn sonst müsste ich mich ja wirklich entschuldigen und hätte sachlich nicht Recht. Das sollte nur als Anreiz für Sie dienen, entsprechend objektiv richtig und logisch zu argumentieren. Das war ein B E I S P I E L wie man an Ihrer Stelle ein richtiges, sachliches Argument hätte formulieren können. Aber wie immer kommt von Ihnen halt sachlich nichts zum Thema. Sie regen sich lieber ein bisschen auf, versuchen meine (!) eigenen Folgerungen über Sie (!) auf mich anzuwenden und ein bisschen herumzustänkern.

            Da von Ihnen schon seit langem nicht mal mehr ein Wort zum eigentlichen Thema „alleinerziehende Mutter“ kommt, sondern nur noch Angriffe gegen mich, ist die logische Folgerung, dass Sie am Thema kein Interesse haben. Dann bleibt eben nur noch die Schlussfolgerung, dass Sie ganz andere Motivationen haben. Und da zitiere ich gern nochmal Wikipedia in Sachen „Troll“: „Als Troll wird bezeichnet, wer absichtlich Gespräche innerhalb einer Online-Community stört.[3] Die Provokationen sind in der Regel unterschwellig und ohne echte Beleidigungen.“ DAS sind GENAU Sie! Sie stören die wirkliche Diskussion zum Thema des Artikels und provozieren nur noch mit unterschwelligen Beleidigungen. Sie sind also nachweislich ein Troll – und wurden hiermit sachlich nach Ihrem eigenen Wunsch (UND Ihrer eigenen Quelle zufolge!) von mir als solcher identifiziert.

            Das wird nochmals durch Ihren Schlusssatz unterstrichen: „Ich schreibe hier, weil die Leser Ihre Kommentare lesen sollen und sich so besser eine Meinung über Sie bilden können.“ Sehen Sie, was ich meine? Die Leser sollen Ihrer Motivation nach „eine Meinung über mich bilden können“! Über MICH! Nicht zum Thema, nicht um vielleicht zu diskutieren oder um das Thema tiefer zu betrachten – Sie wollen meinen Lesern nur zeigen wir „schlimm“ ich eigentlich bin, nicht wahr? Erwischt, meine Liebe, erwischt! :-)

            „Nochmals betone ich: Der Vater ist nicht entsorgt oder entfernt!!“ Ich sehe da keinen großen Unterschied zu Ihrer Aussage in Ihrem ersten Kommentar, dass der Vater „rausgeschmissen“ wurde: „Sie erinnern mich an meinen Ex-Mann, welchen ich rausgeschmissen habe ;)“ Das Zwinkersmiley und Ihre restlichen Kommentare lassen da nur vermuten, dass Sie sich dabei immer noch toll fühlen, obwohl wir ja schon vorher festgestellt haben, dass Sie einfach nicht imstande waren, eine funktionierende Beziehung zum Wohle Ihres Kindes hinzukriegen, und dem Kind damit Schaden zugefügt haben.

            Was trägt es beispielsweise zum Thema bei, immer wieder darauf zu pochen, dass ich aus Ihrem angeblichen Amüsiertsein ein „Gelächter“ gemacht habe? „Aus „amüsieren“ wird „Gelächter welches mir im Halse stecken bleiben soll“.“ Nichts. Wo sind denn Ihre Argumente, zu den vielen großen und wichtigen Punkten, die ich Ihnen präsentiert habe? Komischerweise finde ich da keine.

            Sie sollten langsam darüber nachdenken, Ihr Kind dem Vater zu überlassen – wenn Sie daheim genauso verfahren wie hier im Internet, dann ist eine Kindheit mit Ihnen als Erziehungsberechtigte kein Zuckerschlecken.

            Seufz,
            Dr. K

          • Gwen sagt:

            „Lieber“ Herr Konrad,
            hiermit nehme ich Bezug zu ihrer Antwort vom 5 August um 20:06, da unten schon wieder der Antwort-Button fehlt.
            Vielleicht sollten Sie sich Ihre Antworten nochmal durchlesen. Sie werden feststellen das ihre emotionalen Provokationen gegenüber anderen Gespächsteilnehmern (nicht nur mir gegenüber) bei weitem überwiegen. Meine sind nur gegen Sie gerichtet und das weitaus weniger provokativ. Ihre erste Provokation war schon der Artikel an sich und wie von Ihnen erwartet haben Sie viele emotionale Reaktionen bekommen. Weil Sie sich durch einen Bekannten dazu veranlasst sahen mal über das Thema Alleinerziehende FRAU „nachzudenken“ schreiben Sie so einen Artikel ohne wirklich eine Ahnung zu haben. Sie haben weder darüber recherchiert noch persönliche Erfahrungen zu diesem Thema. Trotzdem greifen Sie eine ganze Bevölkerungsgruppe an. Ganz klar, mit diesem Artikel Sie der Troll!
            In Bezug auf die Trennungskinder:
            http://www.psychotherapie-kutz.de/kinder_und_scheidung.html. Im 5ten Absatz sehen sie, warum es gut war unser Kind aus dieser Konfliktbelasteten Umgebung rauszuholen. Wichtig ist nach der Trennung eine gute Elternebene zu erreichen und diese haben wir. Wie sie aus diesem Artikel rauslesen können ist das keine „Schadensbegrenzung“ sondern eine Entlastung für die Kinder.
            Und ja ich schreibe hier weil es mir um Sie geht. Ich fand es furchtbar wie sie jeden der hier negativ auf Ihren Artikel antwortet, emotional und persönlich angreifen. Haben Sie schon mal von unfairen Taktiken beim Diskutieren gehört: http://www.grin.com/de/e-book/135464/faule-tricks-und-unfaire-taktiken-beim-argumentieren. Hier finden Sie die Taktik „Scheinalternativen“, diese haben Sie in ihrem Hauptartikel, Aufzählungspunkt 1 angewendet. Bei Ihren Aussagen mir und allen anderen gegenüber, erklärt sich der Begriff „diffamieren“ von selbst.
            Gwen

          • Dr. Jochen Konrad sagt:

            Wow, „Gwen“,

            das hört ja wirklich nicht auf mit Ihnen.

            Leider muss ich Ihnen langsam attestieren, dass Sie mit Logik und Nachdenken offensichtlich nicht so ganz zurecht kommen. Nehmen wir einfach mal wieder Ihren letzten Kommentar her:

            „Sie haben weder darüber recherchiert noch persönliche Erfahrungen zu diesem Thema. Trotzdem greifen Sie eine ganze Bevölkerungsgruppe an. Ganz klar, mit diesem Artikel Sie der Troll!“ Sehen Sie, wie Sie provozieren und einfach Bullshit aus der Luft greifen? Woher wissen Sie denn, wieviel Recherche und Vorwissen in meinen Artikel geflossen ist? Und noch schlimmer: Woher wissen Sie denn, wieviele persönliche Erfahrungen ich zu diesem Thema habe? Selbst mit Ihren leicht stalkerischen Tendenzen, kann ich mir nicht vorstellen, wie Sie überhaupt zu dieser Aussage kommen können. ALSO sind Sie SCHON WIEDER nachweislich (!) der Troll.

            Langsam wird das schon witzig:

            Dr. K (nach langem Beweis): „Sie sind ein Internettroll-Troll!“
            Gwen (nach Umdrehen der Worte in Dr. K’s Beweis und Erfinden von Tatsachen): „Nein, Sie sind der Troll!“
            Dr. K (beweist schon wieder stichhaltig die Trollhaftigkeit von Gwen): „Nein, Sie sind ein Troll, selbst nach Ihrer EIGENEN Quelle in Sachen Trolle!“
            Gwen (erfindet irgendwas, versucht Gedanken und Lebenssituation von Dr. K zu erstalken): „Nein, Sie sind der Troll!“

            Ich bin gespannt wie lang das noch so weitergeht! ;-)

            „Und ja ich schreibe hier weil es mir um Sie geht. Ich fand es furchtbar wie sie jeden der hier negativ auf Ihren Artikel antwortet, emotional und persönlich angreifen.“ Jetzt würde ich wirklich gern mal wissen, wie dies nicht dafür spricht, dass es Ihnen nur um Stören, Besserwissen, sich schlecht benehmen und die eigenen Fehltritte rechtfertigen usw. geht? Vielleicht verstehen Sie meine Antworten auch einfach falsch. Wenn ich Ausrufezeichen benutze oder ein Wort in Großbuchstaben schreibe, dann ist das kein emotionaler Ausbruch, sondern eine Betonung der Wichtigkeit dieser Aussage. Die Emotionen an denen Sie sich stören, stehen nicht in meinen Zeilen oder werden irgendwie aus meinem Gehirn auf den Text übertragen – diese werden von IHNEN (Betonung, keine Emotion meinerseits) frei erfunden. Und dann regen Sie sich über diese eigenen erfundenen Emotionen auf und beschweren sich. Sie sind doch eine Mutter – da sollten Sie gelernt haben, mit so etwas umzugehen.

            Ebenso ist es KEIN (Betonung, keine Emotion) persönlicher Angriff, wenn ich Sie als Troll bezeichne. Ich habe Sie nun mehrfach, schlüssig und sachlich richtig als Troll überführt – also ist dies nur eine Feststellung von Tatsachen, und nichts mit dem ich Sie persönlich beleidigen möchte. Ich möchte niemanden persönlich beleidigen. Nur weil es Ihnen vielleicht nicht gefällt, mal die Wahrheit zu hören, ist es nicht mehr oder weniger als genau das – die Wahrheit. Auch hier generieren Sie Emotionen, die rein auf Ihrer Seite bestehen. Wenn man ein Pferd als Pferd identifiziert hat und dann zum Pferd sagt „Du bist ein Pferd“, dann wäre es sehr seltsam vom Pferd, beleidigt zu sein. Gleiches gilt für Trolle.

