Selbstbewusstsein trotz Absage

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Loading... Manchmal passiert es eben doch: Stundenlang hat man mit sich gerungen und sich gequält: „Soll ich sie/ihn ansprechen? Wenn ja, dann wie?“ Hat man dann endlich den Mut und eine ordentliche Methode gefunden, geht auf ihn/sie zu, sagt etwas und – blitz ab. Die schlechte Nachricht zuerst: Das wird jedem passieren! Je öfter man andere Personen anspricht, umso mehr.

Jetzt aber die gute Nachricht: Das ist überhaupt kein Problem! Ganz im Gegenteil – je mehr wir nämlich üben, andere Leute anzusprechen, umso leichter wird es. Umso mehr Erfolg haben wir, umso besser gehen wir mit anderen Menschen um, und noch wichtiger: unser Selbstbewusstsein wächst immer weiter. Das heißt also, dass auch hier Übung den Meister macht.

Jeder ist aufgeregt, wenn es darum geht, fremde Leute anzusprechen und das Gefühl wird in einer solchen Situation auch immer dabei sein, ganz egal wie viel man geübt hat. Man kann sich das Gefühl aber zunutze machen, indem man nämlich seine Einstellung dazu ändert. Nimmt man es als Ansporn und genießt die Aufregung, so kann man ganz spielerisch damit umgehen und macht einen ganz anderen Eindruck als die Person, die voller Angst und mit negativen Gefühlen versucht jemanden anzuquatschen. Nur so kann man auch Selbstbewusstsein in solchen Situationen bekommen. Wenn man sich weiterhin in seinen negativen Gefühlen suhlen möchte, dann ist das natürlich ein Ausweg, aber sicher keine Lösung für das Problem.

Zwei ganz konkrete Tipps, das Problem der Absagen richtig anzugehen:

1. Wir stellen uns vor, was denn wirklich passieren kann, wenn wir eine Absage bekommen: Tod? Krankheit? Werden wir aus der Gesellschaft verbannt? Nichts davon. Heute ist es völlig egal, wenn wir jemanden ansprechen und dabei abblitzen, denn keinen Menschen interessiert das! Der Höhlenmensch, der in seinem ganzen Leben vielleicht 50 Menschen zu sehen bekam wurde bestimmt bis zu seinem Lebensende ausgelacht, als er von der Tochter des Häuptlings eine Absage bekam. Heute hat man solche Probleme überhaupt nicht mehr.
2. Üben, üben, üben. Als kleine, aber sehr hilfreiche, Übungsaufgabe, sollte man sich vornehmen täglich mit mindestens 5 fremden Menschen zu sprechen und sich dabei zu amüsieren. Das sind nach drei Wochen schon hundert Leute. Nach zwei Monaten hat man damit überhaupt kein Problem mehr und ist fit fürs lockere Ansprechen und kann Absagen viel leichter verdauen.

Mit Absagen sollte man umgehen wie mit allen negativen Erlebnissen im Leben – es hilft nicht Dinge als Niederlagen zu betrachten, sondern als Gelegenheit zum Lernen. Wer das nicht tut bleibt in seiner Entwicklung und mit seinen Problemen genau da stehen, wo er heute ist.

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