            Um Sie (mal wieder) bei der Rechtfertigung der eigenen Lebenslage und der Unfähigkeit zum logischen Denken zu erwischen, darf ich Sie wieder einmal zitieren: „Wichtig ist nach der Trennung eine gute Elternebene zu erreichen und diese haben wir. Wie sie aus diesem Artikel rauslesen können ist das keine „Schadensbegrenzung“ sondern eine Entlastung für die Kinder.“ SIE lesen aus diesem Artikel heraus, dass Sie da etwas Gutes getan haben. Haben Sie aber nicht. Sie haben es nicht geschafft, mit dem Vater des Kindes eine gesunde Familiensituation herzustellen. SIE (Betonung um darauf hinzuweisen, dass Sie hier die Hauptschuld tragen, unter anderem auch weil Sie den Rausschmiss veranstaltet haben) haben dabei versagt, dem Kind eine optimale Umgebung zu bieten und es unter Stress gesetzt. Sie haben dem Kind also einen SCHADEN zugefügt. Selbstverständlich hat der Artikel Recht damit, dass man nach der Trennung eine gute Elternebene erreichen sollte. Aber das ist NACH der Trennung – also logischerweise auch NACH dem Schaden. Das Herstellen einer guten Elternebene macht also nicht den bereits zugefügten Schaden wieder gut, sondern sorgt nur dafür, dass die Situation NACH der Trennung nicht weiterhin schlecht bleibt. Es BEGRENZT also den Schaden, den Sie Ihrer Tochter schon zugefügt haben. Der Schaden wird nur nicht größer – vorhanden ist er aber noch und wird sich auch mit noch so vielen netten neuen Familienmitgliedern nicht vergessen lassen. Das heißt auf Deutsch „Schadensbegrenzung“.

            Ihr Satz „Wie sie aus diesem Artikel rauslesen können ist das keine „Schadensbegrenzung“ sondern eine Entlastung für die Kinder.“ zeigt also nicht, was eine logische Person aus dem Artikel herauslesen kann, sondern nur, was Sie aus diesem Artikel für sich benutzt haben, um vor sich selbst nicht ganz so schlimm dazustehen. Merken Sie den Unterschied?

            Zu Ihrem Einwand in Sachen „Scheinalternativen“: Sehr schön, dass Sie sich hier Mühe gemacht haben, mit Quelle und Beschreibung Kritik zu üben. So sollte eigentlich unsere ganze Diskussion zum Thema laufen. Ich stimme aber nicht mit Ihrer Analyse überein, denn nicht überall, wo nur zwei Alternativen zur Verfügung stehen, werden andere ausgelassen, um den Leser zu verwirren oder um eine Diskussion zu gewinnen. Dies wird in einem früheren Kommentar deutlich, wo eine Frau alleinerziehend wurde, weil der Mann schwer krank und pflegebedürftig wurde. Da ist es doch ganz klar, dass dies in die gleiche Kategorie wie der verstorbene Mann gehört.

            Und WOW: Wenn wir von fiesen Diskussionstechniken sprechen: „vom thema sind wir schon lange abgewichen. Eben weil Sie es vorziehen die Kinder der Alleinerziehenden in den Mittelpunkt dieser Diskussion zu stellen und nicht bei dem Thema „Alleinerziehende Mutter als Lebenspartnerin“ bleiben konnten.“ Da dürfen Sie gerne mal wieder Ihre eigene Quelle in Sachen Diskussionskultur hernehmen und sich selber erwischen!

            Sehr frech und persönlich beleidigend ist übrigens Ihre Nebenbemerkung: „Bei Ihren Aussagen mir und allen anderen gegenüber, erklärt sich der Begriff „diffamieren“ von selbst.“ Bevor Sie so große Wörter benutzen, sollten Sie doch lieber mal nachlesen, was diese eigentlich bedeuten. Womit wir wieder bei den meisten Ihrer Vorwürfe wären: All das was Sie mir zuschreiben, tun Sie selber.

            Da fällt mir nicht mal mehr eine pfiffige Bemerkung zum Schluss ein,
            Dr. K

          • Gwen sagt:

            Nochmals ich :) Noch eine kleine Anmerkung zum Thema das Sie anscheinend nicht verstehen wollen oder können: Ja, ich habe meinen Ex-Mann rausgeschmissen, da er die Trennung zu mir emotional schon lange vollzogen hatte. Als Vater jedoch bleibt er für immer ein wichter Bestandteil im Leben von unserem Kind und auch mir. Wir haben eine gute Elternebene erreicht.

            Gwen

            PS. vom thema sind wir schon lange abgewichen. Eben weil Sie es vorziehen die Kinder der Alleinerziehenden in den Mittelpunkt dieser Diskussion zu stellen und nicht bei dem Thema „Alleinerziehende Mutter als Lebenspartnerin“ bleiben konnten.

  13. Oliver sagt:

    Hallo zusammen,

    ich kann diese Ansicht aus eigener Erfahrung nur bestätigen.

    Dabei ist die Ausprägung von „egoistischen und unklaren Motiven“ und Persönlichkeit direkt Proportional zur Anzahl der Väter (falls mehrere Kinder und Väter vorhanden sind).
    Zu 1: „… d.h. die entsprechende Frau hat klare Fehler bei der Partnerwahl gemacht.“ Ich würde hier noch einen weiteren Schritt zurück gehen und die Frage stellen, ob Sie sich überhaupt mit der Wahl, der Entscheidung zu einem Kind und den Folgen intensiv und bewusst auseinander gesetzt hat.
    Mit einem Menschen, der sich nicht über Folgen seiner Entscheidungen Gedanken macht, kann keine Lebensplanung stattfinden. Was im vgl. hierzu noch eine Nummer kleiner ist als Kinder in die Welt zu setzten.
    Daher gebe ich Ihnen auch im Punkt „D.h. in der Zukunft wird sie sich höchstwahrscheinlich genauso verhalten.“ vollkommen recht.

    Zu 2. In dem Punkt „Das Kind ist die wichtigste Person in ihren Leben.“ muss ich Ihnen widersprechen. Aus dem egoistischen Motiven aus 1 folgt, dass die Frau zunächst sich selbst und Ihre eigen Ziele als wichtigsten Bezug sieht. An Stelle 2 folgen die Kinder, dann gegebenfalls der Partner oder die eigene Familie. Auch kann ich hier bestätigen, dass man im Leben einer AEF ganz hinten ansteht.

    Zu 3. Auch hier gebe Ihnen vollkommen Recht. Eine erfüllte Beziehung mit Zweisamkeit und finanziellen Möglichkeiten ist hier nur stark eingeschränkt möglich. Man muss sich darüber im klaren sein, dass eine AEF i.d.R. am Existenzminimum bewegt. Maximal ein Halbtagsjob + zusätzlicher Mitesser.
    Dementsprechend muss man hier große Einschränkungen in persönlichen Bedürfnissen (Urlaub, Haus, Hobbies) hinnehmen und eigene Bedürfnisse zurückdrehen (soweit nicht der große Spender sein möchte bzw. kann).

    Zu 4+5: Auch hier gebe ich Ihnen vollkommen recht. Man muss sich bewusst sein, dass man einen einseitigen Generationsvertrag unterschreibt (juristisch wäre ein solcher Vertrag der eine Partei (hier den Mann) dermaßen benachteiligt, nicht rechtswirksam). Auch wenn die Kinder noch so klein sind. Es sind nicht die eigenen. Sätze wie: „Was hast Du mir denn zu sagen, Du bist ja nicht mein Vater“ sind unausweichlich, spätestens in der Pubertät. Und man ist hier machtlos.
    AEF bezeichnen den neuen Partner gerne als Begleiter der Kinder. Eine nette Umschreibung für „Du hast eigentlich nichts zu sagen“. Wenn es ums finanzielle geht, wird man jedoch gerne in die Pflicht genommen. Man denke hier an 2+ Esser, an 4-5 Zimmerwohnung statt 2-3 Zimmerwohnung, an Kinderfreizeitausflüge, Zahnspangen, Handys…Einrichtung. Und natürlich um Probleme wie Hausaufgaben, Freunde etc.. Da ist man definitiv mehr als nur ein „Begleiter“. Man muss sich hier auch vor Augen halten, dass es für Liebe keine Garantie gibt (+Vorbelastung aus 1). Die Kinder gehören zu ihr, man wird anschließend keinen Kontakt/Beziehung zu den Kindern haben. So rationell ich hier auch bin, aber das bedeutet auch für den Mann emotionalen Verlust. Darüber hinaus ergibt sich rechtlich trotz emotionaler, zeitlicher und finanzieller Investition (ohne Danke, denn es ist Deine Pflicht als Begleiter) keine Verpflichtung für die Kinder, sich im Alter um Dich kümmern zu müssen. Nur mal so…trennt Euch mit 60 Jahren, was wird dann aus dem Mann.
    Man kann nicht abschätzen, wie sich der Charakter und die Persönlichkeit eines Kindes in 20-30 Jahren entwickeln wird.

    In eigener Sache:
    Ich habe das lange mitgemacht und rechtzeitig (vor Rieseninvestionen) den Absprung geschafft. Ausschlaggeben war in der Tat der Punkt 1 also charakterliche Eigenschaften (ganz so herzlos ist man dann doch nicht).
    Es war eine tolle Erfahrung , die mich sehr geprägt hat. Und ich habe auch aus diesen „Fehler/Erfahrungen“ gelernt. Daher Widerspruch zu „Wer lernt denn wirklich aus den eigenen Fehlern?“. Ich würde keine Beziehung mit einer AEF mehr eingehen.

    Im Fazit bin ich somit ganz bei Ihnen. Auch wenn es ungerecht für AEF erscheint. Aber wo ist das Leben schon gerecht? Und auch rein physikalisch vollkommen logisch „Actio = Reactio“ / „Ursache – Wirkung Prinzip“.
    Das ist nicht böse gemeint, aber eine AEF hat sich für das Glück einer Geburt und für Kinder Entschieden, das bringt auch Konsequenzen mit sich. Und wie heißt es so schön „there is no lunch for free“ – soll heißen alles Glück kann man nicht mitnehmen.

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      Lieber Oliver,

      vielen Dank für den langen und detaillierten Kommentar.

      Sie haben völlig Recht, wenn Sie sagen, dass das Fazit, das wir beide ziehen, nicht gerade nett oder gerecht ist. Vor allem für die betroffenen Kinder ist die Sache an sich ja schon absolut ungerecht – denn sie sind die ganz klar benachteiligte Partei in dieser Konstellation und müssen dann auch noch jedes mal aufs Neue leiden, wenn es einen „Begleiter“-Wechsel gibt.

      Super, dass Sie den Absprung rechtzeitig geschafft haben. Es wäre interessant, wenn Sie sich wieder melden würden, wenn Sie eine Beziehung zu einer kinderlosen Frau führen und dies im Kontrast zur Beziehung mit der AEF stellen könnten. Ich denke, dadurch können meine Leser sicherlich viel interessantes erfahren.

      Beste Grüße,

      Ihr Dr. K

    • Lena sagt:

      Schon gut. Ich bin alleinerziehend und habe eine fürchterliche Zeit mit dem Vater des Kindes hinter mir.
      Mir solls recht sein, wenn ich für Männer nicht mehr interessant bin bzw eine ‚gute Investition’…
      Viel wichtiger ist es, zu sich selbst zu kommen, denn ein Leben ohne Mann ist kein mangelhaftes Leben. Im Gegenteil. Endlich Ruhe.

  14. Manfred sagt:

    Hallo lieber DoktorK.

    Ich möchte keine Argumente nennen, sondern mich bloß deplatziert und emotional zu Worte melden.

    Ihr Artikel ist die größte Lachnummer, die ich in den letzten Monaten lesen durfte. Ich unterstelle Elfenbeinturmartige Lebensfremdheit in Bezug auf die Situation allein erziehender Mütter.

    Nichts desto trotz werden sie mit ihren Worten jede Menge verirrter Männerseelen erreichen und vermutlich gut Geld damit verdienen. Wenn sie damit ihren Lebensunterhalt bestreiten, respektiere ich dies. Ernst nehmen kann ich es nicht.
    Wie gesagt, deplatziert und emotional :-)

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      Lieber Manfred,

      „ich möchte keine Argumente nennen“ ist leider das Gegenteil davon, was hier passieren sollte. Hätten Sie Argumente, dann würden Sie hier einen Beitrag leisten, ansonsten ist Ihr Kommentar eben doch nicht anders als alle anderen, die sich ohne Substanz aufregen – wieder mal ein empörter Troll. Nur weil Sie scheinbar (!) nett trollen, unterscheiden Sie sich nicht vom Rest.

      Daher vermute ich mal, dass Sie auch keinerlei Argumente haben, die Sie uns hier zur Diskussion stellen könnten – so wie ich das beispielsweise mit jedem Artikel tue.

      Sehr sehr schade,
      Dr. K

    • Ein Mann sagt:

      Manfred, ich habe in der 9. Klasse gelernt auf eine Behauptung, eine Begründung zu liefern. Wo waren sie damals?

  15. Ms Petrina sagt:

    Hach, liebster Herr Dr. Konrad,
    was bin ich froh, dass sie so einen wissenschaftlich fundierten Artikel schreiben.
    Sie machen mir damit, genauso wie Ihr Fastdoppelgänger Herr D! Bräuning eine sehr große Freude und erleichtern mir das Leben ungemein.
    Immer wenn ich einmal eine schwache Stunde habe und mir vielleicht doch einen Partner an der Seite wünsche, dann lese ich in Ihren jeweiligen Blogs und schwupps bin ich glücklich und zufrieden mit meinem Status als Alleinerziehende Mutter…, widme mich meinem Kind, Beruf, Freundeskreis und Hobbies und bin glücklich, so etwas nicht an meiner Seite zu haben. Habe zum Glück guten Job und familiäre Unterstützung…
    In ein paar Jahren ist mein Kind 18, dann werden die Karten neu gemischt, haarlos und adipös bin ich ja zum Glück nicht.
    Alle Frauen, die ihre Kinder alleine großziehen, in einen Topf mit dieser psychisch gestörten Magersüchtigen Heulboje aus Konstanz zu werfen, ist eine bodenlose Frechheit. Die Frau war schon Anfang der 2000er creepy, als ihr Mann noch einen guten Optikerladen in der Konstanzer Altstadt hatte. War ein richtiges Sahneschnittchen, der gute Herr, ich hatte den nicht verlassen. Habe mich über diese Paarkonstellation echt gewundert. Da hat wohl mal ein Mann einen gravierenden Fehler bei der Partnerwahl gemacht. So what, und ich habe null Bock, Männer, die an so eine Schrulle geraten sind wieder aufzubauen. Nee, danke, geschiedene Männer müssten ihrer Logik nach dann genauso Ausschuss auf dem Partnermarkt sein. Tja, Geisteswissenschaftler haben nicht so mit der Logik wie wir MINTs.

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      „Liebe“ Petrina,

      ich verst
      ehe Ihren Ärger sehr gut – da schreibt so ein dahergelaufener Typ wie ich etwas über Ihr Leben, das offensichtlich direkt in Ihr Herz sticht. Und das alles auch noch, obwohl ich wenig Haare habe – was mich eigentlich ja sofort als Experten zu irgendeinem Thema disqualifiziert.

      Aber Scherz beiseite: ZUM GLÜCK (für Ihr Kind) verzichten Sie auf die Partnersuche und widmen sich (hoffentlich) zu 100% Ihrem Nachwuchs. Alles andere wäre blanker Egoismus und würde dem Kind noch mehr schaden. Dass es jedoch schadenfrei aufwächst wage ich (wegen den Punkten, die ich in meinem Artikel erwähnt habe) doch stark zu bezweifeln. Wenn kein Vater vorhanden ist, so hat das Kind automatisch weniger Chancen im Leben bekommen und ihm/ihr wurde die wichtige andere Bezugsperson vorenthalten, die aber ungemein wichtig gewesen wäre. Sollte der Vater nicht verstorben sein oder plötzlich geisteskrank, dann sind SIE hierbei die einzige Person, die für diese benachteiligende Situation verantwortlich ist. Dieser Logik sollten gerade Sie als MINT folgen können, denn sie ist zwingend.

      Apropos Logik: „geschiedene Männer müssten ihrer Logik nach dann genauso Ausschuss auf dem Partnermarkt sein.“ Sind sie natürlich – mit der Ausnahme von Männern, die wie im Artikel beschrieben von der egoistischen Albtraumpartnerin verlassen wurde. Aber da möchte ich Sie auf die Überschrift verweisen, damit Sie nachlesen können, um WEN es in diesem Artikel geht.

      Also nochmals: Ich verstehe Ihren Schmerz bezüglich Ihrer Lebenssituation und sollte der Vater Ihres Kindes verstorben sein, so tut mir das aufrichtig leid und Sie haben von mir gehörig Respekt und Hilfe verdient – und dürfen sich auch immer mit Fragen usw. an mich wenden.

      Viel Glück,
      Dr. K

      • Ms Petrina sagt:

        Sehr geehrter Herr Konrad,
        die Ursache für mein „Alleinerziehendeerden“ ist eine grundlegend andere. Es gibt auch Männer, die durch eine plötzliche Schwerwiegende Erkrankung zu Pflegefall werden- kann auch Ihnen passieren!! Manchmal lösen Aneurismen auch nur eine gewisse Borniertheit aus !

        • Dr. Jochen Konrad sagt:

          Liebe Ms Petrina,

          na da gehören Sie doch – und das tut mir leid zu hören – in die Gruppe der Frauen, die nichts dafür können, dass sie zur Alleinerziehenden geworden sind. Das sollte doch auch im Artikel recht deutlich werden, dass Sie explizit NICHT zu den Alleinerziehenden gehören, die ich da beschreibe. Daher verstehe ich nicht, wieso Sie sich so aufregen.

          In Sachen „Borniertheit“ möchte ich Sie auf folgenden Artikel verweisen: https://de.wikipedia.org/wiki/Projektion_(Psychologie) :-)

          Gruß,
          Dr. K

  16. Marie sagt:

    Sehr geehrter Herr Konrad,

    als eine alleinerziehende, nicht verwitwete, Frau, macht mich Ihr Artikel natürlich ein wenig traurig. Und doch muss ich Ihnen recht geben – in Teilen.
    Auch ich war eine solche Frau, wie von Ihnen beschrieben. Natürlich handelt man so nicht bewusst und in voller Absicht. Auch ich habe mir die Entscheidung, mich zu trennen, nicht leicht gemacht. Auch ist der Vater meines Kindes kein Idiot, kein schlechter Mensch oder sonstwas. Wir waren nur beide zu unreif, aus der eigenen Kindheit zu verletzt und das, was uns zusammen hielt, hielten wir für echte Liebe und tiefe Verbundenheit. Aus heutiger Sicht sehe ich eher eine emotionale Abhängigkeit aus dem eigenen Mangel heraus. Nichtsdestotrotz war unser Kind gemeinsam gewünscht. Nach der Geburt lag mein Fokus plötzlich nur noch auf mir und dem Kind und es war mir nicht mehr möglich, diese ungesunde Beziehung weiterzuleben, in der wir uns gegenseitig blockierten. Ich hätte den Kindsvater gerne mitgenommen auf diesen Entwicklungsweg, aber er konnte/wollte mir nicht folgen. Bis heute nicht.
    Mir ist Ihr Artikel daher zu einseitig, da er jegliche mögliche Weiterentwicklung ausschließt und sich nur auf ein Geschlecht bezieht. Ich hingegen würde sagen, Finger weg von sämtlichen (unreifen) Menschen, die sich noch nicht in ihrer Eigenverantwortung befinden und ihr Glück im Außen suchen. Das sind leider sehr viele.

    Herzliche Grüße, Marie

    • Marie sagt:

      Ergänzung:
      Wer sein Glück im Außen sucht, macht auch das Außen für sein Unglück verantwortlich.

    • Marie sagt:

      Ergänzung 2:
      In Wahrheit habe natürlich nur ich mich selbst blockiert und den Ausweg nicht gesehen. Eine reifere Form meiner selbst hätte es vielleicht auch mit dem Mann an meiner Seite geschafft.
      Man sieht, auch in der Retrospektive zeigen sich noch die Verstrickungen und man fällt zu leicht in sein altes Muster ;-)

      • Ein Mann sagt:

        Schade dass die meisten Frauen diese Reife erst schaffen wenn sie für mich optisch nicht mehr attraktiv sind.

        • Marie sagt:

          Beleidigen Sie immer durch die Hintertür? Ich könnte Ihnen jetzt natürlich von meinen optischen Vorzügen erzählen… dass ich trotz auf die Vierzig zugehenden Alters immer noch zu den oberen fünf Prozent gehöre… könnte Sie fragen, was Sie einer Frau zu bieten haben, dass Sie sich die Freiheit erlauben, so oberflächlich und abschätzig zu sein. Aber wissen Sie was, es interessiert mich nicht. Sie und Ihre Meinung interessieren mich nicht. Die Reife und Selbstliebe, auf die ich in einer Beziehung Wert lege, kommt aus Ihren Worten nicht einmal ansatzweise rüber.

  17. Jan B sagt:

    Ein sehr gutes Beispiel für so eine Frau, die in dem Beitrag beschrieben wird, ist die kürzlich im Heute-Journal aufgetretene Alleinerziehende Dr. Christine Finke, die schon seit einigen Wochen Thema im Männermagzin von Detlef Bräunig ist. Frau Dr. Finke bedauert auf Twitter ihre Entscheidung ihren Mann verlassen zu haben, weil die Familie des Mannes eine coole Location eröffnet hat. Frau Dr. Finke breitet ihr Leben im Internet aus und schadet meiner Meinung nach ihren Kindern in einer Weise, für die ich keine Worte habe. Ich denke man kann die Namen nennen, weil sich Frau Dr. Finke als eine öffentliche Person präsentiert und sich als Lobyistin der Alleinerziehenden versteht. Wer eine Alleinerziehende daten möchte, sollte vorher den Blog mama-arbeitet.de von Frau Dr. Finke lesen. Gut so, dass solche Beiträge, wie diese von Ihnen Dr. K geschrieben werden und das Sie die Dinge klar und deutlich benennen. Sie haben einen neuen Leser gewonnen.

    • Georg buda sagt:

      Ich bin fassungslos und ich schäme mich als Mann, weil Männer hier so eine scheiße über alleinerziehende mütter schreiben.
      Georg

      • Dr. Jochen Konrad sagt:

        Na Na Na, lieber Georg,

        ein bisschen mehr Substanz, statt dummes Empören und Fremdschämen!! Schämen Sie sich lieber, dass Sie sich zu solchen Kommentaren hinreißen lassen! ;-)

        Dr. K

        • Gwen sagt:

          Na Na Na, lieber Herr Konrad,

          erzählen Sie mir nicht mehr das man sich hier nicht amüsieren kann. Sie tun es doch auch!! ;)
          Schämen Sie sich eigentlich auch manchmal? Schmecken die Zigarren noch, die man sich so verdient? :)
          Herzlichst,
          Gwen

          • Dr. Jochen Konrad sagt:

            „Liebe“ Gwen,

            sehen Sie – wenig Argumente und leicht stalkerische Züge (sonst hätten Sie ja nicht herausgefunden, wie gut mir meine Zigarren schmecken). ;-)

            Ich verstehe schon, dass Sie sich Ihren Lebensentwurf so hindrehen, damit Sie nicht allzu schlecht dastehen. Das ändert jedoch nichts daran, dass Sie GENAU auf die im Artikel beschriebene Frau passen. Haargenau! Aus Ihrem Kommentar könnte man ablesen, dass Sie richtig stolz darauf sind, Ihren Ex-Mann „rausgeschmissen“ haben. Das ist keine Sache, mit der man prahlen sollte.

            Keine Beziehung hingekriegt zu haben, in der kein Streit und ein kein gutes Elternhaus erlebt werden konnte, und dies dann mit einer Trennung zur Entspannung der Sache erledigt haben, ist KEINE Leistung. Ganz im Gegenteil. Es ist ein VERSAGEN! Sie haben es NICHT geschafft, dem Kind ein optimales Zuhause zu bereiten, und es NICHT geschafft, mit Ihrem Partner versöhnlich zu leben und alles dafür zu tun, dass das Kind in einer ordentlichen Umgebung aufwächst. Daher ist es KEINE Leistung, die Sie (beide) da vollbringen, sondern nur eine Schadensbegrenzung. Und in dieser Lage sollte sich niemand befinden, der die Verantwortung eines Kindes auf sich genommen hat.

            Nur weil der Vater jetzt ein schlechtes Gewissen hat und „besser“ geworden ist, ist das auch keine Sache, über die man sich freuen sollte. „Abgesehen von dem Finanziellen bekommt es sehr viel Aufmerksamkeit“ – das ist ja auch ganz nett, aber immer noch schädlich für das Kind. Statt eine gut aufgestellte, gesunde Familie und gesundes Elternhaus zu erleben, muss das Kind jetzt viel komplizierten Mist mitmachen und erhält ganz klare Nachteile.

            Und das Kind hat auch nicht „eine Oma, eine Stiefmama, eine Stiefschwester und einen Stiefpapa hinzugewonnen“, sondern einfach eine Reihe fremder Menschen ins Leben bekommen, die da nicht hingehören. Nett ist es, wenn man da Geschenke bekommt, Kuchen von der Oma und eine Spielgefährtin hat, aber das sind ja nur oberflächliche Dinge. Ich möchte nicht in Ihren Schuhen stecken, wenn die ganzen zukünftigen Streits vonwegen „Du hast mir nichts zu sagen, Du bist ja nicht mein richtiger Vater“, usw anfangen. Und noch weniger möchte ich das als Kind selbst erleben müssen. Das haben Sie Ihrem Kind jedoch aufgezwungen. Amüsant ist das nicht!

            Deswegen würde ich wirklich empfehlen, sich nicht zu amüsieren und zu rechtfertigen. Die Logik arbeitet da leider gegen Sie. Natürlich verstehe ich ganz gut, dass Sie so denken MÜSSEN – das macht Ihr Gehirn ganz automatisch (denn so sind wir als Menschen angelegt – wir drehen uns unsere Fehler so hin, dass wir vor uns und vor anderen nicht so schlecht dastehen). Leider sind Sie eben bei mir gelandet, wo Sie mit solchen Tricks nur gegen eine Wand laufen. ;-)

            Also, hören Sie mal mit der Schönmalerei auf und blicken Sie den Tatsachen ins Auge. Denken Sie daran, dass SIE die Pipi Langstrumpf sind: „Ich mach die Welt, wie sie mir gefällt“. Sie MÜSSEN so sein, weil Sie sonst den ganzen Tag mit einem schlechten Gewissen herumlaufen müssten. Wie schon gesagt: Sie leben in einem ständigen Zustand der Schadensbegrenzung, den Sie sich selbst hergestellt haben – und sämtliche Schwierigkeiten, die kleinen wie die großen, die Ihr Kind im Leben haben wird, müssen von jetzt an (weil Sie jetzt mit dem richtigen Blickwinkel ausgestattet wurden), von Ihnen besonders kritisch betrachtet werden: „Habe ich das meinem Kind angetan, weil ich ihm zusätzliche Komplikationen, Spannungen und andere Nachteile durch mein Verhalten aufgelastet habe?“

            Ich wäre an Ihrer Stelle alles andere als amüsiert.

            Dr. K

          • Gwen sagt:

            „Lieber“ Herr Konrad,
            Sie schalten auch nur die Kommentare frei, auf welche Sie antworten können. Vielleicht wäre es hilfreich für Ihre Leser auch meine zweiten Kommentar freizuschalten, ansonsten versteht doch keiner den Zusammenhang mit Pipi Langstrumpf :) Auch hätte ich gerne meine dort gestellten Fragen beantwortet. In Bezug auf die Zigarren habe ich einfach meine Hausaufgaben gemacht. Sie in Bezug auf Alleinerziehende scheinbar nicht!
            Gwen

          • Dr. Jochen Konrad sagt:

            „Liebe“ Gwen,

            alle Ihre Kommentare sind schon lang freigeschaltet – da hätten Sie lieber mal auf meiner Webseite suchen sollen, dann hätten Sie alle Ihre Kommentare auch gefunden.

            Stalken ist nicht gleich „Hausaufgaben machen“. ;-)

            Auch wenn Sie gerne eine Frage beantwortet hätten, gibt’s da noch lang kein Recht darauf, das auch so geliefert zu bekommen. ;-)

            Also, mal langsam mit dem Denken anfangen, ordentlich nachgucken, bevor man kritisiert und dann klappt’s auch mit den Kommentaren.

            Interessant, dass Sie zu meiner langen Antwort sachlich nichts bringen – hab ich da vielleicht doch ein bisschen zu viel recht gehabt?

            Seufz,
            Dr. K

    • Ms Petrina sagt:

      Frechheit, nicht jede Alleinerziehende Frau ist so wie diese arme Irre. Es gibt auch Alleinerziehende Mütter, die hart arbeiten und keine Zeit für so einen profilneutotischen Stuss haben! Ich werfe Sie ja auch nicht mit D. Trump oder irgendeinem Spinner in einen Topf!!!

  18. Patricia sagt:

    Na was für eine tolle Verallgemeinerung!!!
    Ich hab mich von meinem Ex Mann getrennt, weil ich einfach nur noch todunglücklich war, er mich null respektiert hat, ich ihn nicht mehr respektieren geschweige denn anziehend finden konnte. Und ich habe mir die Entscheidung wahrhaftig nicht einfach gemacht! Monatelang überlegt ob ich mich wirklich trennen soll.
    Keine Frau mit Kind die ich kenne, trennt sich mal einfach eben so! GERADE wegen der finanziellen Situation! Aber soll man sich deswegen nur noch runter ziehen und sich wie ne Selbstverständlichkeit behandeln lassen?! Und was ist mit dem Mann, der sich absolut nicht reflektiert und null weiter entwickelt und stattdessen nur rumjammert, es ginge ihm ja so schlecht und einem als Frau ja automatisch gut und super duper, weil man zuhause bleiben “darf“ obwohl man das vielleicht gar nicht will?!!! Generationen von Frauen sind jahrelang bei ihren Männern geblieben, weil sie mussten, ohne Aussicht auf persönliches Glück. Und so haben wir uns eingeredet kein Anrecht zu haben auf einen Mann den wir wollen, sondern uns mit dem zufrieden zu geben was wir bekommen können.
    Genau das war mein Fehler. Soviel zum Thema man reflektiere sich nicht. Aber das wird mir nicht nochmal passieren – und tja, dummerweise habe ich jetzt halt nun mal ein Kind! Wenn man jemanden findet den man wirklich will, wird man IMMER Zeit für die Beziehung finden, wie immer eine Frage der Prioritäten!

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      Liebe Patricia,

      ja, so ist das eben mit den Verallgemeinerungen – die treffen nicht 100% auf jeden zu, aber sagen wir mal zu einem recht großen Teil auf recht viele. Insbesondere auf Sie!

      1. Man wird von anderen immer so behandelt, wie man ihnen das erlaubt – d.h. Sie haben Ihrem Mann erlaubt, rumzujammern und sich wie ein dummes Weichei zu verhalten. Oder noch schlimmer: Sie haben sich ein jammerndes Weichei ausgesucht, sind mit ihm eine Beziehung eingegangen, haben sich für ein Kind mit ihm entschieden und DANN ist Ihnen das Licht aufgegangen, dass es ja wohl nicht so toll mit ihm ist. Und als Ausrede kommt dieser Bullshit davon wie „Generationen von Frauen“ ja so ein schlimmes Leben hatten. Diese Frauen haben aber mit IHNEN persönlich nichts zu tun. SIE gestalten sich das Leben selber, egal was andere Männer und Frauen so vor Ihnen angestellt haben. Statt ein Recht auf den Mann den „wir“ wirklich wollen einzufordern und arrogant zu fordern, dass Sie sich mit etwas zufrieden geben sollen, was ja viel viel besser sein könnte, sollten Sie sich mal an die eigene Nase fassen und überlegen, woher denn der Mann kommt, den Sie da verlassen haben. Sie behaupten zwar, sie reflektieren so toll über Ihr Leben, aber das tun Sie offensichtlich nicht – Sie reden sich raus und schieben die Verantwortung weit weg. Geht ja auch leichter. Und jetzt gibt’s da auch noch ein Kind, dem die Mutter nicht nur viele Chancen fürs Leben nimmt (siehe meinen Artikel), sondern auch noch vorlebt, wie es nicht sein sollte. Wobei wir beim nächsten Punkt wären:

      2. Sie schreiben: „Wenn man jemanden findet den man wirklich will, wird man IMMER Zeit für die Beziehung finden, wie immer eine Frage der Prioritäten“ … sehr richtig: Seitdem es das Kind gibt, MUSS es die höchste Priorität in Ihrem Leben haben. Wenn Sie an diesen Prioritäten Abstriche machen müssen, weil Sie eine neue Beziehung haben, nehmen Sie dem Kind weitere Chancen im Leben.

      Das bedeutet also nichts weiter, als dass Sie GENAU SO sind, wie ich im Artikel beschrieben habe: Den Mann aus absolut egoistischen Gründen verlassen, weil man ihn falsch gewählt hat, bzw. weil man die Beziehung nicht hingekriegt hat, und dann musste man da raus – und wer leidet da am meisten? Genau, Ihr Kind! Toll gemacht! Ihrem Kind ist es egal, wie sehr Sie Ihrem persönlichen Glück hinterher rennen – welches Sie sich übrigens SELBER schaffen, oder nicht … siehe Punkt 1. Nicht egal ist Ihrem Kind, dass es keinen Vater im Haus hat und dass es dadurch (siehe Artikel) ständig benachteiligt wird und ihm der Start ins Leben versaut wurde.

      Sollten Männer das hier lesen: Ab sofort bitte extra vorsichtig bei allein erziehenden Patricias!

      Beste Grüße,
      Ihr Dr. K

  19. Cortina sagt:

    Tatsächlich ist Wissenschaftler kein geschützter Titel – auch Kulturwissenschaftler nicht.
    Worin hat denn der Herr Dr. seinen Titel und wo hat er diesen denn erlangt? Das interessiert mich jetzt brennend. Gibt´s empirische Studien zu dem Thema? Natürlich, nur die von Ihnen durchgeführt worden sind…. Zur Erinnerung: http://www.bdp-gus.de/gus/Faltblatt%20Qualit%C3%A4tskriterien.pdf

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      „Liebe“ Cortina,

      wenn Sie das so brennend interessiert, wieso haben Sie nicht Ihre Hausaufgaben gemacht und Ihre „brennenden“ Fragen kurz nachgegoogelt?

      Tatsächlich kann sich jeder im Internet dumm aufführen. Leider habe ich kein Faltblatt zu entsprechenden Kriterien gefunden, aber das hier dürfte Sie doch auch brennend interessieren: https://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur) … insbesondere was unter „Motivationen der Trolle“ zu finden ist.

      Also: Lieber erst nachforschen und sich DANN aufführen (falls es dann noch einen Grund zum Aufführen gibt) … aber das ist ja zu viel verlangt, nicht wahr?

      Beste Grüße,

      Dr. (!) K

      • Thomas Hoffmann sagt:

        „Das interessiert mich jetzt brennend. Gibt´s empirische Studien zu dem Thema?“

        Dann haben Sie wohl selbst Nachholbedarf. Nur weil es dazu keine Studien gibt, heißt es nicht, dass der Artikel falsch ist. Selbst wenn es gegenteilige Studien geben würde, bedeutet es auch nicht, dass diese methodisch-korrekt ist. Zudem muss ein Wissenschaftler nicht ständig „wissenschaftlich“ arbeiten. Es sind auch normale Menschen die aus reiner Praxisnähe berichten können.

  20. Jane sagt:

    „Egozentrische Kindesmisshandlung“…. haben sie überhaupt eine Ahnung, wovon sie da schreiben, was das für eine enorme Anschuldigung ist? Wenn es nicht so viele egozentrische Männer! gäbe, gäbe es weniger alleinerziehende Mütter oder mindestens weniger arme Kinder (Stichwort Unterhalt).
    Ihrer Meinung nach sollte man also wieder zurück zur Vernunftehe… zusammenbleiben aus wirtschaftlichen Gründen, egal ob der Mann Alkoholiker wird, die Kinder schlägt, Affären hat. Hauptsache Mutter und Vater sind zusammen und leben in ordentlichen wirtschaftlichen Verhältnissen. Dass das nämlich noch nie nur Vorzeigebeziehungen und Liebesbeziehungen waren und sein würden, die aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen wurden, ist ihnen hoffentlich klar.
    Aber das lohnt sich nicht, sich weiter dazu zu äußern, dazu ist ihr Kommentar zu rückständig und ich würde sogar sagen, unter der Gürtellinie.

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      Liebe Jane,

      na na na, jetzt schreiben Sie mal keinen Blödsinn. Sie wissen ganz genau, dass es um Mütter geht, die aus allen möglichen Gründen ihre Männer rausschmeißen, auch wenn dies nicht wirklich nötig gewesen wäre. Ihre seltsame Interpretation, es wäre ok, bei Männern zu bleiben, die Alkoholiker sind oder Kinder schlagen, ist natürlich totaler Blödsinn. Denken Sie doch mal ein bisschen nach: Ein Mann, der Alkoholiker ist oder Kinder schlägt (oder alle anderen Verhaltensweisen in diese Richtung zeigt), der wird (in den allermeisten Fällen) nicht plötzlich oder über Nacht so werden – oder irgendwann mal im Laufe der Beziehung. Der IST schon vorher so und hat klare Anzeichen dafür von sich gegeben, als sich die jeweilige Frau sich für ihn entschieden hat. Welche vernünftig denkende Frau, wählt sich einen Alkoholiker aus und zeugt mit ihm Kinder? Genau, keine! Also werden solche Männer von Träumerinnen oder nicht so klar denkenden Frauen ausgewählt. Ihn später rauszuschmeißen ist natürlich eine klare Konsequenz. Aber wie in aller Welt kann man denn überhaupt auf die Idee kommen, mit so einem Mann Kinder in die Welt zu setzt? Genau – gar nicht!

      „Wenn es nicht so viele egozentrische Männer! gäbe, gäbe es weniger alleinerziehende Mütter oder mindestens weniger arme Kinder (Stichwort Unterhalt).“ Das ist genauso wahr für Frauen. Interessanterweise wird die Großteil der Ehen/Beziehungen auf Wunsch der Frauen beendet. Wer trägt also automatisch die größere Verantwortung in Sachen Armut und Benachteiligung von Kindern?

      Kindesmisshandlung bedeutet „Gewalt gegen Kinder und Jugendliche“ – das kann man als rein körperliche Gewalt verstehen, aber wie sieht es denn aus mit Gewalt gegen Kinder in Form von Fehlverhalten von Eltern in Sachen Geld, Erziehung, Zeit, Zuwendung und allem anderen, was dazu führt, dass diese Nachteile im Leben erhalten, nur weil man gerade mal keine Lust mehr auf den Vater hat?! DAS ist ebenso Kindesmisshandlung, denn die Kinder sind den Entscheidungen der Eltern schutzlos ausgeliefert. Ihnen werden die Chancen auf ein gutes Leben stark gemindert. Das ist keine „richtige“ oder „gute“ oder neutrale Behandlung, sondern MISShandlung!

      „Dass das nämlich noch nie nur Vorzeigebeziehungen und Liebesbeziehungen waren und sein würden, die aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen wurden, ist ihnen hoffentlich klar.“ Wo kommen denn Ihre Hollywoodfantasien her? Seit wann ist denn die Vernunft in der Ehe weniger wichtiger als irgendwelche Illusionen von Liebe – vor allem, wenn Kinder dabei im Spiel sind? Das ist ja genau, wovon ich rede – Frauen trennen sich gerne aus unklaren Gründen, weil man den Mann irgendwie nicht mehr so mag wie es sein soll, oder wie Hollywood es einem so vorgaukelt. Darf man das einem Kind antun? Dem Kind so viel psychischen und praktischen Lebensstress zumuten, weil man seinem egoistischen Traumbild hinterherheult? Sollte so ein kindliches Denken nicht spätestens in der Minute vom Tisch sein, wenn man merkt, dass man schwanger ist? Sobald man die Vernunft über Bord wirft und sich für „Liebe“ oder die „romantische Beziehung“ entscheidet, entscheidet man sich gegen das Kindeswohl und beginnt dem Kind zu schaden! Man MISShandelt hier sein Kind.

      Werden Sie mal erwachsen, meine Liebe. Wenn Sie so handeln wie es aus Ihren Kommentaren hervor geht, so erscheinen Sie halb-vernünftig, aber auch halb-unvernünftig. Sollten Sie Kinder haben, so darf es diese unvernünftige Seite nicht mehr geben. Ihre ganze Energie muss Richtung Kind fließen, alles andere nimmt dem Kind Chancen weg. Stück für Stück. Jeder romantische und egoistische Gedanke schadet dem Kind. Natürlich darf jeder für sich entscheiden, wie er sein Leben lebt. Entscheidet man sich jedoch für ein Leben in (potenzieller) Armut, ohne den anderen Elternteil, so schadet man dem Kind – welches sich nicht wehren kann und in der Situation Leben muss, die man ihm ermöglicht. Jeder darf sich gerne in so vielen schlechten Entscheidungen wie möglich suhlen – solange das nur einen selbst betrifft. Entscheidet man sich für einen schlechten Partner oder wirft den guten Partner wegen einer romantischen Illusion aus dem Haus, wenn Kinder im Spiel sind, dann SCHADET man dem Kind.

      Meiner Meinung nach sollte man nicht „zurück“ zur Vernunftehe – im Gegenteil. Es geht hier darum, einen gut passenden Partner zu finden, mit dem man eine gesunde Beziehung führen kann (und da gehört Liebe/Respekt/Vertrauen usw. ganz automatisch mit dazu), und von dem man sich genau deshalb auch nicht trennen muss. Sie benutzen „Vernunft“ hier als wäre das nicht erstrebenswert – wirklich? Sie wünschen sie UNvernunft in einer Beziehung? Irgendwie glaube ich das nicht! Sie wünschen sich sicherlich auch einen vernünftigen Partner, mit dem man auch vernünftig leben kann, nicht wahr? Sollten Sie Spaß an Unvernunft, Unklarheit und Instabilität haben, dann müssen Sie dringend davon absehen, Kinder zu haben, denn das ist das Gegenteil von dem, was Kinder brauchen. Je romantischer und egozentrischer die Mutter, umso mehr schadet sie ihren Kindern.

      „Rückständig“ sind Sie, wenn Sie nicht vernünftig denken wollen oder können – Sie zeigen dadurch nur kindliches Verhalten und sind nicht einmal halb so erwachsen, wie Sie gerne erscheinen wollen. „Unter der Gürtellinie“ verhalten Sie sich, durch Ihre persönlichen Angriffe auf mich, und Ihre (absichtlichen) Fehlinterpretationen von dem, was ich so schreibe.

      Gruß,
      Dr. K

      • Lena sagt:

        Hallo Doktor,
        Ob es „vernünftig“ ist oder nicht, zusammen zu bleiben, das entscheiden nicht Sie.
        Es steht Ihnen nicht zu, darüber zu befinden, was für Kinder anderer Leute gut oder nicht gut ist. Ein bisschen mehr Bescheidenheit und Zurückhaltung bitte.

        • Dr. Jochen Konrad sagt:

          Hallo Lena,

          „denn ein Leben ohne Mann ist kein mangelhaftes Leben. Im Gegenteil. Endlich Ruhe.“ … damit unterstreichen Sie doch meinen ganzen Artikel: Eine Leserin, die mir schreibt, dass Sie „eine fürchterliche Zeit mit dem Vater des Kindes hinter sich“ hat, war wohl nicht so klug bei der Auswahl des Vaters Ihres Kindes. Denn zwischen „Wow, das ist der richtige Typ, mit dem ich gerne Kinder hätte“ und „fürchterliche Zeit“ besteht schon ein ziemlich großer Unterschied. Als zukünftige Mutter wäre es Ihre Pflicht gewesen, sich für „Wow“ zu entscheiden und zu verhindern, dass eine „fürchterliche Zeit“ überhaupt eine Option sein könnte. Haben Sie aber nicht – und hier kommen Sie auch nur mit der Ausrede davon, dass der Kindesvater sich als (wirklicher, nachgewiesener) Psychopath herausgestellt hat, der Ihnen krankhaft seine negativen Seiten verborgen hat. Da so etwas aber nur recht selten vorkommt, trifft mein Artikel bei Ihnen höchstwahrscheinlich genau ins Schwarze.

          Vielleicht haben Sie mich ja auch ein bisschen missverstanden … es geht im Artikel nicht wirklich darum wie Sie sich gerade so ohne Mann fühlen, und schon gar nicht um spezifisch SIE persönlich. Da Sie aber scheinbar nicht merken, dass es NICHT um Sie geht, nehme ich doch mal stark an, dass Sie bis heute auch nicht merken, dass es in Sachen Kind AUCH nicht um Sie geht, sondern um das Kind.

          Doch doch, es steht mir ganz selbstverständlich zu, darüber zu spekulieren, was für Kinder gut oder schlecht ist. Nicht nur weil das mein Job ist, sondern das darf JEDER tun. Ob man damit recht hat, steht natürlich auf einem anderen Blatt geschrieben.

          Also: Mal ein bisschen weniger über sich nachdenken und ein bisschen mehr über das Kind – das muss nämlich am meisten leiden, wenn Mama nur über sich nachdenkt.

          Dr. K

  21. Jane sagt:

    Also das ist die komplette Verallgemeinerung.

    Immerhin bewahrt ihr Männer mit so einer Einstellung alleinerziehende Frauen vor dem nächsten „Fehler“, nämlich euch :) Danke!

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      Liebe Jane,

      das ist keine „komplette Verallgemeinerung“, denn die Ausnahmen dieser Regel werden genannt. Wenn Ihnen noch mehr Ausnahmen einfallen sollten, würde mich das freuen – oder wenn Sie meinen, dass ich wichtige Aspekte dieses Themas vergessen habe.

      Den Blödsinn vonwegen „man darf nicht verallgemeinern“ können Sie jedoch vergessen – denn man darf! Aber eben durchdacht und sachlich richtig.

      Außerdem machen Sie das ja selber gleich in Ihrem zweiten Satz, denn wie sonst kann man die Sache mit „Ihr Männer“ verstehen? ;-)

      Also, ich bin gespannt auf einen sachlichen (!) Beitrag Ihrerseits.

      Gruß,
      Dr. K

      • Jane sagt:

        Ich habe nicht geschrieben „ihr Männer“, ich habe geschrieben „ihr Männer mit so einer Einstellung“.

        Es fängt schon damit an, dass es nur diese beiden Möglichkeiten gibt… Mutter hat sich vom Partner getrennt oder ist verlassen worden.
        Kinder können auch außerhalb von Beziehungen entstehen, das ist in Ihren Augen aber vermutlich die unterste Schublade, die man schon gar nicht anrühren sollte.

        Ich denke kein Mensch ist fehlerlos, dass Menschen beim Thema Beziehungen aber nichts dazu lernen, halte ich für eine Unterstellung. Das hängt doch sehr von den Erfahrungen, (Selbst-)Bewusstsein und Reflektionsfähigkeit jedes Einzelnen ab.

        Es gibt ganz sicher eine Menge „Wiederholungstäter“. Genauso kann und sollte aber gerade auch ein Kind und die Tatsache, dass man alleine die Verantwortung dafür tragen muss (bei Weitem teilen sich nicht alle Elternteile die Aufgaben), dazu veranlassen, sehr genau über die (bisherige und zukünftige) Partnerwahl nachzudenken.
        Ich würde sagen die wenigsten Frauen trennen sich vom Vater ihres Kindes aus einem „komischen Gefühl“ heraus. Das dient nun wirklich nicht als Grundlage für dieses Thema und Messlatte für die Beziehungsfähigkeit alleinerziehender Frauen (oder Männer).

        Auch halte ich es für eine Verallgemeinerung, dass man als Partner das Kind indirekt mitfinanziert. Meine Meinung ist hierzu, dass ich bestimmt keinen Partner wollte, der nicht mal eine Kugel Eis spendiert. Jedoch sehe ich keine Probleme darin, die Finanzen getrennt zu halten, wenn man das möchte. Getrennte Kassen und Wohnungen empfehle ich sogar, wenn keine gemeinsamen Kinder geplant sind.

        Selbstverständlich sollten immer die Kinder an erster Stelle stehen. Wie das der Einzelne aber umsetzt (Stichwort: für sich selbst sorgen, damit man gut für andere sorgen kann oder Helikoptermütter, schlechtes Gewissen an den Kindern aufarbeiten) und wieviel Ressourcen für Beziehungen zur Verfügung stehen (soziales Netzwerk, Job, Einsatz des anderen Elternteils), hängt doch sehr von jedem Einzelnen ab. Dass ein/e Alleinerziehende/r neben den Aufgaben des Alltags immer weniger Zeit haben wird, als eine alleinstehende Person, ist so. Da gibt es aber genügend Menschen ohne Kinder, die beruflich oder hobbymäßig so eingespannt sind, dass man ebenfalls hinten anstehen muss. Man sollte doch als erwachsener Mensch in der Lage sein, sich nicht mit einem Kind auf eine Stufe zu stellen. Es reicht doch, als Partner die Nummer Eins zu sein. Wenn man eine 24-Kuschel Beziehung möchte, ist das eher nichts mit einer Alleinerziehenden. Ich glaube aber, dass viele die Zeit mit dem Partner umso mehr genießen, wenn sie rar ist und dann auch sehr viel zu geben haben.

        Sie sagen es gibt Ausnahmen ihrer aufgestellten Regeln das Thema betreffend, gleichzeitig ist ihr Appell aber eindeutig „Finger weg von Alleinerziehenden Frauen“. Also lieber gar nicht erst schauen, was hinter der Fassade steckt und was möglich wäre. Es wäre doch sehr schade, wenn alle Alleinerziehenden bis die Kinder volljährig sind single bleiben sollten.

  22. Lily B. sagt:

    Liebe Männer, es wirkt als hättet ihr zu viele deprimierende Erfahrungen gemacht. Das hat wohl häufig mit jedermanns eigenen Beuteschema zu tun. Finger weg!-Ratschläge sind aber auch mehr als bequem. Trotzdem hoffe ich, ihr nehmt das nicht zu ernst. Denn ich fürchte, man kommt im Zusammensein mit Menschen nicht drumherum, sich zu jedem den man trifft eigene Gedanken zu machen. Einen Menschen anhand eines Merkmals (alleinerziehend) komplett durchschauen haben zu wollen ist ziemlich vermessen, so schwarz-weiß ist die Welt nicht. Die Kommentare dazu wirken leider ebenfalls ziemlich frustriert und nicht gerade intelligent. Also bitte: Unklare Menschen gibt es in jeder erdenklichen Form, dazu muss man nicht alleinerziehend sein. Ich bin übrigens auf den Beitrag geführt worden, weil ich eine Plattform für Singles mit Kind gesucht habe. Waidmanns heil! :)

  23. Sara sagt:

    finde den Rat allein erziehende Frauen grundsätzlich zu meiden, weil sie a) den falschen Partner gewählt und damit gestört sind und b) nicht an der Beziehung arbeiten wollen, ziemlich polarisierend und einseitig. Genauso könnte ich behaupten, man solle Männer grundsätzlich meiden, da sie a) egoistisch sind, weil sie keine Kinder wollen, oder b) verantwortungslos sind, weil sie Kinder mit Frauen bekommen, die ihnen dann vielleicht weglaufen könnten. Sich auf eine Partnerschaft einzulassen birgt immer ein gewisses Risiko, da spielen so viele verschiedene Faktoren und auch Dynamiken mit rein, dass kein Mensch behaupten kann, er wisse, wie es funktioniert. Da gibt es die aalglatte, perfekte Ehe, die schon nach einem Jahr scheitert, weil die Ansprüche derart hochgeschraubt sind, in unserer heutigen Zeit und die schrägen, ungesunden Ehen, die Jahrzehnte überstehen. Von außen kann man immer viel raten und erklären, aber trotz allem Wissen, dass wir heute besitzen, kann das nicht immer davor schützen zu Scheitern. In diesem Sinne, alles Gute!

  24. sissi sagt:

    sobald ein kind geboren wird müssen beide partner erwachsen werden sonst wird es schwierig. leider ist da auch immer etwas ungewissheit mit dabei denn entweder man wächst als mensch an der neuen aufgabe oder nicht, vorher kann man das nicht wissen. in meinem fall war es leider so dass dem mann das kind schon nach wenigen monaten zu viel wurde. er hat die herausforderung einfach nicht gepackt und das kleine vier monate alte baby sogar ein mal eine minute lang geschlagen – bis ich stutzig geworden bin („was sind das für komische geräusche aus dem nebenzimmer?“) und ihn gestoppt habe. niemals hätte ich gedacht dass er so schwach und bequem ist, im grunde hat er sich nur nach seiner freiheit und spass gesehnt. nachdem ich gegangen bin hat er auch schnell eine reiche, ungebundene frau gefunden und interessiert sich seither nicht mehr für das kind. also: anstatt verantwortung zu übernehmen hat er sich aus dem staub gemacht. nun bin ich alleinerziehend und muss ganz ehrlich sagen: solche herzlosen nur auf den eigenen „partnerschaftsvorteil“ fixierten männer wie euch würde ich gar nicht wollen :D wenn ihr alleinerziehende ausschließt verpasst ihr die wunderbarsten und stärksten frauen. aber damit wärt ihr eh überfordert glaube ich ;)

    • Dr. Jochen Konrad sagt:

      Liebe Sissi,

      gäbe es die letzten paar Zeilen in Ihrem Kommentar nicht, so wäre das ein richtig guter und wichtiger Kommentar gewesen. Leider aber geht es da gleich wieder in Richtung „tolle starke Frau“ und „egoistischer, kindlicher Mann“, der dann natürlich von der „starken“ Frau überfordert ist. Das kann zwar durchaus manchmal der Fall sein, aber ist meistens eben nicht die immer stimmende Wunderausrede. Das gilt ganz besonders dann wenn „stark“ für Dinge wie „egoistisch“ oder in vielen Fällen einfach „scheisse aber stolz darauf“ steht. Tolle starke Frauen wären ja fantastisch für Männer, aber leider steckt dahinter oft eine unerträgliche Mogelpackung. Daher darf man in den meisten Fällen die „überforderten“ Männer einfach als Männer sehen, die keinen Bock mehr auf Bullshit haben. (Kann natürlich bei Ihnen alles nicht stimmen, aber damit wären Sie in der Minderheit.)

      Ebenso wenig zieht das Argument, dass sich ein Partner plötzlich zu 100% in der Beziehung geändert hat. Meistens ist so eine große Sache wie ein gemeinsames Baby nur ein Verstärker von schon lange vorhandenen Charaktereigenschaften, und dann darf man natürlich immer nachhaken und fragen: WER hat sich denn jemanden mit zweifelhaften Charaktereigenschaften als Partner gewählt? Genau! Es fällt mir doch sehr schwer zu glauben, dass man von einem Idioten als Partner, der minutenlang ein Kleinkind schlägt (und dafür haben Sie ihn hoffentlich angezeigt), nicht weit vorher eine ganze Reihe von Warnzeichen erhalten hat.

      Gruß,
      Dr. K

      • Ein Mann sagt:

        Ja so ist das halt mit der Eigenverantwortung und den deutschen Frauen. Sie geben sich tough aber sind es nicht!

        Auch ich hatte das Gefühl beim lesen: eine gestandene Frau wenn in den letzten Zeilen sich nicht ihr inneres verzogenes Kind zu Wort gemeldet hätte.

        Deutsche Frauen sind einfach zum Großteil unreif und schlecht gealtert.

        Schade!

  25. NM sagt:

    Kompliment Herr Dr.,
    als wenn Sie es schon selbst erlebt hätten ! Genau so läuft es ab, aber haargenau ! Und Leonadis hat es auch schon teilweise auf den Punkt gebracht und er kennt es nur vom Hörensagen, während ich es hautnah selbst erlebt habe.
    Sicherlich verläuft jede Trennung, Scheidung und eine neue Beziehung anders. Aber was Sie und Leonadis aufgezeigt haben, ist sehr realistisch und zutreffend.
    Diese Frauen sind geschädigt und werden keine erfolgreiche Beziehung mehr führen können. Sie entwickeln sich teilweise sogar zurück. Sozialer und moralischer Abstieg, Verantwortungs- und Pflichtgefühl gehen verloren. Sie bauen sich ihre eigene Welt auf, die mit der Realität gar nichts mehr zu tun hat. Lügen werden zur Wahrheit und ihre Wahrheit ist eine einzige Lüge. Der neue Partner wird niemals eine Hauptrolle im Spiel des Lebens von dieser Frau bekommen; selbst wenn die Kinder ihn als Vaterersatz anerkennen. Es kann sogar so weit kommen, dass dadurch Eifersucht in der Mutter geschürt wird, denn sie hat für ihre Kinder ja nicht mehr die Zeit und die Geduld. Ob unser Sozialstaat daran Schuld ist, weiß ich nicht. Vielleicht liegt es auch daran, dass wir keinen richtigen Sozialstaat haben. Ich denke unsere Wegwerfgesellschaft ist mittlerweile so weit gediehen, dass es einfach keine Werte mehr gibt. Was verbraucht oder kaputt ist, wird nicht repariert, sondern weggeschmissen. Warum soll das für ein Familienleben, Ehe, Partner oder
    Kinder anders sein. Warum versuchen zu heilen, zu reparieren oder schlichten.
    Werfen wir es weg, das ist bequemer und alles und jeder ersatzbar.

  26. T sagt:

    Lieber Dr. K!

    wieder einmal ein sehr toller Beitrag, der sich im prinzip mit meinen eigenen Erfahrungen deckt! Ich wollte ursprünlich eine etwas größere Antwort für den anderen Blogeintrag schreiben (vielen Dank für die Antwort!), aber aus Zeitgrunden wurde da bisher noch nichts draus.

    Eine kurze Frage, kann es sein, dass der Link im Text (bei „Fehler“) falsch verlinkt ist?

    Ich glaube aber, obwohl sie hier primär über Single-Mütter sprechen, tätigen sie hier vorallem zwei fundamentale Aussagen, die glaube ich noch viel stärker allgemein gelten als nur bezogen auf Single-Mütter (Ich glaube, darüber alleine lohnt sich schon ein Blogeintrag):

    a) „hat sich aus einem unklaren Gefühl heraus von ihrem Partner getrennt“
    b) „Statt an der Beziehung zu arbeiten, etwas aktiv daran zu tun, hat sie sich für den schnellen Weg entschieden und sich getrennt“

    Ich glaube, dass ist eine wirklich wichtige Feststellung, dass Frauen dies generell häufig machen. Wir haben sie so erzogen dass sie generell perfekt sind und keine Fehler mehr machen. Um so weniger können sie ihr Verhalten reflektieren. Das „unklare Gefühl“ drückt das wirklich sehr gut aus, die chaotische Natur der Partnerschaften heute. Fast schon so wie „Zu jedem Zeitpunkt t kann eine Trennung aus keinen oder aus beliebigen Gründen folgen.“ Bei solchen Frauen ist es auch recht egal, ob der Mann ein Mann ist oder nicht. Viele Männer sind verzweifelt und werden zum „Schoßhündchen“, damit sie überhaupt noch bei Frauen landen. Das macht die Sache zwar nicht besser, aber vielleicht herrscht da auch Ergebnisgleichehit, wenn wir davon ausgehen das Frauen aus ihren Fehlern nicht lernen müssen (oder können).

    Da ich ja im anderen Blogeintrag auch schon auf die deutschen Frauen zu sprechen kam, habe ich einmal interessanterweise die Liste der Attraktivitätsmerkmale http://daserstedate.de/grundlagen/was-maenner-wirklich-wollen abgeglichen:

    1+2. Jugend und Gesundheit: Zählt dazu auch mentale Gesundheit? Ich würde mal sagen, dass hängt ebenfalls mit dem Äußeren zusammen.

    3. Treue: Nachdem was sie so neulichst geschrieben haben, (vgl. a+b), und ja, ich denke das ist inzwischen leider flächendeckend, eben aus den Gründen die ich in den oberen Absatz genannt habe.

    4. gute Muttereigenschaften: Hier greift dieser Blogartikel gut. Generell spricht ihr Blogeintrag ja schon Bände denn er fasst das wesentliche zusammen, und dazu gibt es nicht viel hinzu zu fügen. Wenn ich sehe, wie Frauen Kinder nur als Spielball ansehen, oder bei der Trenning noch die Begründung „Das Kind will es ja auch so!“ angibt, dann finde ich das schon fies, was man den Kindern antut ;-).

    Schönes Wochenende noch und vielen Dank für den Artikel!

  27. Leonidas sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Konrad,

    leider kann ich Ihnen in allen Punkten zustimmen. Das was sie da an Gedanken über alleinerziehende Frauen formuliert haben, geht auch mir in etwa so durch den Kopf. Ein Bekannter von mir war eine Zeit lang aktiv im Internet auf Partnersuche. Da bleibt es dann nicht aus, dass Mann auch auf alleinerziehende Mamis trifft. Mit diesen hat er mit die schrägsten Erfahrungen gemacht zB.: Nicht zum Date erscheinen, Kind zu früh mit in die Treffen mit einbeziehen, Ex Männer im Orbiter; wegen dem Kind, Stecher für das eine haben, etc. Nicht alle sind so, aber alleinerziehend ist nicht der Normalzustand. Ich glaube, da jetzt die 2. bis 3. Generation von Scheidungskindern auf der Partnersuche ist, sieht es heute so aus, wie es eben Aussieht. Viele Leute, Männer und noch mehr Frauen haben gebrochene Herzen, da sie die Trennung ihrer Eltern erleben mussten, ohne Vater aufwuchsen und dadurch nicht das Handwerkszeug für eine funktionierende Beziehung vermittelt bekommen haben. Unter anderem dadurch stürzen sich viel dann in destruktive Beziehungen wie Notbeziehungen um raus aus der Einsamkeit zu kommen, Freundschaft + und Mingle Dasein.
    So lange der deutsche Sozialstaat Alleinerziehende so unterstützt wie heute, wird sich daran nichts ändern. Bei einem Partner muss die Frau sich ja wenigstens ein bisschen mühe geben, damit die Beziehung läuft, während Vater Staat auch so den Unterhalt vorstreckt und beim Ex Mann eintreibt, sofern bei dem noch was zu holen ist. Ohne einen Sozialstaat in der heutigen Form gäbe es weniger kaputte Familien und Beziehungen, da beiden dann auch wirtschaftlich mehr auf einander angewiesen wären, so wie die letzen tausende Jahre Menschheitsgeschichte vorher auch.

    • Jane sagt:

      Der Kommentar ist zwar schon alt, aber ich kann das nicht so stehen lassen. „Solange der Sozialstaat Alleinerziehende so unterstützt wie heute…“. Es wird Zeit, dass sie sich informieren, bevor sie so etwas verfassen. Bei Alleinerziehenden liegt die Armutgefährungsgrenze bei über 30%. Es ist gewiss kein Zuckerschlecken. Unterhalt wird nur 6 Jahre lang und höchstens bis zum 12. Lebensjahr vorgestreckt (d.h., gerade wenn Kinder anfangen richtig teuer zu werden im Teenageralter, Ausbildung, Studium gibt es nichts mehr) und das ist gerade die Hälfte von dem gesetzlichen Mindestunterhalt, was der andere Elternteil zahlen muss (es gibt aber immer Mittel und Wege, das zu umgehen). Wenn ich aus Leichtsinn, oder in der Mehrzahl in vollem Bewusstsein, ein Kind zeuge, muss ich auch dafür aufkommen.
      Ich möchte behaupten, dass es früher weitaus mehr kaputte Familien gab und diese nur aus finanzieller Abhängigkeit heraus Bestand hatten.
      Vielmehr existiert ja wieder immer und immer mehr das Idealbild der Familie (viele Scheidungskinder wünschen sich nichts mehr als das), deshalb wird oft solange daran festgehalten, bis alle Beteiligten Therapiebedarf haben.

      • Dr. Jochen Konrad sagt:

        Liebe Jane,

        genau das ist ja mein Punkt: Da begeben sich Mütter ins sehr vielen Fällen bewusst in die Gefahr von Armut und allen dazugehörigen Schwierigkeiten. Das grenzt schon fast an Kindesmisshandlung – denn wer aus egoistischen Gründen (mag den Partner nicht mehr, hat keine Lust auf Beziehung, usw.) den Kindern die Chancen im Leben nimmt, ist einfach eine unmögliche Mutter und schadet dem Kind. Und um das geht es hier ja schließlich. Denn das Kind kann sich nicht aussuchen, was es in den ersten Jahren auf unserem Planeten so ertragen muss. Lebt es bei einer Mutter, die ALLES dafür tut, dass es später ein gutes Leben hat (also eine gute Ausbildung, gesunde Ernährung usw.), dann hat es Glück. Entscheidet die Mutter jedoch aus rein egoistischen Gründen, dass sie mit dem Partner nicht mehr so gern zusammenleben mag, dann handelt sie gegen das beste Interesse des Kindes. Sie ist also eine schlechte Mutter!

        Thema Sozialstaat: Auch das ist gerade mein Punkt – stellen Sie sich mal vor, es gäbe keinen Sozialstaat. Wie vorsichtig und wesentlich praktischer/vernünftiger/wirtschaftlich schlauer würden Mütter plötzlich handeln müssen? Da wäre auch die Partnerwahl eine völlig andere. Und obwohl es eine Armutsgefahr gibt, gibt es keine Gefahr, dass hier Menschen verhungern müssen. Die sind dann eben arm – aber überleben. Und das ist auch wieder mein Punkt: Selbst wenn es schlimm aussieht – der Sozialstaat ist da und hilft und gibt alleinerziehenden Frauen somit die Möglichkeit, Entscheidungen zu treffen, die dem Kind schaden. Keiner sagt, das wäre ein leichtes Leben.

        Für Ihre Behauptung, es gäbe weitaus mehr kaputte Familien, kenne ich keinen Beweis. Ebenso sollten Sie sich überlegen, wieso es denn so ist, dass Scheidungskinder sich eine gute Familie wünschen? Wo DAS wohl herkommt? Ob das nun automatisch in die Therapie führt, weil es da ein Idealbild gibt, wage ich auch zu bezweifeln.

        Natürlich können Kinder auch außerhalb einer Beziehung entstehen. Wenn diese dann aber allein mit einer sozial gefährdeten Mutter leben müssen, befinden sie sich also gleich von Anfang an in derselben Situation wie Kinder von Mütter, die den Vater verlassen haben. So eine Mutter muss also viel Zeit und unglaublich viel Geld haben, um dem Kind die Erziehung und das Umfeld zu geben, was es dringend braucht. Alles andere ist egozentrische Kindesmisshandlung.

        Wie Sie auch schon schön schreiben: „Es gibt sicher eine Menge Wiederholungstäter!“ GENAU! Und das Leben zeigt, dass Menschen eben so gut wie nie aus Fehlern lernen. Das bedeutet besonders für alles was zwischen Männern und Frauen abläuft. Also geht es nicht zu argumentieren „Leute SOLLTEN ja aus A, B und C lernen, drum stimmt es nicht was sie schreiben.“ Leute lernen so gut wie nicht. Und weil sie das nicht tun, sind wir wieder bei Handlungen/Entscheidungen angelangt die höchstwahrscheinlich wieder falsch getroffen werden – also gegen das Wohl des Kindes.

        Damit sind wir bei einem interessanten Punkt anbelangt: Vieles was Sie schreiben geht in Richtung „Naja, Sie haben für viele Fälle ja recht, aber es gibt auch Ausnahmen!“ Natürlich gibt es die. Aber wie mit den meisten Dingen, die ich hier im Blog schreibe, verhält es sich genauso: Zu allem gibt es Ausnahmen – negativ wie positiv. Es geht aber eher um Sachen, die für die überwiegende Mehrheit der Menschen wahr sind. Daher gehen meine Tipps auch eher in diese Richtung. Es macht einfach wenig Sinn, sich – in unserem Fall hier – für eine alleinerziehende Mutter zu interessieren, weil die Wahrscheinlichkeit (!) für große Probleme und eine Beziehung, die schon von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist, unglaublich hoch ist. Daher darf (!) ein vernünftiger Rat nicht sein: Schau Dir die für Dich gefährliche Situation mal genau an, denn da gibt es ja doch ne kleine Chance … Vielmehr MUSS ich raten: Lauf so schnell wie möglich weg, weil Du hier höchstwahrscheinlich Zeit, Geld, Nerven und den Glauben an eine funktionierende Beziehung verlierst – woanders hast Du wesentlich größere Chancen auf ein gutes Leben. Das ist also würde man einem Kind sagen: „Rauch nur so viel Zigaretten, wie Du kannst, Schatz. Du hast in der Schule sicher von unserem tollen Bundeskanzler Helmut Schmidt gehört – der hat auch geraucht wie ein Schlot und ist fast hundert Jahre alt geworden!“

        Beste Grüße,
        Dr. K

        • Gwen sagt:

          Hallo,
          ich als alleinerziehende Mutter habe mich selten so köstlich amüsiert wie hier :)
          Es wäre witzig mit Ihnen zu im realen Leben zu diskutieren, Sie würden haushoch untergehen!! Sie erinnern mich an meinen Ex-Mann, welchen ich rausgeschmissen habe ;)

          • Dr. Jochen Konrad sagt:

            „Liebe“ Gwen,

            ich glaube nicht, dass Sie sich hier köstlich amüsiert haben. Vielmehr denke ich, dass Sie sich ganz schön erwischt gefühlt haben, denn was ich hier so schreibe ist ja schlichtweg die Wahrheit – also genau das, was Ihnen Ihr Ex-Mann wahrscheinlich ab und zu mal erzählt hat. Jetzt sind wir schon zwei von der Sorte (und wenn Sie sich die Kommentare anschauen, dann gibt es komischerweise noch viel mehr Leute auf der Seite der Wahrheit).

            Komischerweise haben die Leute, die auf der Seite der Wahrheit argumentieren auch etwas, was Sie nicht haben: Argumente! Sie können nur albern (angeblich) lachen und den Ex-Mann „rausschmeißen“. Sie sind also im besten Fall einfach völlig überfordert und haben keinen Bezug zur Realität. Viel eher sind Sie jedoch einfach nur genau, wie ich das im Artikel beschrieben habe: Eine völlig egoistische Mutter, die aufgrund dieser Einstellung dem Kind schadet und ihm/ihr den Vater vorenthält UND dem Kind aus reinem Egoismus Hürden in den Weg stellt, die nicht nötig sind.

            Spätestens jetzt sollte Ihnen das Gelächter in der Kehle stecken geblieben sein und beim Anblick Ihres Kindes ein richtig schlechtes Gewissen gekommen sein. Denn die kleine Person, die Sie da sehen, hat von IHNEN Nachteile auf den Lebensweg aufgelastet bekommen, die dafür sorgen werden, dass andere Kinder an den Ihren schulisch, psychisch, karrieretechnisch usw. vorbeiziehen werden. Und das alles nur, weil Sie sich toll dabei fühlen, Ihren Ex-Mann „rausgeschmissen“ zu haben.

            Dr. K

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